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Objektplanung Freianlagen für Halle X in Bremerhaven

Bremen
Bremerhaven, Germany·Veröffentlicht 27. Juli 2026
PlanungsleistungenÖffentliche VerwaltungImmobilienwirtschaftFreianlagenplanungArchitekturOeffentliche AusschreibungBremerhavenHoai Leistungen
Auftragswert
~€65k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
1. Sept. 2026
37 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH schreibt die Objektplanung für Freianlagen im Rahmen eines Bauprojekts (Halle X) aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 2 bis 3 sowie optional die Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß HOAI. Die Beauftragung erfolgt für das Gewerbegebiet Fischereihafen in Bremerhaven.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Objektplanung Freianlagen Lph 2-3 inkl. EW-Bau optional 4-9

VergabeHero-Einschätzung

Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH in Bremerhaven sucht ein Planungsbüro für die Gestaltung der Außenanlagen rund um ein neues Gebäude, die sogenannte Halle X. Der Auftrag deckt zunächst die Entwurfs- und Genehmigungsplanung ab, mit der Option, das Büro auch für die weitere Ausführungsplanung und Bauüberwachung zu beauftragen. Das Projekt ist Teil der Infrastrukturentwicklung im Fischereihafen, einem bedeutenden Gewerbegebiet der Region. Interessierte Büros müssen ihre fachliche Eignung und Erfahrung im Team nachweisen, wobei neben dem Preis auch die Qualität des Planungskonzepts und die Teamstruktur eine entscheidende Rolle bei der Auswahl spielen.

Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Form- und fristgerechte Einreichung des Angebots
  • Vollständige Vorlage der geforderten Eigenerklärungen
  • Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Formale Anforderungen • form- und fristgerechte Einreichung des Angebots, • vollständige Vorlage der geforderten Eigenerklärungen und Nachweise, • kein Vorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß Anlage 02

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Freianlagengestaltung Halle X, Objektplanung Freianlagen Lph 2-3 inkl. EW-Bau optional 4-9

Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH (FBG) bewirtschaftet und verwaltet als Gesellschaft des Landes Bremen landseitig das Gewerbegebiet Fischereihafen in Bremerhaven. Der Fischereihafen Bremerhaven ist das größte und wichtigste Gewerbegebiet in Bremerhaven und der Region. Auf 480 ha Fläche bieten die ca. 400 angesiedelten Unternehmen und Einrichtungen ca. 9.000 Menschen in der Region einen Arbeitsplatz, davon ca. 4.000 in der Fisch- und Lebensmittelwirtschaft. Im Rahmen der - ebenfalls durch den EMFAF geförderten - Planungen zur Halle X aus dem Jahre 2023, wurde ebenfalls eine Freiflächenplanung für die zugehörigen Außenanlagen erstellt. Vorliegend ist ein Entwurfsstand (Leistungsphase 2) in einer kurzen und einer langen Fassung. Der Entwurf ist in Blöcke geteilt und kann Teilbereichen (Abteilungen) zugeordnet werden, so dass eine phasenweise Umsetzung ermöglicht wird. Der Entwurf beschreibt, wie das heute eher untergenutzte, komplett versiegelte Areal zu einem attraktiven, zukunftsfähigen Standort entwickelt werden kann. Dabei wird die besondere Lage am Wasser und die historische Bedeutung der Halle als Ausgangspunkt genutzt, um den Ort aufzuwerten und neue Nutzungen zu ermöglichen. Kernidee ist, die Außenflächen, der Abteilungen 10-21, teilweise zu entsiegeln, neu zu ordnen und vielseitig nutzbar zu machen: direkt am Gebäude ist eine geschützte Vorzone mit Aufenthaltsqualität vorgesehen - als Pausen- und Begegnungsbereich für künftige Nutzerinnen und Nutzer. Ergänzend sind mehrere unterschiedlich große Freiflächen geplant, die je nach Bedarf genutzt werden können (z. B. für Veranstaltungen, Ausstellungen, temporäre Angebote oder - wenn erforderlich - auch für betriebliche Lagerflächen). So soll der Standort lebendiger werden und zugleich wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können. Eine 15-Meter-Schutzzone zwischen Kajenkante und Freifläche muss bei der Planung zwingend berücksichtigt werden. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Klimaanpassung nach dem Prinzip der "Schwammstadt". Ergänzt wird dies durch ein "grünes Mobilitätskonzept", u, a. mit Fahrradgaragen/Radhaus, strukturierten und begrünten Stellplatzbereichen sowie perspektivisch Ladeinfrastruktur. Zentral ist außerdem das Thema Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft: Wo technisch und wirtschaftlich sinnvoll, sollen Materialien aus Rückbau- oder Umbaumaßnahmen im Umfeld (z. B. Klinker/ Binder, Holzbauteile) in den Außenanlagen wiederverwendet werden. Dadurch werden Ressourcen geschont und der neue Außenraum erhält einen Bezug zum Bestand. Um den Entwurf von 2023 belastbar weiterzuentwickeln, Kosten zu konkretisieren und eine umsetzungsreife Planung zu erhalten, ist die Beauftragung eines Planungsbüros erforderlich. Vorgesehen ist ein zweistufiges Vorgehen: Zunächst werden die Leistungsphasen 2-3 überarbeitet und vertieft (Fortschreibung des Entwurfs 2023). Danach ist die baufachtechnische Zuwendungsprüfung einzubinden; hierfür müssen prüffähige Unterlagen bereitgestellt und Rückfragen fachlich begleitet werden. Gegenstand der Vergabe ist die Objektplanung Freianlagen (Außenraumplanung) nach HOAI in der jeweils geltenden Fassung für das oben genannte Projekt. Die Beauftragung erfolgt mehrstufig. Die FBG beabsichtigt, die späteren Bauleistungen auf Grundlage der durch den Auftragnehmer zu erarbeitenden Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen gewerkeweise bzw. losweise durch Einzelunternehmer ausführen zu lassen. Zur Vorbereitung, Planung, Ausschreibung und späteren Objektüberwachung der Gesamtmaßnahme vergibt die FBG im Rahmen dieses Vergabeverfahrens Planungsleistungen für die Objektplanung Freianlagen nach HOAI 2021. Gegenstand des Auftrags sind folgende Leistungen: • Planungsleistungen nach HOAI 2021, Leistungsbild Objektplanung Freianlagen, • Leistungsphasen 2-3 einschließlich Erstellung der EW-Bau als verbindliche Stufe 1, • optionale Leistungsphasen 4-7 als Stufe 2, • optionale Leistungsphasen 8-9 als Stufe 3. Die FBG beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung. Derzeit ist folgende Beauftragungsstruktur vorgesehen: • Stufe 1: LPH 2-3 einschließlich Erstellung der EW-Bau • Optionale Stufe 2: LPH 4-7 • Optionale Stufe 3: LPH 8-9 Stufenbeauftragung Stufe 1 verbindlich: LPH 2-3 einschließlich EW-Bau Die Stufe 1 umfasst die Fortschreibung und Plausibilisierung der vorliegenden Vorplanungsunterlagen / LPH 2, Stand 09/2023, sowie die Vertiefung zur Entwurfsplanung / LPH 3. Bestandteil der Stufe 1 ist außerdem die Erstellung und Einreichung der prüffähigen EW-Bau-Unterlagen sowie die fachliche Mitwirkung im Rahmen der baufachtechnischen Zuwendungsprüfung. Hierzu gehören insbesondere die Bearbeitung von Rückfragen, erforderliche Überarbeitungen und die Fortschreibung der Unterlagen bis zur Prüffähigkeit. Optionale Stufe 2: LPH 4-7 Die optionale Stufe 2 umfasst die Fortführung der Planung ab LPH 4 bis einschließlich LPH 7, also Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der Stufe 2 besteht nicht. Die Beauftragung erfolgt ausschließlich nach gesonderter schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber. Optionale Stufe 3: LPH 8-9 Die optionale Stufe 3 umfasst die Objektüberwachung / Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der Stufe 3 besteht nicht. Die Beauftragung erfolgt ausschließlich nach gesonderter schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber.

CPV 71240000Frist 1. Sept. 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • quality

    Die FBG bewertet einheitlich die schriftlich vorgelegte Darstellung der Erfahrung, Organisation und Qualität des vorgesehenen Projektteams. Dabei wird insbesondere die Expertise in folgenden Bereichen berücksichtigt: • Projektleiter:in • Bauüberwacher (Lph 8) Für die Bewertung der Qualifikation und Erfahrung werden folgende Aspekte berücksichtigt: • Erfahrungen im Bereich der zu vergebenden Leistungen • fachspezifische Qualifikation • Nachweis über persönliche Referenz Bewertet wird das vorgelegte schriftliche Konzept. Bewertet werden die Qualifikation und Erfahrung des gesamten Projektteams. Es erfolgt eine einheitliche Bewertung.

    30%
  • quality

    Für das Kriterium "Herangehensweise zur Umsetzung der Leistung" bewertet die Vergabestelle das Verständnis der Aufgabenstellung, das Erkennen der projektspezifischen Problemstellungen sowie die Qualität und Praktikabilität des vorgeschlagenen Vorgehens. Darzustellen sind insbesondere: • die konkrete Herangehensweise zur Fortschreibung der vorliegenden Vorplanung / LPH 2, • das Vorgehen zur Erstellung der Entwurfsplanung / LPH 3 einschließlich EW-Bau, • die beabsichtigte Projektorganisation, • die vorgesehenen Abstimmungs-, Prüf- und Qualitätssicherungsprozesse, • der Umgang mit Schnittstellen, Risiken und Abhängigkeiten, • die Sicherstellung der termin- und budgetgerechten Leistungserbringung. Erwartet wird eine nachvollziehbare Darstellung, wie der Bieter die qualitativen und quantitativen Anforderungen aus der Leistungsbeschreibung umsetzt. Der Bieter soll die von ihm vorgesehenen Methoden, Arbeitsschritte und Projekterfahrungen plausibilisieren. Besondere Herausforderungen des Projekts liegen insbesondere in: • der Fortschreibung der vorhandenen Vorplanung aus 09/2023, • der Herstellung prüffähiger EW-Bau-Unterlagen, • der Einbindung der baufachtechnischen Zuwendungsprüfung, • der Lage im gewerblich bzw. hafenwirtschaftlich geprägten Umfeld, • dem Umgang mit überwiegend versiegelten Bestandsflächen, • möglichen Bodenbelastungen / Altlastenrisiken, • der Regenwasserbewirtschaftung, Retention und Umsetzung von Schwammstadt-Prinzipien, • der Neuordnung von Aufenthalts-, Wege- und Mobilitätsflächen, • der Integration von Fahrradabstellanlagen / Fahrradgaragen, • der wirtschaftlichen und robusten Material- und Konstruktionswahl, • der Berücksichtigung von Re-Use-Ansätzen und Rückbaumaterialien, soweit technisch und wirtschaftlich sinnvoll. Der Bieter soll im Rahmen seines Konzepts darlegen, welche besonderen Anforderungen er auf Grundlage der Leistungsbeschreibung und der übrigen Projektunterlagen erkannt hat. Dabei sind insbesondere wirtschaftliche Bauweisen, robuste und pflegearme Materialien, die spätere Unterhaltung, Betreiberanforderungen sowie die Anforderungen an Freiflächenarchitektur und Aufenthaltsqualität zu berücksichtigen. Positiv bewertet werden nachvollziehbare und projektspezifische Lösungsansätze oder Optimierungsvorschläge, insbesondere zu Entsiegelung, Regenwasserbewirtschaftung, Schwammstadt-Prinzipien, Mobilität, Barrierearmut, Re-Use, Baukostenstabilität und Prüffähigkeit der EW-Bau. Der Bieter hat weiterhin darzustellen, wie er mit projektspezifischen Risiken umgeht. Hierzu zählen insbesondere Risiken aus Altlasten, Baugrund, Entwässerung, Leitungsbestand, Schnittstellen zu benachbarten Nutzungen, Kostenentwicklung, Förderfähigkeit und Terminplanung. Ferner ist darzustellen, wie der Bieter die zeitliche Realisierbarkeit der Stufe 1 bewertet und sicherstellt. Erwartet wird ein nachvollziehbarer Termin- und Meilensteinplan für die Fortschreibung der LPH 2, die Erstellung der LPH 3 / EW-Bau sowie die Mitwirkung im Rahmen der baufachtechnischen Zuwendungsprüfung.

    30%
  • price

    Gesamtbruttopreis inkl. aller Neben- und Reisekosten gem Preisblättern 02 + 03 der Ausschreibungsunterlagen

    40%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 1. Sept. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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