Tragwerksplanung für den Neubau eines Wasserwerks in Steinweiler
Was wird ausgeschrieben
Die Verbandsgemeindewerke Kandel schreiben die Tragwerksplanung für den Neubau des Wasserwerks Steinweiler aus. Das bestehende Wasserwerk mit 4 Wasserkammern (Gesamtvolumen 450 m³) stammt aus den Jahren 1959 und 1974 und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Die Aufbereitungsanlage ist nahezu 40 Jahre alt, das Wasserrecht begrenzt die Entnahmemenge auf 200 m³/h bzw. 4.800 m³/d bei einem Wasserbedarf von 235.000 m³/a. Es handelt sich um ein 2-stufiges Auswahlverfahren mit einer Angebotsfrist bis Juni 2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Erstellung Tragwerksplanung für den Neubau des Wasserwerks in Steinweiler
Die Verbandsgemeindewerke Kandel beauftragen die Tragwerksplanung für den Neubau eines Wasserwerks in Steinweiler (Rheinland-Pfalz). Das bestehende Wasserwerk ist veraltet – die ältesten Gebäudeteile stammen aus 1959, die Aufbereitungsanlage ist fast 40 Jahre alt. Der Neubau soll die Kapazität von 450 m³ Wasserkammervolumen ersetzen und den Wasserbedarf von 235.000 m³ pro Jahr decken. Das Verfahren ist 2-stufig angelegt, die Vergabe erfolgt nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bieter müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Tragwerksplanungen für Wasserbauwerke oder Industriebauten realisiert haben.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis vergleichbarer Tragwerksplanungen für Wasserbauwerke oder Industriebauten
- Fachliche Qualifikation und Erfahrung im Bereich Tragwerksplanung
- Eignung nach VOB/A bzw. Vergaberecht
- Keine Ausschlussgründe (Korruption, Betrug, Insolvenz etc.)
- Wirtschaftliches und finanzielles Leistungsvermögen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung Betrug oder Subventionsbetrug Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung Bildung krimineller Vereinigungen Bildung terroristischer Vereinigungen Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen Schwere Verfehlung Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens Interessenkonflikt Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags Rein nationale Ausschlussgründe Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben Einstellung der beruflichen Tätigkeit Zahlungsunfähigkeit Insolvenz Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren Die Nachforderung von Unterlagen wird über die Bieterkommunikation kommuniziert. Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Aufteilung in Lose
1 LotAufgabenbeschreibung Tragwerksplanung Neubau Wasserwerk Steinweiler Das Wasserwerk Steinweiler ist in die Jahre gekommen. Das Gebäude mit 2 Wasserkammer stammt aus 1959. 2 weitere Wasserkammern wur- den in den 1974er Jahre errichtet. Die einstraßige Aufbereitungsanlage ist nahezu 40 Jahre alt. Das Wasserrecht für die Brunnen aus 2017 be- grenzt die Entnahmemenge auf 200 m³/h bzw. 4.800 m³/d. Der Wasserbedarf liegt bei 235.000 m²/a. Die 4 Wasserkammern haben aktuell ein Volumen von 450 m³. Das erforderliche Volumen liegt bei rund 1.300 m³. Aus diesen Gründen und aufgrund des schlechten baulichen Zustand der Gebäudesubstanz und der Technik (siehe Anlage 06), wurde beschlossen, ein neues Wasserwerk auf nahegelegenen Grundstücken zu errichten. Mit dem Neubau sollen folgende Ziele erreicht werden: Schadensfreies, korrosionsfreies, dichtes Bauwerk (nach dem aktuellen Stand der Technik) Aufbereitungsanlage mit zwei Straßen (Redundanz); Enteisenung und Entmanganung Neue Pumptechnik, neue EMSR-Technik (Energieoptimierung) Größerer Wasserbedarf = größere Wasserkammer (2 Edelstahltanks `ca. je 650 m³) Versorgungszone WW Steinweiler soll mittelfristig vergrößert werden Neubau bei laufendem Betrieb erforderlich Langlebige Lösung ist anzustreben PV-Anlage zur Eigenstromgewinnung Arbeitsstättenverordnung ist einzuhalten(UVV) Gesundheitsamtliche Vorgaben sind zu erfüllen Die Baukosten werden auf netto 4,5 Mio. € geschätzt, die Gesamtkosten auf ca. 6,6 Mio. brutto. Laut geotechnischer Voruntersuchung (siehe Anlage 07) ist mit schwierigem Baugrund zu rechnen. Ggf. sind Tiefgründungen erforderlich. Die für die Realisierung der Maßnahme erforderlichen Planungsleistungen zur Objektplanung und der zugehörigen Technischen Ausrüstung sind bereits vergeben an: TeamBau - Ingenieurbüro für Bauwesen PartGmbB Auf dem Viertel 9 76887 Bad Bergzabern Die Vorplanung ist in Bearbeitung. Nach jetzigen Vorstellungen kommen nur Edelstahltanks in Betracht. D.h. voraussichtlich 2 - 4 stehende Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils rund 650 m³. Durch unterschiedliche Befüllung, Entleerung oder durch Reinigungsarbeiten bei den Tanks von Lastwechsel auszugehen ist. Die Tankstatik ist nicht Bestandteil der Ausschreibung. Sie wird vom Hersteller erbracht.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- quality
Berechnugn aus Team und Qualifikation, Fachlicher Wert und Honorarangebot Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf der Grundlage des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses gemäß § 52 Abs. (2) SektVO bzw. § 127 Abs. (1) GWB Berechnungformel (Richtwertmethode): Gesamtpunktzahl = Punktzahl nicht monetaer * 100.000 / Honorarangebot
Zeitplan
- 8. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung