Neubau und Betrieb einer multifunktionalen Bürobebauung für ministerielle Zwecke in Berlin-Mitte

Was wird ausgeschrieben
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben plant die Realisierung und den 25-jährigen Betrieb eines neuen Bürokomplexes für ministerielle Zwecke auf dem Postblockareal in Berlin-Mitte. Das Projekt wird als ÖPP-Modell (Öffentlich-Private Partnerschaft) vergeben und umfasst Planung, Bau sowie technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement. Die Gesamtlaufzeit des Projekts beträgt 30 Jahre.
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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant die Realisierung und den Betrieb einer multifunktionalen Bürobebauung für ministerielle Zwecke auf dem ehemaligen Postblockareal, dem Teilstück des sogenannten „Postblock Nord“ in Berlin-Mitte. Die Hauptziele der Maßnahme sind die Umsetzung einer ansprechenden Architektur mit entsprechenden Qualitäten, die Umsetzung des Raum und Flächenbedarfs sowie die Einhaltung der BImA-Vorgaben für Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die technische Gebäudeausrüstung. Im Rahmen dieses europaweiten Vergabeverfahrens sucht die BImA als Auftraggeberin einen hochqualifizierten privaten Auftragnehmer für Planung, Bau und den anschließenden Betrieb des ausschreibungsgegenständlichen Bauvorhabens. Im Auftragsfall sind sowohl Betriebsdienstleistungen des technischen Gebäudemanagements (TGM) als auch solche des infrastrukturellen Gebäudemanagements (IGM) für den Zeitraum von 25 Jahren nach Inbetriebnahme zu erbringen; im infrastrukturellen Gebäudemanagement (IGM) sind die Reinigungs- und Pflegedienstleistungen des Gebäudes, der Außenanlagen sowie Winterdienstleistungen enthalten. Zudem sind auch das übergeordnete Objektmanagement und die Objektverwaltung ausschreibungsgegenständliche Leitungen. Insgesamt erstrecken sich Planung, Bau und Betrieb über eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren. Selbstverständlich wird dabei größter Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme und eine schnellstmögliche Fertigstellung zum anschließenden reibungslosen Betrieb gelegt. Die (Bewerbungs-)Unterlagen für den vorgelagerten Teilnahmewettbewerb (1. Verfahrensstufe) werden hiermit uneingeschränkt zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Unterlagen zur Angebots- und Verhandlungsphase (2.Verfahrensstufe) werden nur den ausgewählten Teilnehmern als potenziellen Bietern zur Verfügung gestellt. Dies betrifft insbesondere den Verfahrensleitfaden inkl. Formblättern für die Angebotsabgabe sowie leistungsbezogene Unterlagen, insbesondere den Vertragsentwurf für die ÖPP-Gesamtvergabe nebst Anlagen (teilfunktionale Leistungsbeschreibung/TLB, etc.). Das Informationsmemorandum als Bestandteil der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb dient insoweit dazu, an der Ausschreibung interessierten Unternehmen bereits im Rahmen des vorgelagerten Teilnahmewettbewerbs notwendige projektspezifische Informationen zur Verfügung zu stellen, um diese hinreichend und transparent bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, sich an diesem Vergabeverfahren zu beteiligen. Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) sucht einen privaten Partner für ein großes Bauprojekt in Berlin-Mitte. Es geht um den Neubau eines Bürogebäudes für Ministerien sowie dessen anschließende Bewirtschaftung über 25 Jahre. Der Auftrag umfasst neben der Planung und dem Bau auch das technische Gebäudemanagement (wie Wartung der Anlagen) und das infrastrukturelle Gebäudemanagement (wie Reinigung, Außenanlagenpflege und Winterdienst). Insgesamt ist das Projekt auf eine Laufzeit von 30 Jahren ausgelegt, wobei ein großer Fokus auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit liegt. Es handelt sich um eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), bei der ein privates Unternehmen die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes übernimmt.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant die Realisierung und den Betrieb einer multifunktionalen Bürobebauung für ministerielle Zwecke auf dem ehemaligen Postblockareal, dem Teilstück des sogenannten „Postblock Nord“ in Berlin-Mitte. Die Hauptziele der Maßnahme sind die Umsetzung einer ansprechenden Architektur mit entsprechenden Qualitäten, die Umsetzung des Raum und Flächenbedarfs sowie die Einhaltung der BImA-Vorgaben für Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die technische Gebäudeausrüstung. Im Rahmen dieses europaweiten Vergabeverfahrens sucht die BImA als Auftraggeberin einen hochqualifizierten privaten Auftragnehmer für Planung, Bau und den anschließenden Betrieb des ausschreibungsgegenständlichen Bauvorhabens. Im Auftragsfall sind sowohl Betriebsdienstleistungen des technischen Gebäudemanagements (TGM) als auch solche des infrastrukturellen Gebäudemanagements (IGM) für den Zeitraum von 25 Jahren nach Inbetriebnahme zu erbringen; im infrastrukturellen Gebäudemanagement (IGM) sind ausschließlich die Reinigungs- und Pflegedienstleistungen des Gebäudes, der Außenanlagen sowie Winterdienstleistungen enthalten. Insgesamt erstrecken sich Planung, Bau und Betrieb über eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren. Selbstverständlich wird dabei größter Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme und eine schnellstmögliche Fertigstellung zum anschließenden reibungslosen Betrieb gelegt. Die (Bewerbungs-)Unterlagen für den vorgelagerten Teilnahmewettbewerb (1. Verfahrensstufe) werden hiermit uneingeschränkt zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Unterlagen zur Angebots- und Verhandlungsphase (2.Verfahrensstufe) werden nur den ausgewählten Teilnehmern als potenziellen Bietern zur Verfügung gestellt. Dies betrifft insbesondere den Verfahrensleitfaden inkl. Formblättern für die Angebotsabgabe sowie leistungsbezogene Unterlagen, insbesondere den Vertragsentwurf für die ÖPP-Gesamtvergabe nebst Anlagen (teilfunktionale Leistungsbeschreibung/TLB, etc.). Das Informationsmemorandum als Bestandteil der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb dient insoweit dazu, an der Ausschreibung interessierten Unternehmen bereits im Rahmen des vorgelagerten Teilnahmewettbewerbs notwendige projektspezifische Informationen zur Verfügung zu stellen, um diese hinreichend und transparent bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, sich an diesem Vergabeverfahren zu beteiligen. Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality60%
Im Zuschlagskriterium „1. Qualität“, insgesamt gewichtet mit 60 %, wird das Angebot auf Basis der vom Bieter eingereichten Angebotskonzepte anhand qualitativer Unterkriterien (Konzeptkriterien) auf Grundlage eines Schulnotensystems nach Zielerreichungsgraden bewertet. Siehe Ziffer 4 der Teilnahmbedingungen (T1.1-3_PBN_OEPP_Teilnahmebedingungen TNW).
- price40%
Im Zuschlagskriterium 2. „Preis“, insgesamt gewichtet mit 40 % - wird das Angebot lebenszyklusorientiert wie folgt bewertet: Bewertet wird der Netto-Barwert der Lebenszykluskosten gemäß vorgegebenem Preisblatt, welcher sämtliche Kosten für die ausschreibungsgegenständlichen Planungs-, Bau-, Betriebs- und Instandhaltungsleistungen über die gesamte Vertragslaufzeit umfasst. Siehe Ziffer 4 der Teilnahmbedingungen (T1.1-3_PBN_OEPP_Teilnahmebedingungen TNW).
Zeitplan
- 28. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 15. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung