Neubau Sporthalle Melle: Raumlufttechnische Anlagen
Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Osnabrück schreibt die raumlufttechnischen Anlagen für den Neubau einer 3-Feld-Sporthalle in Melle aus. Der Auftrag umfasst die technische Gebäudeausrüstung gemäß DIN 18379 für eine Hallenfläche von ca. 27 x 46 Metern sowie Nebenräume. Die Ausführungsdauer ist auf 230 Tage angesetzt.
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Neubau Sporthalle Melle / Raumlufttechnik nach DIN 18379
Der Landkreis Osnabrück plant den Neubau einer 3-Feld-Sporthalle inklusive Tribüne, Kursraum und Foyer in Melle. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Fachunternehmen für die Installation der raumlufttechnischen Anlagen nach DIN 18379 gesucht. Diese Norm regelt die Anforderungen an die Ausführung von raumlufttechnischen Anlagen, um eine fachgerechte Belüftung der Sportstätte sicherzustellen. Der Auftrag ist auf eine Ausführungszeit von 230 Tagen ausgelegt und richtet sich an spezialisierte Unternehmen der Gebäudetechnik.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Landkreis Osnabrück beabsichtigt den Neubau einer 3-Feld-Sporthalle mit Tribüne für bis zu 199 Personen in Melle inklusive zusätzlichem Kursraum und großzügigem Foyer. Bei der Sporthalle Melle handelt es sich um ein Gebäude mit entsprechend teilbarer 3-Feld-Halle mit einer Hallenfläche von rd. 27 x 46 m und vorgesetztem 1- bzw. 2-geschossigem Baukörper. Das Gebäude ist nicht unterkellert. Im Erdgeschoss befinden sich die Hallenebene, die dazugehörigen Umkleide- und Geräteräume sowie das offene Eingangsfoyer, Kursräume und weitere Nebenflächen. Im Obergeschoss sind im Wesentlichen weitere Foyerflächen, Tribüne, Nebenräume und die Technikzentrale untergebracht. Das gesamte Gebäude wird massiv als Stahlbeton- bzw. Stahlbetonskelettbau errichtet, in Kombination aus Ortbeton und Fertigteilen, diese sind zum Teil als Sandwichelement im erdgeschossigen Bereich ausgeführt. Die äußere Fassadengestaltung gliedert sich dadurch in einen massiven geschlossenen Sockel mit Sichtbetonfertigteilen und einer oberen Fassade, welche als vorgehängte Fassade konstruiert ist, bestehend aus verschiedenfarbigen, vertikal angeordneten Keramikelementen. Das Dach der Sporthalle besteht aus einer Spannbetonbinderkonstruktion und einer Tragschale aus Trapezblech. Das Dach wird als extensives Gründach mit PV- Anlagen ausgeführt. Die Binder haben eine Richtlänge von rd. 37m und liegen auf entsprechenden Stahlbetonstützen auf. Die Dachflächen der vorgesetzten Baukörper werden massiv in Stahlbeton ausgeführt, ebenfalls mit einem extensiven Gründach, jedoch ohne PV-Module. Die Gründung des gesamten Gebäudes erfolgt mittels Bohrpfählen (Vollverdrängungspfähle aus Beton zur Baugrundverbesserung) und Pfahlkopfbalken. Die Stahlbetonsohlplatte wird in WU-Konstruktion als freitragende Platte ausgeführt. Der Unterbau wird mit Schottertragschicht, Sauberkeitsschicht und Perimeterdämmung gebildet. Das Gebäude liegt in einem Hochwasserschutzgebiet. Entsprechende Genehmigungen hierzu liegen bereits vor. Maßnahmen zum Hochwasserschutz werden im Wesentlichen mittels angepasster Freianlagenplanung getroffen. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die für das Bauvorhaben erforderlichen Arbeiten zur Raumlufttechnik. Der Ausführungszeitraum der zu vergebenden Bauleistung ist - mit Stand vom 31.03.2026 - von ca. Anfang Oktober 2026 bis August 2027vorgesehen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 4. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert