Objektplanung für die Sanierung der denkmalgeschützten Bogenhalle der Staatlichen Sportschule Saarbrücken

Was wird ausgeschrieben
Der Landessportverband für das Saarland schreibt die Objektplanung für die energetische und bauliche Sanierung der denkmalgeschützten Bogenhalle in Saarbrücken aus. Das Projekt umfasst die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung, der sanitären Anlagen sowie die Sanierung der Gebäudehülle und des Eingangsbereichs. Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme werden auf ca. 8 Mio. EUR brutto geschätzt.
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Die unter Denkmalschutz stehende Bogenhalle wurde in den Jahren 1950-1955 als Teil der Neubauten der Staatlichen Sportschule errichtet. Das Ensemble setzt sich aus drei Bauteilen zusammen: - die Sporthalle, die wegen ihrer typischen Bogensegmente als Bogenhalle bezeichnet wird - die Gerätturnhalle - das Eingangsgebäude mit den Umkleiden. 1977 wurde die Gerätturnhalle um einen schlichten Anbau aus einer Stahlhallenkonstruktion erweitert. 1980 wurde an der Gerätturnhalle eine sog. Schnitzelgrube unter Berücksichtigung der historischen Materialien aus Stahlbeton und Sandsteinfassade ergänzt. 1989 wurde am Empfangsgebäude eine weitere Halle aus Stahlkonstruktion als Schießhalle angebaut. Die Halle dient den Schützen als Übungsraum. Bis auf die Anbauten ist das Ensemble der Bogenhalle weitgehend unverändert im Originalzustand erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die Installationen (Umkleiden, Nasszellen, Heizung, Lüftung) sind abgängig und müssen dringend erneuert werden. In einer vorlaufenden Untersuchung wurden Maßnahmen ermittelt, um den aktuell gültigen Energieverbrauch für Heizungen einhalten zu können. Neben der energetischen Sanierung der Außenhülle des Gebäudeensembles sind die sanitären Anlagen grundlegend zu sanieren und den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Außenanlagen sind nicht Gegenstand der geplanten Maßnahme. Ausnahme bildet der Zugangsbereich mit den Treppen und Rampen zum Empfangsgebäude. Hier sind insbesondere Betonsanierungen der Treppe erforderlich, sofern dies in einem wirtschaftlichen Rahmen und nach Überprüfung der statischen Erfordernisse sinnvoll ist. Eine denkmalrechtliche Genehmigung ist auf jeden Fall einzuholen. In der geplanten Maßnahme wird die Schießhalle nicht berücksichtigt. Die Sanierungsmaßnahme wird von der saarländischen Landesregierung gefördert. Nach einer ersten Kostenschätzung belaufen sich die voraussichtlichen Sanierungskosten auf 8 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 300 - 700).
Der Landessportverband für das Saarland sucht einen Planer für die Sanierung der historischen Bogenhalle der Staatlichen Sportschule. Das Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz und benötigt eine umfassende energetische Sanierung der Fassade sowie eine Erneuerung der veralteten Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen. Auch der Eingangsbereich mit Treppen und Rampen soll instand gesetzt werden, während die Außenanlagen und eine angrenzende Schießhalle nicht Teil des Auftrags sind. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, ist eine enge Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden erforderlich. Die Sanierung wird durch die saarländische Landesregierung gefördert.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Ausschluss von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß §§ 123, 124 GWB Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende oder inhaltlich falsche Unterlagen, die gemäß dieser Bekanntmachung und gemäß der Vergabeunterlagen mit dem Angebot abzugeben waren, nachgefordert werden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie unter Denkmalschutz stehende Bogenhalle wurde in den Jahren 1950-1955 als Teil der Neubauten der Staatlichen Sportschule errichtet. Das Ensemble setzt sich aus drei Bauteilen zusammen: - die Sporthalle, die wegen ihrer typischen Bogensegmente als Bogenhalle bezeichnet wird - die Gerätturnhalle - das Eingangsgebäude mit den Umkleiden. 1977 wurde die Gerätturnhalle um einen schlichten Anbau aus einer Stahlhallenkonstruktion erweitert. 1980 wurde an der Gerätturnhalle eine sog. Schnitzelgrube unter Berücksichtigung der historischen Materialien aus Stahlbeton und Sandsteinfassade ergänzt. 1989 wurde am Empfangsgebäude eine weitere Halle aus Stahlkonstruktion als Schießhalle angebaut. Die Halle dient den Schützen als Übungsraum. Bis auf die Anbauten ist das Ensemble der Bogenhalle weitgehend unverändert im Originalzustand erhalten und steht unter Denkmalschutz. Die Installationen (Umkleiden, Nasszellen, Heizung, Lüftung) sind abgängig und müssen dringend erneuert werden. In einer vorlaufenden Untersuchung wurden Maßnahmen ermittelt, um den aktuell gültigen Energieverbrauch für Heizungen einhalten zu können. Neben der energetischen Sanierung der Außenhülle des Gebäudeensembles sind die sanitären Anlagen grundlegend zu sanieren und den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Außenanlagen sind nicht Gegenstand der geplanten Maßnahme. Ausnahme bildet der Zugangsbereich mit den Treppen und Rampen zum Empfangsgebäude. Hier sind insbesondere Betonsanierungen der Treppe erforderlich, sofern dies in einem wirtschaftlichen Rahmen und nach Überprüfung der statischen Erfordernisse sinnvoll ist. Eine denkmalrechtliche Genehmigung ist auf jeden Fall einzuholen. In der geplanten Maßnahme wird die Schießhalle nicht berücksichtigt. Die Sanierungsmaßnahme wird von der saarländischen Landesregierung gefördert. Nach einer ersten Kostenschätzung belaufen sich die voraussichtlichen Sanierungskosten auf 8 Mio. EUR brutto (Kostengruppen 300 - 700). Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI (Leistungsphasen 3-9). Die Baumaßnahme wird voraussichtlich mit öffentlichen Mitteln gefördert. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Im Falle des Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer verpflichtet, die jeweiligen Leistungen zu erbringen. Folgende zeitliche Rahmenbedingungen sind zu beachten: - Planungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung - Gesamt-Fertigstellung: bis spätestens 31.12.2027 14.10.2033
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
gemäß der den Vergabeunterlagen beigefügten und unmittelbar downloadbaren Wertungsmatrix
- price30%
gemäß der den Vergabeunterlagen beigefügten und unmittelbar downloadbaren Wertungsmatrix
Zeitplan
- 28. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung