TED·375052-2026·Schließt in 31 Tagen

Objektplanung für Brandschutzsanierung und Umbau der Jürgen-Schumann-Kaserne

Auftragswert
€606k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
2. Juli 2026
31 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Gebäudemanagement Schleswig-Holstein schreibt die Objektplanung für Gebäude und Innenräume zur Umsetzung eines Brandschutzkonzepts in der Jürgen-Schumann-Kaserne aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 2 bis 8 sowie besondere Leistungen für die Sanierung und Umstrukturierung des Gebäudes 28. Das Projekt beinhaltet den Rückbau veralteter Bauteile sowie die Erneuerung der Raum- und Nutzungskonzepte unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Objektplanung Gebäude und Innenräume, Lph. 2-8 und Besondere Leistungen

VergabeHero-Einschätzung

Die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR sucht einen Planer für die brandschutztechnische Sanierung und den Umbau des Gebäudes 28 in der Jürgen-Schumann-Kaserne. Die Aufgabe umfasst die architektonische Objektplanung und Innenraumgestaltung in den Leistungsphasen 2 bis 8, was von der Entwurfsplanung bis zur Objektüberwachung reicht. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, müssen bei der Erneuerung von Böden, Wänden und Decken besondere gestalterische und funktionale Anforderungen erfüllt werden. Die Sanierung findet teilweise im laufenden Betrieb statt, was eine präzise Planung erfordert. Der geschätzte Auftragswert liegt bei rund 606.000 Euro.

Architektur- und IngenieurdienstleistungenÖffentliche VerwaltungBauwesenObjektplanungBrandschutzDenkmalschutzOeffentliche VerwaltungBauwesenInnenarchitektur
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Jürgen-Schumann-Kaserne, Geb. 28, Umsetzung Brandschutzkonzept - Objektplanung Gebäude und Innenräume
€606k

Das Gebäude 28 erhält eine umfassende bauliche Sanierung und Umstrukturierung im laufenden Betrieb. Ziel der Maßnahme ist die funktionale, gestalterische und brandschutztechnische Erneuerung bei gleichzeitiger Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Der Schwerpunkt liegt auf dem Rückbau veralteter Bauteile und Oberflächen sowie auf dem Neuaufbau zeitgemäßer Raum- und Nutzungskonzepte. Im Gebäudeinneren werden Böden, Decken, Wände und Türen vollständig erneuert. Bestehende Bodenaufbauten und Beläge werden entfernt und durch neue, langlebige und stark beanspruchbare Beläge ersetzt, insbesondere in Lehrsälen, Fluren und Sanitärräumen. Doppelböden werden zurückgebaut und durch neue Unterkonstruktionen ersetzt. In Sanitärbereichen kommen robuste, pflegeleichte Oberflächen zum Einsatz, ergänzt durch neue Trennwandsysteme und Sanitäreinbauten. Die Innenwände werden teilweise neu errichtet, angepasst oder geschlossen, um geänderte Raumzuschnitte zu ermöglichen. Dazu gehören neue Leichtbau- und Trockenbauwände sowie punktuelle Eingriffe in tragende Bauteile, die statisch abgesichert werden. Risse und Schadstellen im Bestand werden instandgesetzt, Oberflächen gespachtelt und einheitlich neu beschichtet. Decken werden vollständig erneuert und erhalten neue abgehängte Konstruktionen mit akustischen und brandschutzrelevanten Eigenschaften. Fenster und Außentüren werden überarbeitet oder ersetzt, wobei Gestaltung, Abmessungen und Farbgebung an den Bestand angepasst bleiben. Im Treppenhaus werden feuerhemmende Fenster eingebaut und Rauch- und Wärmeabzugsöffnungen modernisiert. Im Eingangsbereich wird die Barrierefreiheit durch den Einbau eines elektrischen Türöffners verbessert. Zusätzlich wird an der Süd-fassade ein Sonnenschutz vorgesehen. Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist der umfangreiche Rückbau bestehender Bauteile. Dazu zählen Decken, Innenwände, Türen, Bodenbeläge und Trennwandsysteme. Alle Abbrucharbeiten erfolgen fachgerecht mit entsprechender Entsorgung, einschließlich möglicher schadstoffbelasteter Materialien. Nach Abschluss der Bauarbeiten ist eine abschnittsweise Bauendreinigung vorgesehen. Auch die Dach- und Brandschutzanforderungen werden angepasst, insbesondere im Zusammenhang mit neuen Durchdringungen. Eine neue Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Klimatisierung wird eingebaut. Im Außenbereich werden Erd- und Tiefbauarbeiten durchgeführt, vor allem zur Herstellung von Leitungsgräben. Wege, Straßen und Grünflächen, die durch die Bauarbeiten betroffen sind, werden nach Abschluss wiederhergestellt. Pflasterflächen und Asphaltbeläge werden aufgenommen und fachgerecht neu eingebaut, Grünflächen werden mit Oberboden versehen und neu angesät. Beschreibung der zu vergebenden Leistungen Anrechenbare Kosten nach relevanten Kostengruppen Kostengruppe 300 ca. 2.363.687,73 € netto Kostengruppe 400 ca. 7.096.056,60 € netto Termine Baubeginn 11.11.2027 Ende der Bauzeit 31.12.2031

CPV 71000000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • quality

    Die Qualitätskriterien sowie die Bewertungsmethodik werden im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.

    80%
  • price

    Die Bewertungsmethodik wird im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 2. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 2. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link