Objekt- und Tragwerksplanung für den Anbau an das Gebäude 042 auf dem ZEKIWA-Gelände in Zeitz
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Zeitz schreibt die Objekt- und Tragwerksplanung für einen Anbau an das Gebäude 042 auf dem ehemaligen ZEKIWA-Werksgelände aus. Das Projekt ist Teil des 'Neuen Europäischen Bauhaus' (NEB) Reallabors. Die Leistungen umfassen die Planung gemäß HOAI sowie besondere Leistungen für den Anbau.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Ziel des Verfahrens ist die Vergabe der Objektplanung Gebäude nach § 34 ff HOAI und der Tragwerksplanung nach § 51 ff HOAI und dazugehöriger besonderer Leistungen.
Die Stadt Zeitz sucht Planungsbüros für ein architektonisch anspruchsvolles Projekt auf dem ehemaligen ZEKIWA-Werksgelände. Es geht um die Objekt- und Tragwerksplanung für einen Anbau an das Gebäude 042, der als Teil eines 'Reallabors' für das Neue Europäische Bauhaus realisiert wird. Dabei stehen innovative Ansätze wie der Einsatz von Sekundärrohstoffen, CO2-reduzierten Materialien und eine besondere gestalterische Qualität im Vordergrund. Das Projekt erfordert neben technischer Expertise auch eine hohe Identifikation mit den Nachhaltigkeitszielen des Reallabors.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß GWB
- Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Sachsen-Anhalt
- Nachweis der Eignung gemäß VgV und VOB/A EU
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 6, 7, 8 und 9 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 4 und 5 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 2 und 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 5 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 7 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 10 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Es gelten die nationalen Ausschlussgründe nach Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt (TVergG LSA) und Vergabeverordnung (VgV) i. V. m. VOB/A EU. Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 8 und 9 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 4 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 6 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV Unterlagen, die auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Nachfrist nachzufordern.
Aufteilung in Lose
1 LotZiel des Verfahrens ist die Vergabe der Objektplanung Gebäude nach § 34 ff HOAI und der Tragwerksplanung nach § 51 ff HOAI und dazugehöriger besonderer Leistungen.
Zuschlagskriterien
9 Kriterien- quality15%
1. Projektorganisation 1.1 Vorstellung der Organisationsstruktur und der allgemeinen Arbeitsweise des Bieters. 1.2 Vorstellung des für die Aufgabe vorgesehenen Projektteams mit mindestens: Projektleitung, Bauleitung, Stellvertreterregelungen je Planungsdisziplin. Die Personen sind jeweils mit Qualifikation, Aufgabenfeldern im Projekt und durch die Teammitglieder bereits gemeinsam erarbeitete Referenzen und Erfahrungen in vergleichbaren Projekten vorzustellen. 1.3 Darlegung, mit welchen Kapazitäten das Projektteam zum Bearbeitungsstart, über die geplante Projektdauer generell und im Besonderen vor Ort zur Verfügung steht und wie Arbeitsspitzen begegnet wird. 1.4 Darstellung, wie die Kooperation mit den weiteren Planungsbeteiligten (andere Fachplaner, Prüfingenieure, Denkmalbehörden, Bauherr, sowie die Verbundpartner des NEB RZZ) erfolgt und wie der Informationsaustausch gestaltet wird.
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2. Projektmanagement 2.1 Darstellung der Organisation und Struktur zur Einhaltung der Terminvorgaben, Kostenvorgaben, Qualitäten im Planungsprozess und später im Bauprozess unter Berücksichtigung der Planungsbeteiligten. 2.2 Erläuterung der Arbeitsweise bei der Erstellung einer vollständigen Projektdokumentation einschließlich den Erfahrungen bei der Erstellung einer ZBau-Unterlage (od. vergl.) und eines förderrechtlichen Verwendungsnachweises sowie der dabei aus Sicht des Bieters besonders zu berücksichtigenden Themen.
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3. PLANUNGSQUALITÄT des Lösungsvorschlages für den Anbau Die Bewertung der Planungsqualität erfolgt im Sinne erfüllter gestalterischer, funktionaler, konstruktiver, ökologischer und ökonomischer Anforderungen und der Auseinandersetzung mit der besonderen Planungsaufgabe nach folgenden Teilkriterien: 3.1 Architektur: - Zeichenhaftigkeit, konzeptioneller Idee, architektonischer Haltung - gestaltprägende Integration des zweiten baulichen Rettungsweges (Treppe) zur Ermöglichung einer hohen Bandbreite an Nutzungen des Bestandsgebäudes unter Berücksichtigung der geltenden bauordnungsrechtlichen Anforderungen
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3. PLANUNGSQUALITÄT des Lösungsvorschlages für den Anbau 3.2 Tragwerk: - gestaltprägendes Tragwerk - Umgang mit dem Thema, der Funktion „Aussichtsturm“ im bestehenden städtischen Kontext
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3. PLANUNGSQUALITÄT des Lösungsvorschlages für den Anbau 3.3 Umgang mit Schnittstellen: - Klärung der freiräumlich- städtebaulichen Situation zum östlich angrenzenden Gelände, einschließlich räumlicher und funktionaler Antworten zu Adressbildung und Erdgeschossanbindung. - Antworten auf die unterschiedlichen Situationen an der Ostfassade (frühere Einbausituationen, Blindfassaden, Oberflächenstrukturen)
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3. PLANUNGSQUALITÄT des Lösungsvorschlages für den Anbau 3.3 Technik: - gestaltprägende Integration des Schichtladespeichers - gestaltprägende Integration der Material-Innovationen wie z.B. der adaptiven Grünfassade und/oder die Energiegewinnung
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3. PLANUNGSQUALITÄT des Lösungsvorschlages für den Anbau 3.3 Material: - Verwendung von Sekundärrohstoffen sowie wiederverwendeter bzw. recyclingfähiger, C02 reduzierter oder nachwachsender Materialien - Zirkuläres Material- und Konstruktionskonzept, das auf geschlossene Stoffkreisläufe, sortenreine Rückbaubarkeit und eine möglichst hohe Lebensdauer der eingesetzten Materialien und Bauteile abzielt. - Aspekte des Ressourcenschonens
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4. Vorstellung Aufgrund der Besonderheit der Aufgabe als Reallabor ist es für den Erfolg des Projektes von besonderer Relavanz, dass die Bieter eine hohe Motivation für und eine Identifikation mit der geplanten Aufgabe nachweisen. Dies erfolgt durch die Bewertung von: 4.1 Klarheit und Strukturiertheit der Unterlagen, (Aufbereitung der Folien des Vortrags), Verständlichkeit und ansprechende Gestaltung 4.2 Vermittlung der architektonischen und konstruktiven Haltung und der Erfahrungen im Umbauen im Bestand im mündlichen Vortrag. 4.3 Eingehen auf die Fragen, Verständlichkeit der Antworten und Vermittlung von Motivation und Engagement für ein NEB Reallabor.
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5. Honorar Bewertet wird das angebotene vorläufige Gesamthonorar, welches sich aus der Summe aller anzubietenden Preisbestandteile zum Vertrag ergibt und mittels der Anlage "Formular Honorarangebot" berechnet wird.
Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 11. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung