Objektplanung für Flachdachsanierung und Umwandlung in Warmdach
Was wird ausgeschrieben
Die Münchner Wohnen GmbH schreibt die Objektplanung für die Sanierung eines Flachdachs in der Mittelfeldstraße 5 und 7 aus. Aufgrund statischer Mängel und Schadstoffbelastungen ist ein Umbau von einem Kalt- zu einem Warmdach inklusive Schadstoffsanierung und PV-Vorbereitung erforderlich. Die Beauftragung umfasst die Leistungsphasen 3 sowie 5 bis 9, wobei Leistungsphase 4 optional bleibt.
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Ursprünglich war eine einfache Sanierung der Dachabdichtung auf vorhandenem Kaltdachstuhl geplant. Diese ist jedoch nicht durchführbar, da weiterführenden Untersuchungen folgendes ergaben: - Laut Statik ist der vorhandene Dachstuhl nicht mehr tragfähig - Aufgrund der festgestellten Schadstoffe in Abdichtung und in der Dämmung sowie an den Entwässerungsleitungen ist eine umfangreiche Schadstoffsanierung erforderlich. Siehe hierzu beigefügte Schadstoffuntersuchungsergebnisse von IBQ. Daher sind nun folgende Arbeiten geplant: - Das Dach wird komplett abgeräumt, und ein neues Warmdach hergestellt. - Die aufgehenden Betonbauteile werden mit WDVS saniert. - Die Attika muss ertüchtigt werden. - Die vorhandene Lüftung muss umgebaut werden, da sie derzeit im Hohlraum des Kaltdachstuhls verläuft. - Entwässerung Demontage und Neuaufbau Derzeit wird davon ausgegangen, dass über die gesamte Bauzeit ein Gerüstschutzdach erforderlich ist, einschl. Kran, da das Dach nicht mehr arbeitstäglich dicht hergestellt werden kann. Hinweis zum Artenschutz: Hier ist mit zeitlichen Einschränkungen im Bauablauf zu rechnen. Siehe hierzu Gutachten von Herrn Dr. Schuler. Eine Förderung als Einzelmaßnahme (BAFA) wurde bereits im Vorfeld ermittelt. Die Förderung wird von einem externen Energieberater durchgeführt und bedarf lediglich der Unterstützung des Objektplaners durch Bereitstellung der Kosten. Es werden die LPH 3 und LPH5 bis einschl. LPH 9 beauftragt. LPH4 wird lediglich optional abgefragt und bei Bedarf beauftragt.
Die Münchner Wohnen GmbH plant die umfassende Sanierung eines Flachdachs, da der vorhandene Dachstuhl statisch nicht mehr tragfähig ist und Schadstoffe in der Dämmung sowie den Leitungen gefunden wurden. Das Projekt beinhaltet den Rückbau des alten Daches, die Errichtung eines neuen Warmdachs, eine Schadstoffsanierung sowie die energetische Aufwertung inklusive Vorbereitung für eine Photovoltaikanlage. Da das Dach während der Bauzeit nicht durchgehend dicht gehalten werden kann, ist ein aufwendiges Gerüstschutzdach mit Kran erforderlich. Die Ausschreibung richtet sich an Planungsbüros für die Leistungsphasen 3 und 5 bis 9, wobei die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) optional beauftragt wird. Bieter müssen zudem artenschutzrechtliche Einschränkungen im Bauablauf berücksichtigen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß GWB § 123 und § 124
- Keine Ausschlussgründe gemäß StGB (z. B. Bestechung, Betrug, Geldwäsche)
- Nachweis über das Nichtvorliegen von Insolvenzverfahren
- Einhaltung umwelt-, sozial- und arbeitsrechtlicher Verpflichtungen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß GWB § 123, § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), § 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern), §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete), Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr). gemäß GWB § 123, § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden. gemäß GWB § 123, § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland). gemäß GWB § 123, § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte). gemäß GWB § 124, das Unternehmen ist zahlungsunfähig, über das Vermögen des Unternehmens wurde ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt, das Unternehmen befindet sich im Verfahren der Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt. gemäß GWB § 123, §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung). gemäß GWB § 124, das Unternehmen hat bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen. gemäß GWB § 124, das Unternehmen hat im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird; § 123 Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden gemäß GWB § 124, der öffentliche Auftraggeber verfügt über hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken. gemäß GWB § 124, es besteht ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann. gemäß GWB § 124, es resultiert eine Wettbewerbsverzerrung daraus, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann. gemäß GWB § 124, das Unternehmen hat eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt, und dies führte zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge. gemäß GWB § 124, das Unternehmen hat eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt, und dies führte zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge Formale Unterlagen werden nachgefordert Zusätzliche Informationen: Bietergemeinschaften sind zulässig. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Bewerbungen die Mitglieder zu benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter zu bezeichnen. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Erhebungsbogen; sämtliche Vergabe/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform eingestellt. Der Erhebungsbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Teilnahmeanträge und Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (vergabe.bayern.de) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags/Angebots auf die Plattform hochzuladen. Zur Einreichung des Teilnahmeantrags/Angebots muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die Teilnahmeantragsabgabe erklärt, angegeben werden. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben_tender.html Im Rahmen des Angebotes ist der unterzeichnete und ausgefüllt Vertrag von Seiten des Bieters abzugeben. Bieterfragen sollen möglichst 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist über die Vergabeplattform gestellt werden. Nicht rechtzeitig gestellte Bieterfragen können unbeantwortet bleiben.
Aufteilung in Lose
1 LotUrsprünglich war eine einfache Sanierung der Dachabdichtung auf vorhandenem Kaltdachstuhl geplant. Diese ist jedoch nicht durchführbar, da weiterführenden Untersuchungen folgendes ergaben: - Laut Statik ist der vorhandene Dachstuhl nicht mehr tragfähig - Aufgrund der festgestellten Schadstoffe in Abdichtung und in der Dämmung sowie an den Entwässerungsleitungen ist eine umfangreiche Schadstoffsanierung erforderlich. Siehe hierzu beigefügte Schadstoffuntersuchungsergebnisse von IBQ. Daher sind nun folgende Arbeiten geplant: - Das Dach wird komplett abgeräumt, und ein neues Warmdach hergestellt. - Die aufgehenden Betonbauteile werden mit WDVS saniert. - Die Attika muss ertüchtigt werden. - Die vorhandene Lüftung muss umgebaut werden, da sie derzeit im Hohlraum des Kaltdachstuhls verläuft. - Entwässerung Demontage und Neuaufbau Derzeit wird davon ausgegangen, dass über die gesamte Bauzeit ein Gerüstschutzdach erforderlich ist, einschl. Kran, da das Dach nicht mehr arbeitstäglich dicht hergestellt werden kann. Hinweis zum Artenschutz: Hier ist mit zeitlichen Einschränkungen im Bauablauf zu rechnen. Siehe hierzu Gutachten von Herrn Dr. Schuler. Eine Förderung als Einzelmaßnahme (BAFA) wurde bereits im Vorfeld ermittelt. Die Förderung wird von einem externen Energieberater durchgeführt und bedarf lediglich der Unterstützung des Objektplaners durch Bereitstellung der Kosten. Es werden die LPH 3 und LPH5 bis einschl. LPH 9 beauftragt. LPH4 wird lediglich optional abgefragt und bei Bedarf beauftragt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality60%
Analyse der Aufgabenstellung, Methodik und Projektbearbeitung: Dem Auftraggeber kommt es darauf an, dass der Bieter die Aufgabenstellung des konkreten Projekts analysiert und die besonderen Herausforderungen des Projekts benennt und eine hierauf ausgerichtete Methodik der Herangehensweise und Projektbearbeitung wählt, die eine zügige und effektive Projektrealisierung und eine zielführende Kommunikation und Einbindung der Bauherrenvertreter und der anderen fachlich Beteiligten erwarten lässt. Gewichtung: 60 Prozent Punkte: 300 (sh. Zuschlagskriterien)
- price40%
Honorar Gewichtung: 40 Prozent Punkte: 200 Punkte (sh. Zuschlagskriterien)
Zeitplan
- 26. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 27. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung