Objektplanung für Umbau, Sanierung und Erweiterung der Hermann-Schmidt-Schule in Paderborn
Was wird ausgeschrieben
Der Kreis Paderborn schreibt Generalplanerleistungen für den Umbau, die Sanierung und die Erweiterung der Hermann-Schmidt-Schule aus. Ziel ist die Anpassung der Förderschule an moderne Unterrichtskonzepte bei laufendem Betrieb. Die Maßnahme umfasst 15 Klassenräume und soll in mehreren Bauphasen umgesetzt werden.
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Der Kreis Paderborn plant den Umbau und die Erweiterung der Hermann-Schmidt-Schule, einer Förderschule am Merschweg 6, 33104 Paderborn. Hintergrund ist der steigende Bedarf an Schulplätzen. Das Büro conceptk hat hierzu eine Machbarkeitsstudie erstellt. Auf deren Basis wurden in Workshops mit dem Schulamt die notwendigen Bedarfe ermittelt und festgelegt. Der Kreis Paderborn hat die Genehmigungsplanung bereits abgeschlossen. Die Baugenehmigung einschlich Brandschutzkonzept liegt vor. Ziel der Maßnahme ist: - die Anpassung der Klassenräume an moderne Förder- und Unterrichtskonzepte - die bauliche Verbesserung unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Inklusion - die Integration der Maßnahme in den laufenden Schulbetrieb - die wirtschaftliche und nachhaltige Umsetzung im Bestand Der Kreis Paderborn als Schulträger der Hermann-Schmidt-Schule beabsichtigt, die baulichen Rahmenbedingungen der Schule zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Vor dem Hintergrund des Schulentwicklungsplans für Förderschulen soll durch einen europaweiten Wettbewerb eine qualifizierte Objektplanung für den Umbau, die Sanierung und die Erweiterung von Unterrichtsbereichen gefunden werden. Ziel ist es, funktionale, pädagogisch hochwertige und wirtschaftliche Lösungen zu entwickeln, die den besonderen Anforderungen eines Schulsonderbaus gerecht werden.
Der Kreis Paderborn sucht einen Generalplaner für die bauliche Erweiterung und Sanierung der Hermann-Schmidt-Schule, einer Förderschule in Paderborn. Das Projekt umfasst die Modernisierung von 15 Klassenräumen, um sie an aktuelle pädagogische Anforderungen sowie Barrierefreiheit und Inklusion anzupassen. Eine besondere Herausforderung ist die Umsetzung der Baumaßnahmen bei laufendem Schulbetrieb, was eine präzise Planung in mehreren Bauphasen erfordert. Die Genehmigungsplanung und das Brandschutzkonzept liegen bereits vor, sodass der Fokus nun auf der konkreten Objektplanung liegt.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Eignung gemäß § 56 VgV
- Nachweis der Befähigung zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit
- Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
- Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß § 56 VgV
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Wettbewerbs sind Generalplanerleistungen, wobei die Koordinierung der Objektplanung Gebäude gemäß HOAI obliegt. Es geht um den Umbau, die Sanierung und Erweiterung von 15 Klassenräumen auf Erdgeschossebene in 3 bis 4 Bauphasen. Um dies umzusetzen, werden Teile der Schüler für die Bauphasen umgesiedelt. Die Umsetzung erfolgt im laufenden Betrieb, wobei nach Möglichkeit der Schwerpunkt auf die Sommerferien verlagert werden soll. Die Bauphasen erstrecken sich auf die einzelnen Häuser: gelb, grün, blau, wobei die Erweiterung am Flur des Sportstättenbereiches mit der 1. Bauphase berücksichtig werden soll. Die geplanten Maßnahmen umfassen Herstellungskosten nach Kostengruppen 300 (Baukonstruktion) und 400 (technische Anlagen) mit einem aktuellen Kostenansatz von rund 6,3 Mio. Euro netto. Die Ergebnisse des Wettbewerbs bilden die Grundlage für die anschließende stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen. Der Auftraggeber erwartet wirtschaftliche, funktionale und pädagogisch überzeugende Lösungen mit hoher Umsetzungsqualität. Die Beiträge sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigen: Ökologische Qualität - Minimierung des Primärenergiebedarfs über den gesamten Lebenszyklus - Reduktion von Treibhausgasemissionen (CO2-Bilanzierung nach Lebenszyklusansatz) - Ressourcenschonende Konstruktion mit langlebigen, recyclingfähigen und schadstoffarmen Materialien Ökonomische Qualität - Lebenszykluskostenbetrachtung (LCC) einschließlich Betrieb, Instandhaltung und Rückbau - Wirtschaftliche und robuste Baukonstruktionen mit geringem Wartungsaufwand Soziokulturelle und funktionale Qualität - Hohe Aufenthaltsqualität, Nutzerkomfort und Barrierefreiheit - Optimierte Tageslichtversorgung, Raumakustik und thermischer Komfort - Gesunde Innenraumluftqualität und Vermeidung schadstoffhaltiger Baustoffe - Pädagogisch und funktional überzeugende Raumkonzepte Technische Qualität - Energieeffiziente, wartungsarme Gebäudetechnik - Integrale Planung unter Berücksichtigung von Monitoring- und Messkonzepten - Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit der Konstruktion Prozessqualität - Transparente Dokumentation der Nachhaltigkeitskriterien - Qualitätssicherung über alle Planungs- und Bauphasen hinweg Nachhaltigkeit ist dabei nicht als additiver Bestandteil, sondern als integraler Bestandteil des architektonischen und technischen Gesamtkonzepts zu verstehen. Für die Ausarbeitung und Einreichung von Teilnahmeanträgen oder späteren Angeboten wird keine Vergütung oder Aufwandsentschädigung gewährt, unabhängig vom Erfolg im Verfahren. näheres siehe Vergabeunterlagen.
Zeitplan
- 12. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 14. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung