Objektplanung für die energetische Sanierung eines denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshauses

Was wird ausgeschrieben
Die Münchner Wohnen GmbH schreibt die Objektplanung für die energetische Sanierung und Instandhaltung eines denkmalgeschützten Gebäudes in München aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß HOAI für 11 Wohneinheiten und 3 Gewerbeeinheiten. Ziel ist die Erreichung eines EH-Denkmalstandards bei einer Projektlaufzeit von ca. 1.410 Tagen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Projekt umfasst die energetische Sanierung und Instandhaltung von einem denkmalgeschützten Gebäude in der Häuserzeile UG und EG mit 3 Stockwerken aus dem Baujahr 1889. Die Gebäude liegen in der Ostbahnhofsiedlung. Breisacher Straße 27 Das Projekt umfasst insgesamt 11 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von 679 m² und 3 Gewerbeeinheiten mit einer Gewerbefläche von 159 m². Ziel ist die Erreichung eines EH-Denkmalstandards, um die Energieeffizienz der Gebäude zu steigern, den CO2-Ausstoß zu minimieren und eine langfristige Kosteneinsparung für die Bewohner*innen zu erreichen. Die Modernisierungsmaßnahmen erfolgen im unbewohnten Zustand. Auf eine denkmalgerechte Modernisierung, die den Erhalt der Gebäudesubstanz und die Anforderungen des Brandschutzes zusammenbringt, ist zu achten.
Die Münchner Wohnen GmbH sucht ein Planungsbüro für die energetische Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1889 in der Breisacher Straße in München. Das Projekt umfasst insgesamt 11 Wohnungen und 3 Gewerbeeinheiten, die auf einen modernen energetischen Standard (EH-Denkmalstandard) gebracht werden sollen. Der Auftrag beinhaltet die vollständige Objektplanung von der Entwurfsplanung bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 2 bis 9 der HOAI). Da es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, ist eine besonders sensible Planung erforderlich, die den Erhalt der Bausubstanz mit modernen Brandschutz- und Energieeffizienzanforderungen verbindet. Die Arbeiten finden im unbewohnten Zustand statt.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß GWB § 123 und § 124
- Ausschluss von Interessenkonflikten
- Erklärung zur Nichtbeteiligung an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen
- Nachweis der beruflichen Integrität
- Erfüllung der Anforderungen an die denkmalgerechte Sanierung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß GWB § 123, § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), § 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern), §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete), Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr). gemäß GWB § 123, § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden. gemäß GWB § 123, § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland). gemäß GWB § 123, § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte). gemäß GWB § 124, das Unternehmen ist zahlungsunfähig, über das Vermögen des Unternehmens wurde ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt, das Unternehmen befindet sich im Verfahren der Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt. gemäß GWB § 123, §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung). gemäß GWB § 124, das Unternehmen hat bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen. gemäß GWB § 124, das Unternehmen hat im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird; § 123 Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden gemäß GWB § 124, der öffentliche Auftraggeber verfügt über hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken. gemäß GWB § 124, es besteht ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann. gemäß GWB § 124, es resultiert eine Wettbewerbsverzerrung daraus, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann. gemäß GWB § 124, das Unternehmen hat eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt, und dies führte zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge. Formale Unterlagen werden nachgefordert Zusätzliche Informationen: Bietergemeinschaften sind zulässig. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den Bewerbungen die Mitglieder zu benennen und eines ihrer Mitglieder als uneingeschränkt bevollmächtigten Vertreter zu bezeichnen. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Erhebungsbogen; sämtliche Vergabe/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform eingestellt. Der Erhebungsbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Teilnahmeanträge und Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (vergabe.bayern.de) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags/Angebots auf die Plattform hochzuladen. Zur Einreichung des Teilnahmeantrags/Angebots muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die Teilnahmeantragsabgabe erklärt, angegeben werden. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben_tender.html Im Rahmen des Angebotes ist der unterzeichnete und ausgefüllte Vertrag von Seiten des Bieters abzugeben. Bieterfragen sollen möglichst 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist über die Vergabeplattform gestellt werden. Nicht rechtzeitig gestellte Bieterfragen können unbeantwortet bleiben.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Projekt umfasst die energetische Sanierung und Instandhaltung von einem denkmalgeschützten Gebäude in der Häuserzeile UG und EG mit 3 Stockwerken aus dem Baujahr 1889. Die Gebäude liegen in der Ostbahnhofsiedlung. Breisacher Straße 27 Das Projekt umfasst insgesamt 11 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von 679 m² und 3 Gewerbeeinheiten mit einer Gewerbefläche von 159 m². Ziel ist die Erreichung eines EH-Denkmalstandards, um die Energieeffizienz der Gebäude zu steigern, den CO2-Ausstoß zu minimieren und eine langfristige Kosteneinsparung für die Bewohner*innen zu erreichen. Die Modernisierungsmaßnahmen erfolgen im unbewohnten Zustand. Auf eine denkmalgerechte Modernisierung, die den Erhalt der Gebäudesubstanz und die Anforderungen des Brandschutzes zusammenbringt, ist zu achten.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality40%
1. Analyse der Aufgabenstellung, Methodik und Projektbearbeitung: Dem Auftraggeber kommt es darauf an, dass der Bieter die Aufgabenstellung des konkreten Projekts (denkmalgeschützes Modernisierungsobjekt; (Jakob Freundorfer, Ensembles Ostbahnhofviertel (München), Standort München)) analysiert und die besonderen Herausforderungen des Projekts benennt und eine hierauf ausgerichtete Methodik der Herangehensweise und Projektbearbeitung wählt, die eine zügige und effektive Projektrealisierung und eine zielführende Kommunikation und Einbindung der Bauherrenvertreter und der anderen fachlich Beteiligten erwarten lässt. Welche Ansätze werden verfolgt, um kostengünstig und im Einklang mit dem Denkmalschutz die Maßnahme Bauwerksgericht umgesetzt wird. Dies darf gerne auf Grundlage der bekannten Probleme und vorliegenden Grundrissen erläutert werden. Gewichtung: 40 Prozent Punkte: 200 Punkte (sh. Zuschlagskriterien)
- quality30%
2. Projektorganisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals: Dem Auftraggeber kommt es auf eine möglichst hohe Erfahrung und Qualifikation der Teammitglieder unter Berücksichtigung des jeweiligen Zuständigkeitsbereichs an. Das gilt insbesondere für den Projektleiter und seinen Stellvertreter. Weiterhin kommt es dem Auftraggeber auf eine an den Qualifikationen orientierte und zielführende Organisation und Aufgabenverteilung an. Von diesem Hintergrund kommt es dem Auftraggeber darauf an, dass der Bieter: - den Projektleiter und dessen Stellvertreters mit Darlegung des persönlichen Erfahrungshintergrundes bzw. persönlichen Kenntnisse sowie Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit) benennt. - den vorgesehenen Projektmitarbeiter mit Darstellung der zeitlichen Verfügbarkeit bzw. Einbindung in andere Projekte und Darstellung der vorgesehenen Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams benennt. - das Organisationskonzeptes anhand des abgefragten Projekts (z.B. Personaleinsatzplan inkl. Nennung der Anzahl und Art des Einsatzes von eigenem Personal am Projekt, insbesondere des Projektleiters über den gesamten Projektverlauf) darstellt. - Konzept zur Zusammenarbeit mit dem AG und den Projektbeteiligten ausarbeitet und einreicht. - Konzept zur Verfügbarkeit vor Ort und zu Besprechungen in der Planungs- und Ausführungsphase ausarbeitet und einreicht. Die in der Ausschreibung geforderten Notdienstleistungen und die mit ihnen verbundene Zielsetzung einer permanenten und schnellstmöglichen Beseitigung von Einschränkungen und Havarien der Funktionen der bearbeiteten Gebäude sind ebenfalls ein wesentlicher Leistungsbestandteil des Angebotes des Bieters. Hierzu soll er im Einzelnen erläutern, welche konkreten Maßnahmen zur Erzielung einer insoweit optimalen Leistungserbringung in seinem Angebot enthalten sind, insbesondere - die bieterinternen betriebsorganisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung eines solchen Notdienstes, im Besonderen die kalkulierte Vorhaltung von Personal - die konkret für den Auftrag einzurichtenden Anlagen und Dienste zur Sicherstellung einer permanenten, auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten bestehenden Erreichbarkeit und Organisation der Notdienstleistungen, - personelle Maßnahmen und Qualität des für die Ausführung von Notdienst- und Havarie-Leistungen vorgesehenen Personals, - die kürzest mögliche Reaktionszeit zwischen dem Eingang der Störungsmeldung und dem Beginn der Maßnahmen zur Störungsbeseitigung. Hinweis: Die persönliche Leistungspflicht der benannten Person(en) wird vertraglich festgeschrieben. Gewichtung: 30 Prozent Punkte: 150 (sh. Zuschlagskriterien)
- price30%
Honorar Gewichtung: 30 Prozent Punkte: 150 Punkte (sh. Zuschlagskriterien)
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 31. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung