Objekt- und Fachplanung für den Ersatzneubau des Kiesbergtunnels
Was wird ausgeschrieben
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW schreibt die Objekt- und Fachplanungsleistungen für den Ersatzneubau des Kiesbergtunnels in Düsseldorf aus. Das Projekt umfasst die Sanierung des zweigeschossigen Tunnels sowie den Neubau eines Überführungsbauwerks. Die Abwicklung erfolgt über ein Integriertes Projektabwicklungsmodell (IPA) mit einem Allianzvertrag zwischen Auftraggeber und Schlüsselpartnern.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um ein umfassendes Ersatzneubauprojekt des Kiesbergtunnels auf der Landesstraße L 70. Charakteristisch für den bereits 1970 in Betrieb genommenen Straßentunnel ist seine zweigeschossige Ausführung, bei der die beiden jeweils zweispurigen Richtungsfahrbahnen größtenteils übereinander geführt werden. Aufgrund veralteter Betriebstechnik und altersbedingter Betonschäden besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die konstruktiven Besonderheiten des Ingenieurbauwerks führen zu erhöhten Anforderungen an die Planung und Umsetzung der Maßnahme. Teil des Projekts ist auch ein Ersatzneubau für das abgängige Überführungsbauwerk der L 70 über die Viehhofstraße. Eine detaillierte Darstellung des Projekts und seines Umfangs ergibt sich aus Anlage 8 Projektinformation (Teil der Vergabeunterlagen). Wegen der hohen projektspezifischen Anforderungen und der besonderen Komplexität wird als Projektabwicklungsmodell die "Integrierte Projektabwicklung" (IPA) gewählt. Ziel ist es, durch geeignete Rahmenbedingungen eine partnerschaftliche und zielorientierte Umsetzung des Projekts zu gewährleisten. Zentrales Element ist ein gemeinsamer Allianzvertrag (Mehrparteienvertrag) zwischen dem Auftraggeber und den maßgeblichen Schlüsselpartnern für Planung und Bauausführung. Einzelheiten zur IPA und die wesentlichen vertraglichen Regelungen des künftigen Allianzvertrags sind in einem Eckpunktepapier zusammengefasst, das als Anlage 9 (Teil der Vergabeunterlagen) beigefügt ist.
Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen plant den Ersatzneubau des Kiesbergtunnels auf der L 70 in Düsseldorf. Da der Tunnel aus dem Jahr 1970 stammt und eine komplexe zweigeschossige Bauweise aufweist, ist eine umfassende Erneuerung der Konstruktion und Betriebstechnik erforderlich. Das Projekt wird als Integrierte Projektabwicklung (IPA) umgesetzt, bei der Auftraggeber und Auftragnehmer in einem Allianzvertrag partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese Ausschreibung fokussiert sich speziell auf das erste Vergabepaket, welches die Objekt- und Fachplanungen für die Konstruktion umfasst. Insgesamt ist das Gesamtvorhaben in fünf verschiedene Pakete unterteilt, die von Planung bis zur baulichen Ausführung reichen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
- Nachweis der Eignung gemäß den in den Vergabeunterlagen geforderten Formblättern
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Siehe §§ 123, 124 GWB (Formblatt ist Teil der Vergabeunterlagen) Die Auftraggeberin behält sich vor, im zulässigen gesetzlichen Rahmen (§ 56 VgV) nachzufordern, zu berichtigen und aufzuklären.
Aufteilung in Lose
1 LotZur Umsetzung des Projekts ist die Vergabe der folgenden fünf Vergabepakete durch den Auftraggeber vorgesehen: VP1 - Objekt- und Fachplanungen Konstruktion VP2 - Fachplanung betriebstechnische Ausstattung VP3 - Ausführung Abbruch/Entsorgung/Baulogistik VP4 - Ausführung konstruktive Gewerke VP5 - Ausführung betriebstechnische Ausstattung Details zum Inhalt der fünf Vergabepakete können Sie Anlage 8 Projektinformationen (Teil der Vergabeunterlagen) unter Ziffer 6 ("Leistungszuordnung") entnehmen. Für weitere Leistungen der anderen Vergabepakete können Mitwirkungsleistungen zu erbringen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Teilleistungen im Zuge der Vergabeverfahren neu zuzuordnen, wenn dies nach den Erkenntnissen aus den Bieterverhandlungen zweckmäßig erscheint. Auch kann die Allianz nach Vertragsschluss einvernehmlich Leistungen neu zuordnen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Leistungsbereiche - Planung Ingenieurbauwerke, inklusive Instandsetzungskonzepte - Tragwerksplanung - Integration Gesamtsicherheitskonzept für den Tunnel - BIM-Gesamtkoordination kritische Eigenleistungen des VP 1 darstellen, die nicht auf Nachunternehmer übertragen werden dürfen, sondern vom Bieter selbst oder, im Fall einer Bietergemeinschaft, von einem Teilnehmer der Bietergemeinschaft ausgeführt werden müssen. Dieses Vergabeverfahren betrifft nur VP1 - Objekt- und Fachplanungen Konstruktion. Für die weiteren Vergabepakete werden eigenständige Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price30%
S. Anlage 10 Tabelle Zuschlagskriterien (Teil der Vergabenuterlagen)
- quality35%
S. Anlage 10 Tabelle Zuschlagskriterien (Teil der Vergabenuterlagen)
- quality35%
S. Anlage 10 Tabelle Zuschlagskriterien (Teil der Vergabenuterlagen)
Zeitplan
- 19. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung