Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Broghammer.Jana.Wohlleber, Freie Architekten BDA
Auftragswert
€0k
Zuschlag am
30. Juli 2026
Objektplanung für den Neubau eines Studierendenwohnheims in Ulm

Was wird ausgeschrieben
Das Studierendenwerk Ulm schreibt die Objektplanung gemäß HOAI für den Neubau eines Studierendenwohnheims am Sonnenhutweg aus. Das Projekt umfasst ca. 100 Wohneinheiten, darunter Einzelapartments und Wohngemeinschaften, sowie Gemeinschaftsflächen und Stellplätze. Die Beauftragung deckt die Leistungsphasen 1 bis 9 ab.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Für das Studierendenwerk Ulm liegt das Hauptaugenmerk auf einer langfristigen und nachhaltigen Lösung für den Neubau des Wohnheims. Die Unterbringung der Studierenden soll auf eine heterogene Bewohnerschaft ausgelegt sein. Die Belegung der Wohnplätze mit Studierenden unterschiedlicher Herkunft, Semester, Fachrichtungen und Lebensrhythmen prägt das soziale Gefüge im Haus. Auch wenn die Bewohnerinnen und Bewohner über Einzelapartments verfügen, soll das Wohnkonzept bewusst über das reine Individualwohnen hinausgehen. Es sollen maximal fünf Wohngemeinschaften mit gemeinschaftlich genutzter Küche und zwei Sanitärbereichen sowie Einzelapartments mit eigener Küche und Bad, nebst notwendiger PKW- und Fahrradstellplätze, errichtet werden. Dabei ist jeweils ein barrierefreies und ein für alleinerziehende Studierende mit Kind geeignetes Apartment vorzusehen. Zur Förderung des Gemeinschaftslebens der Bewohner*innen werden zudem Lern-, Kommunikations- oder vergleichbare Gemeinschaftsbereiche benötigt, die durch Wasch- und Trockenräume ergänzt werden. Insgesamt entstehen konzeptabhängig ca. 100 Wohneinheiten. Ausgeschrieben werden Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen 1–9, gemäß Vorgaben der Vergabeunterlagen.
Das Studierendenwerk Ulm plant den Neubau eines Wohnheims für Studierende mit etwa 100 Wohneinheiten. Das Konzept sieht eine Mischung aus Einzelapartments und Wohngemeinschaften vor, ergänzt durch Gemeinschaftsbereiche wie Lernräume und Waschküchen, um das soziale Miteinander zu fördern. Gesucht wird ein Planungsbüro, das die vollständige Objektplanung von der ersten Entwurfsphase bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI) übernimmt. Da das Gebäude in einem genutzten Umfeld errichtet wird, ist eine sorgfältige Bauablaufplanung erforderlich, um den laufenden Betrieb in angrenzenden Bereichen nicht zu stören.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Unterbringung der Studierenden soll auf eine heterogene Bewohnerschaft ausgelegt sein. Die Belegung der Wohnplätze mit Studierenden unterschiedlicher Herkunft, Semester, Fachrichtungen und Lebensrhythmen prägt das soziale Gefüge im Haus. Auch wenn die Bewohnerinnen und Bewohner über Einzelapartments verfügen, soll das Wohnkonzept bewusst über das reine Individualwohnen hinausgehen. Es sollen maximal fünf Wohngemeinschaften mit gemeinschaftlich genutzter Küche und zwei Sanitärbereichen sowie Einzelapartments mit eigener Küche und Bad, nebst notwendiger PKW- und Fahrradstellplätze, errichtet werden. Dabei ist jeweils ein barrierefreies und ein für alleinerziehende Studierende mit Kind geeignetes Apartment vorzusehen. Zur Förderung des Gemeinschaftslebens der Bewohner*innen werden zudem Lern-, Kommunikations- oder vergleichbare Gemeinschaftsbereiche benötigt, die durch Wasch- und Trockenräume ergänzt werden. Insgesamt entstehen konzeptabhängig ca. 100 Wohneinheiten. Ausgeschrieben werden Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10, Leistungsphasen 1–9, gemäß Vorgaben der Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price30%
Ermittlung der Punktezahl: (1- (Preis Bieter X – günstigster Preis) / günstigster Preis)
- quality40%
Entwurfsansatz: Der Bieter soll mit einer planerischen Darstellung und Beschreibung eines möglichen Lösungsansatz auf die folgenden Faktoren eingehen: - Entwurf und Funktionalität bezogen auf abgestimmtes Raumprogramm - Mögliche Fassadengestaltung - Mögliche Materialwahl mit Aussage zur Oberflächenbeschaffenheit und Langlebigkeit (Möglichkeit der Verwendung von recycelbaren Baustoffen) - Aussage zur Gebrauchstauglichkeit einer möglichen Konstruktion im Hinblick auf klimatische Einflüsse - Aussage zur Sicherstellung der thermischen Behaglichkeit zu allen Jahreszeiten und bei allen Witterungseinflüssen Dem Auftraggeber soll die Möglichkeit gegeben werden, sich über die planerische Philosophie des Bieters einen Eindruck zu verschaffen. Aus diesem Grund wird der Bieter gebeten, mit seinem Angebot, eine entsprechende Darstellung einzureichen. Es soll aus der Darstellung und der integrierten Beschreibung hervorgehen, wie der Bieter mit seinem planerischen Know-How die o. g. Aspekte umsetzen kann und diese in der Planung vereint. Der Bieter kann bei seiner Beschreibung zur Verdeutlichung und genauen Erläuterung auf Projekte eingehen, welche von Seiten des Bieters bereits realisiert wurden. Ein Bezug zum geplanten Bauvorhaben ist wünschenswert. Der Entwurfsansatz wird vergütet (siehe Vergabeunterlagen). In die Wertung fließt die planerische Beispieldarstellung des Bieters inkl. einer Konstruktionsbeschreibung, sowie die Eindrücke aus der Präsentation mit ein. Im Rahmen des Verhandlungsgesprächs, hat der Bieter die Möglichkeit, die Darstellung ergänzend zu erläutern. Für die Bewertung stellt der Auftraggeber ein Gremium zusammen, in welchem die Mitglieder die Darstellung wie folgt bewerten werden.
- quality20%
Darlegung Projektteam und Bauleitung: Der Neubau erfordert aus Sicht des Auftraggebers ein erfahrenes Projektteam, eine örtliche Präsenz der Bauleitung und ein hohes Maß an Erfahrungswerten. Der Bieter soll in einer Beschreibung auf das vorgesehene Projektteam und die angedachte Bauleitung eingehen. Hierbei soll vom Bieter aufgezeigt werden, in welcher Art (organisatorisch und strukturell) das Projekt mit dem geplanten Team angegangen und bewerkstelligt werden soll. Auf die folgenden Fragestellungen ist in dieser Beschreibung einzugehen: - Über welche fachlichen Kompetenzen und Erfahrungswerte verfügt die geplante Bauleitung? - Wie konkret ist die örtliche Präsenz vorgesehen? Wieviel Personal ist für das geplante Projekt vorgesehen? - Wie ist die organisatorische und strukturelle Zusammenarbeit des Projektteams der unterschiedlichen Fachdisziplinen angedacht? Der Bieter soll bei seiner Beschreibung zur Verdeutlichung und genauen Erläuterung auf Projekte eingehen, welche von Seiten des Bieters bereits realisiert wurden. Ein Bezug zum geplanten Bauvorhaben ist wünschenswert.
- quality10%
Vorgehensweisen und Methoden für die spezifische Projektabwicklung. Bei der Planung eines möglichen Bauablaufes ist zu beachten, dass die Nutzung in angrenzenden Bereichen weiterhin möglich ist, Störfaktoren sollen auf ein Minimum reduziert werden. Die zeitlichen Vorgaben des Fördermittelgebers sind ebenfalls ein großer, zu berücksichtigender Faktor. Die Einhaltung der Ausführungs- und Abrechnungszeiten stellen ebenfalls eine Voraussetzung dar. Der Bieter soll in einer Beschreibung auf einen möglichen Bauablauf eingehen. Hierbei soll vom Bieter aufgezeigt werden, welche Herangehensweisen und Lösungsansätze er in seinen Arbeitsweisen und Strukturen wählt.
Zeitplan
- 4. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Broghammer.Jana.Wohlleber, Freie Architekten BDA · €0k