Objektplanung für Gebäude und Innenräume für den Ganztagsbetreuungs-Anbau in Erdweg

Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Erdweg schreibt Planungsleistungen für den Um- und Anbau eines ehemaligen Turnhallengebäudes zur Schaffung von Ganztagsbetreuungsplätzen aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß HOAI. Die Vergabe erfolgt stufenweise für das Projekt am Schulkomplex in der Pater-Cherubin-Straße.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Ganztagsbetreuung Erdweg - Leistungen gem. §§33 ff HOAI-LPH 3-9 (weitere Angaben - siehe Verdingungsunterlagen).
Die Gemeinde Erdweg plant die Erweiterung ihres Schulstandorts, um den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung zu erfüllen. Hierfür wird ein Architekturbüro für die Objektplanung gesucht, das den Umbau und die Erweiterung der ehemaligen Turnhalle begleitet. Die Leistungen umfassen die Phasen von der Entwurfsplanung bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 3 bis 9 der HOAI). Da es sich um ein öffentliches Bauprojekt handelt, sind Erfahrung mit dem Vergabehandbuch Bayern und eine strukturierte Kosten- und Terminverfolgung entscheidend für den Erfolg.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Auftrages ist die Erbringung von stufenweise zu beauftragenden Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. §§33 ff HOAI - LPH 3 - 9; Der Schulverband Erdweg beabsichtigt die Schaffung der räumlichen Kapazitäten zur Erfüllung des künftigen Anspruchs auf Ganztagsbetreuung an dem Schulkomplex an der Pater-Cherubin-Str. 3 in 85253 Erdweg. Dies soll im Wege eines Teilumbaus mit Anbau des ehemaligen Turnhallengebäudes erfolgen, welches über Verbindungsgänge baulich an das eigentliche Grundschulgebäude angeschlossen ist. Die Grund- und die Mittelschule Erdweg befindet sich im Schulkomplex an der Pater-Cherubin-Straße 3 in 85253 auf der Flurnummer 406/5 der Gemarkung Großberghofen. Der monolithisch ausgebildete 3-geschossige Hauptbau mit Flachdach (Hauptbau) bietet Kapazitäten für derzeit 289 Grund- sowie 192 Mittelschüler in 23 Klassen sowie für 55 Lehrkräfte. An der südwestlichen Seite des Grundschulbaus befindet sich ein weiteres Schulgebäude. Dieser Bau ist als langgezogener, in südöstlich-nordwestlich verlaufender Richtung ausgebildet. Er ist mit dem Grundschulbau über einen Verbindungsbau baulich verbunden. Das umzubauende Turnhallengebäude wurde in den 60er Jahren errichtet. Es befindet sich als Teil des Gesamtensembles nordwestlich des Hauptbaus, diesem quasi gegenüberliegend. Es ist mit dem Hauptbau über zwei Verbindungsgänge aus einer Stahl-Glaskonstruktion baulich verbunden. Das Gebäude besteht in seiner Kubatur aus der Hauptturnhalle einerseits sowie aus einem L-förmigen eingeschossigen Anbau an der südlichen und südwestlichen Seite des Turnhallenbaus. In letzterem sind eine Hausmeisterwohnung sowie Umkleiden und sonstige Nebenräume der Turnhalle untergebracht. Im Zuge des Bauvorhabens sind folgende Einzelmaßnahmen beabsichtigt: Bereich Mittelschule: Anteilige Errichtung einer Mensa und dazugehörige Allgemeinflächen für die tägliche Verkostung von 40 Schüler. Die Küche wird als Verteilerküche umgesetzt. Diese Maßnahmen sind nicht Bestandteil der geförderten Maßnahmen und müssen jedoch auf Grund unterschiedlicher Förderprogramme getrennt budgetiert und organisiert werden (getrennte Kostenplanung und Vergabe/Abrechnung). Bereich Grundschule: Schaffung einer Ganztagesbetreuung mit anteiliger Mensa und dazugehörige Allgemeinflächen für 180 Kinder. Die Küche wird als Verteilerküche umgesetzt. Der das bestehende Grundschulgebäude und die neu zu errichtenden Baukörper verbindende Innenhof soll neu gestaltet werden. Bereich Bibliothek: Die Gemeindebibliothek ist aktuell in direkter Nachbarschaft zum Schulzentrum in einem anderen Gebäude untergebracht und muss einen neuen Standort innerhalb des Schulkomplexes erhalten (Flächenangabe ca. 150qm). Diese Maßnahmen sind nicht Bestandteil der geförderten Maßnahmen und müssen demnach getrennt budgetiert und organisiert werden (getrennte Kostenplanung und Vergabe/Abrechnung). Raumprogramm: Der sich aus den geänderten Nutzungen ergebende geänderte Rumbedarf ist quantitativ mit folgenden Kriterien beschrieben und als verbindlich für die Planung vorgegeben: Raumgröße Raumhöhe Zuordnung zu den Flächenkategorien der DIN 277. Weitere Informationen im Detail zu Kosten, Terminen und Zielsetzung der Maßnahme entnehmen Sie bitte den Verdingungsunterlagen sowie der dieser Veröffentlichung beiliegenden Maßnahmenbeschreibung. Die bereits festgelegten Termine für die Verhandlungsgespräche im Rahmen der 2. Stufe sind in den Wochen 10.-19. November 2026 (KW46-47/2026).
Zuschlagskriterien
17 Kriterien- quality5%
Wie werden Sie Ihre grundsätzliche Verfügbarkeit gewährleisten? Wie stellen Sie sich die Bauleitertätigkeit, insbesondere in Bezug auf die Verfügbarkeit, vor?
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Welche Vertretungsregelungen im Urlaubs- und Krankheitsfall sehen Sie vor?
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Personaleinsatzplan inkl. den entsprechenden Vollzeitäquivalenten.
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Im Auftragsfall werden die Leistungspflichten durch die dem Vertrag zu Grunde liegenden ZVB detailliert bestimmt. Bitte erläutern Sie, wie Sie die Erbringung der einzelnen Leistungen anbieten (Schilderung der Arbeitsweise bei der Abwicklung des Auftrags und Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit).
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"Wie gestalten Sie Ihre Zusammenarbeit und Kommunikation mit den anderen Projektbeteiligten und dem Auftraggeber?"
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Welche Methoden zur Kosten- und Terminverfolgung haben Sie und wie gehen Sie bei Kosten- bzw. Terminabweichungen vor?
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Umgang mit öffentlichen Projekten (AG), Vergabeverfahren (öffentliche/offene Verfahren), produktneutraler Ausschreibung, sowie dem Vergabehandbuch Bayern?
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Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters
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Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters
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Berufserfahrung des vorgesehenen Bauleiters
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Der Bieter soll darstellen wie er sich die Anknüpfung seiner Leistungen an die bisherigen Planungsergebnisse vorstellt. Er muss dabei auf mögliche Schnittstellenproblematiken eingehen. Insbesondere soll der Bieter dabei auch seine Vorgehensweise und seine Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung beschreiben.
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Der Bieter hat darzulegen wie er sich die bauliche Umsetzung basierend auf dem vorhandenen Planungsstand in Bezug auf Bauablauf und - Logistik vor dem Hintergrund vorstellt, dass die Maßnahme im laufenden Betrieb stattfindet.
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"Weitere Herausforderungen einschließlich möglicher Lösungsansätze des konkreten Projekts, zum Beispiel im Hinblick auf die Förderfähigkeit, Materialität oder vertiefende Gestaltungsaspekte in Bezug auf die Vorentwurfsplanung."
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Schwerpunktsetzung und Fachlichkeit der Präsentationsbeiträge von Projektleiter/ stellv. Projektleiter und vorgesehenem Bauleiter.
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"Zeitmanagement des Bieters im Rahmen der Präsentation 18 -22 Minuten (= 5 Pkt.) 15- 18 und 22-25 Minuten (=4 Pkt.) 10-15 und 25-30 Minuten (= 3 Pkt.) 5-10 und 30-35 Minuten (=2 Pkt.) 0-5 und 35-40 Minuten (=1 Pkt.)"
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Antworten auf fachliche Nachfragen des Gremiums
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Honorar
Zeitplan
- 17. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung