Objektplanung Freianlagen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Gettorf

Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Gettorf schreibt die Objektplanung für die Freianlagen des neuen Feuerwehrgerätehauses aus. Das Projekt umfasst ein ca. 18.700 m² großes Grundstück an der Eckernförder Chaussee. Die Beauftragung erfolgt gemäß § 39 HOAI über einen Zeitraum von 900 Tagen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Objektplanung Freianlagen, § 39 HOAI
Die Gemeinde Gettorf plant den Neubau eines modernen Feuerwehrgerätehauses, um die Einsatzbereitschaft im Amt Dänischer Wohld langfristig zu sichern. Für das rund 18.700 Quadratmeter große Grundstück wird nun ein Planungsbüro für die Gestaltung der Außenanlagen gesucht. Die Leistungen orientieren sich an der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), wobei neben dem Preis vor allem die fachliche Qualifikation und Erfahrung des Teams bewertet werden. Der Auftrag erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 900 Tagen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 123 GWB (Ausschlussgründe)
- Nachweis der Eignung gemäß § 124 GWB (Fakultative Ausschlussgründe)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
gem. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 6, 7 und 8 gem. § 123 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 5 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 3 gem. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB gem. § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 GWB außer Preisblatt
Aufteilung in Lose
1 LotDer Neubau der Feuerwache Gettorf ist ein zukunftsweisendes Projekt, das den Anforderungen einer modernen Feuerwehr gerecht wird und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte im Amt Dänischer Wohld nachhaltig stärkt. Das geplante Feuerwehrgerätehaus wird auf einem ca. 18.700 m² großen Grundstück an der Eckernförder Chaussee 17 in Gettorf errichtet. Die Planung erfolgt unabhängig von einer möglichen Ansiedlung der Polizeistation auf demselben Grundstück. Zielsetzung und Anforderungen Das Projekt verfolgt das Ziel, eine funktionale, kosteneffiziente und robuste Infrastruktur für die Feuerwehr zu schaffen. Die bauliche Gestaltung orientiert sich an einer kostengünstigen Gewerbehallenbauweise für die Fahrzeughalle sowie an einer pflegeleichten und langlebigen Bauweise für den Verwaltungs- und Funktionsbereich. Besondere Bedeutung wird der Inklusion beigemessen, indem barrierefreie Zugänge und Bewegungsflächen geschaffen werden. Um eine Zukunftsfähigkeit des Feuerwehrneubaus zu gewährleisten und das Klimaziel der Gemeinde Gettorf zu fördern, sollen verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte in der Planung und Ausführung berücksichtigt werden. Diese Aspekte werden in dem Punkt "Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit" näher beschrieben. Raum- und Funktionsprogramm Das Raumprogramm umfasst eine Vielzahl von Funktionsbereichen, die den operativen und administrativen Anforderungen der Feuerwehr gerecht werden: 1. Fahrzeughalle und Stellplätze: • 12 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge mit ausreichender Hallenhöhe. • Eine beheizbare Waschhalle • Rangier- und Bewegungsflächen vor der Halle sowie Stellplätze für private Fahrzeuge der Einsatzkräfte. 2. Verwaltungs- und Schulungsbereich: • Büros für die Verwaltung und Führungskräfte. • Ein Schulungsraum für bis zu 200 Personen, der flexibel teilbar ist. • Ein Bereitschaftsraum sowie ein Lagezentrum für Krisenstäbe. 3. Sozial- und Umkleideräume: • Geschlechtergetrennte Umkleideräume für 140 Personen mit PSA-Ablage. • Wasch- und Duschräume sowie Schleusen für kontaminierte Einsatzkleidung. • Ein Sanitätsraum gemäß den technischen Regeln für Arbeitsstätten. 4. Werkstätten und Lager: • Werkstätten für Atemschutzgeräte, Schlauchpflege und allgemeine Reparaturen. • Lagerflächen für Einsatzmaterial, Gefahrgut und persönliche Schutzausrüstung. • Ein Hochregallager für Spezialgeräte und Nachschubmaterial. 5. Küche und Gemeinschaftsbereiche: • Eine Großküche zur Versorgung von Einsatzkräften und Bevölkerung im Katastrophenfall. • Gemeinschaftsräume für Kameradschaftspflege und Jugendfeuerwehr. 6. Außenanlagen: • Übungsflächen mit Wasserentnahmestellen, Kletterwänden und Tiefenrettungsschächten. • Parkplätze, Fahrradständer und ein Grillplatz zur Kameradschaftspflege. Besondere Anforderungen • Energieversorgung: Autarke Energieversorgung für eine noch festzulegende Dauer. • Technische Ausstattung: Moderne Telekommunikations- und Sicherheitssysteme, einschließlich Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen. • Erweiterungsmöglichkeiten: Bauliche Reserven für zukünftige Erweiterungen der Fahrzeughalle. Die konkrete Beschreibung von Nachhaltigkeitsaspekten wie Materialgesundheit, baueffizienter Gebäudekörper, Biodiversität, E-Mobilität, Regenwassernutzugn ist der Projekt- und Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Seitens der TGA-Planung erfolgt im Rahmen des Auftrages ergänzend die vollumfängliche Abwicklung der grundlegenden Anbindung des Gebäudes an die erforderlichen Anschlüsse der Ver- und Entsorgungsstellen sowie der Installation der Außenanlagen gemäß KGR 220 und KGR 550.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality10%
Teamstruktur und Kapazitäten
- quality30%
Routine und Erfahrung, persönliche Referenzen
- quality20%
Zusatzqualifikation nachhaltige Planung, projektbezogenes Umsetzungskonzept
- cost40%
Honorar auf Grundlage Vertragsentwurf (nach HOAI)
Zeitplan
- 2. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung