Objekt- und Tragwerksplanung für den Ersatzneubau der Dankwartsbrücke in Lübeck
Was wird ausgeschrieben
Die Hansestadt Lübeck schreibt die Objekt- und Tragwerksplanung für den Ersatzneubau der Dankwartsbrücke aus. Das bestehende Bauwerk ist aufgrund seines baulichen Zustands nicht mehr sanierungsfähig und muss durch einen Neubau ersetzt werden. Der Auftrag umfasst die planerischen Leistungen für die Brücke mit einer Länge von rund 32,5 Metern.
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Objekt- und Tragwerksplanung
Die Hansestadt Lübeck plant den Ersatzneubau der Dankwartsbrücke, da sich der Zustand der bestehenden Holzbalkenbrücke seit 2020 kontinuierlich verschlechtert hat. Gesucht werden Ingenieurbüros für die Objekt- und Tragwerksplanung dieses Bauvorhabens. Die Brücke hat eine Fläche von etwa 114 Quadratmetern und eine Gesamtlänge von rund 32,5 Metern. Der Auftrag richtet sich an Planer, die sowohl die technische Konzeption als auch die terminliche Steuerung des Projekts übernehmen können. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: BW32 Ersatzneubau Dankwartsbrücke Lübeck)
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Vorlage eines Personalplans mit Rollenbeschreibung und Hierarchie
- Erstellung eines Terminrahmens basierend auf konventioneller Planung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gilt für Qualitätskriterien
Aufteilung in Lose
1 LotDie Abteilung Brückenbau der Hansestadt Lübeck lässt in regelmäßigen Abständen Brückenprüfungen durchführen. Das Bauwerks ist bereits ab 2020 mit 3,5 bewertet. Seither verschlechtert sich der Zustand fortlaufend. Ein Ersatzneubau ist daher unverzichtbar und erforderlich. Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine 5-feldrige Holzbalkenbrücke, deren Gesamtlänge mit 32,59m angegeben ist. Die Gesamtbreite zwischen den Geländern beträgt 3,50m. Es ergibt sich eine Brückenfläche von etwa 114 m². Die Aufgabe besteht in der Entwicklung eines Ersatzneubaus, welcher die Funktion der maroden Bestandsbrücke wieder zukunftssicher gewährleisten kann. Das Brückenbauwerk soll primär für Rad- und Fußverkehr ausgelegt werden. Die Möglichkeit der Querung mit Einsatz- und Rettungsfahrzeugen muss jedoch aus objektplanerischer und statischer Sicht berücksichtigt werden. Die Gestaltung der Brücke ist dabei im Entwurf zu ermitteln.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price1%
Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in €, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme. Für die Angebotswertung wird der Preis (in €, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.
- quality1%
Der Personalplan soll eine kurze Beschreibung der Rollen der einzusetzenden Personalkompetenz enthalten. Dabei sind die Hierarchie und die vorgesehene Zuordnung in den Aufgabenbereich übersichtlich darzustellen. Es sind die Schnittstellen zu den weiteren Fachdisziplinen (Ing.-Büros), Beteiligte und Vertragspartnern des Auftraggebers anzugeben und deren Zuordnung zu Zuständigkeit und Verantwortungsbereich anzugeben. Fachdisziplinen sind z.B. Tragwerksplanung, Geotechnische Beratung, Verkehrsplanung und Vermessung usw., Beteiligte sind vor allem Träger öffentlicher Belange (TöB) und Vertragspartner aus Sicht des OPL können Nachunternehmer sein. Des Weiteren ist der Personalplan an den vertraglichen Hauptleistungen der Objektplanung von Ing.- Bauwerken einerseits und der Gesamtkoordination im Projekt andererseits auszurichten. Eine Trennung der Einsatzbereiche kann zweckmäßig sein, sowohl hinsichtlich der Darstellung als auch der Personalzuordnung. Die Kategorien zur Punktebewertung sind: - Vollständigkeit - Strukturiertheit - Plausibilität - Nachvollziehbarkeit - Fachliche Vertretbarkeit - Detailtiefe
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Die Aufstellung des Terminrahmens ist an der Bearbeitung eines Projektes mit konventioneller Planung zu orientieren. Die einzelnen Arbeitsabläufe sollen den Teilleistungen der Leistungsbeschreibung entsprechen und wenn möglich in Kurzform zugehörig benannt werden. Das Gesamtprojekt wird in Rückbau und Ersatzneubau gegliedert. Diese Gliederung ist im Rahmenterminplan zu übernehmen. Insbesondere die Projektvorbereitung und die Leistungsphasen 1 bis 3 sind parallel zu bearbeiten. Die Kategorien zur Punktebewertung sind: - Vollständigkeit - Strukturiertheit - Plausibilität - Nachvollziehbarkeit - Fachliche Vertretbarkeit - Detailtiefe Volle Punktzahl: 3 Punkte 0 bis 1 Punkt: (Ausschluss)
Zeitplan
- 22. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 21. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung