Neubau einer Mensa für die Oberschule Lachendorf als Totalunternehmerleistung
Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Celle plant den Neubau einer Mensa für die Oberschule Lachendorf. Die Vergabe erfolgt als Totalunternehmerleistung, bei der Planung und Bau aus einer Hand vergeben werden. Es handelt sich um ein ÖPP-Projekt (Öffentlich-Private Partnerschaft).
Vollständige Beschreibung anzeigen
ÖPP Neubau Mensa OBS Lachendorf. Der AG plant das Investitionsvorhaben im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen (Totalunternehmerleistungen) zu vergeben.
Der Landkreis Celle schreibt den Neubau einer Mensa für die Oberschule in Lachendorf aus. Dabei wird ein Totalunternehmer gesucht, der sowohl die Planung als auch die bauliche Umsetzung des Projekts übernimmt. Das Vorhaben ist als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) konzipiert, bei der öffentliche und private Akteure langfristig zusammenarbeiten. Die Bewertung der Angebote erfolgt zu gleichen Teilen nach Preis und architektonischer Qualität, wobei sich der Entwurf harmonisch in die Umgebung einfügen muss.
Aufteilung in Lose
1 LotÖPP Neubau Mensa OBS Lachendorf. Der AG plant das Investitionsvorhaben im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen (Totalunternehmerleistungen) zu vergeben.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
Zu 50 % im Teilnehmerwettbewerb
- quality
50 % im Teilnehmerwettbewerb 10 % Architektonische Qualität - Es wird ein Architekturentwurf erwartet, der sich in die Gestaltung des Ortes und der Umgebung einpasst. Der Entwurf muss nicht dem Bestand entsprechen sich aber dennoch in diesen einfügen. 7,5 % Funktionale Qualität und Flächeneffizienz - Es wird die Erfüllung der Raumprogramme erwartet. Die Raumprogramme sind flächenoptimal umzusetzen. Die Gebäudestrukturen und Grundrissorganisationen der Gebäude sollen den funktionalen und pädagogischen Anforderungen gerecht werden. Es wird eine den Belangen der Nutzung angemessene Funktionalität erwartet. Die seitens des Auftraggebers dazu formulierten Erwartungen und Anforderungen sind Maßstab der Bewertung. 25 % Bauliche und technische Qualitäten - 1. Qualität der baulichen Anlagen - Es wird ein übergeordnet funktionales und ganzheitliches Konzept der baulichen Anlagen erwartet, das nach den Kostengruppen der DIN 276 gegliedert ist und auf die funktionalen sowie qualitativen Projektanforderungen eingeht. Das Gesamtkonzept sowie die enthaltenen einzelnen Anlagenkonzepte sind schlüssig, detailliert und begründet darzulegen. Es wird ein projektspezifisches Gesamtkonzept erwartet. 2. Qualität der technischen Anlagen - Es wird ein übergeordnet funktionales und ganzheitliches Konzept der technischen Anlagen erwartet, das nach den Kostengruppen der DIN 276 gegliedert ist und auf die funktionalen sowie qualitativen Projektanforderungen eingeht. Das Gesamtkonzept sowie die enthaltenen einzelnen Anlagenkonzepte sind schlüssig, detailliert und begründet darzulegen. Es wird ein projektspezifisches Gesamtkonzept erwartet. 3. Materialeinsatz und Nachhaltigkeit - Es wird eine Materialeinsatzplanung erwartet, die ausgerichtet ist auf ökologische Unbedenklichkeit und Nachhaltigkeit (Dauerhaftigkeit, Wartungsaufwand, Wiederverwendbarkeit etc.) von Konstruktionen, Bauteilen und Baustoffen. Der Einsatz von Materialien mittlerer Art und Güte wird erwartet. 5 % Baulogistikkonzept Qualität der Bauumsetzung & Logistik- und Sicherheitskonzept - Es wird ein Konzept erwartet, das die geplante Bauumsetzung nachvollziehbar und plausibel für das Objekt beschreibt und darstellt. Auf die vorgesehene Baufeldschließung / Logistik von der Zufahrt aus dem öffentlichen Verkehrsbereich bis zum Einbauort sowie die vorgesehene Baustelleneinrichtung ist einzugehen. Es ist zudem eine Darstellung der jeweiligen Verkehrsströme sowie die Sicherheitseinrichtungen und -maßnahmen (z.B. Informationskonzept, etc.) in Abgrenzung zum Schulgelände und zum Schutz des laufenden Schulbetriebes. Dem jeweiligen Konzept ist ein Bauablaufplan (Terminplan) beizufügen, der entsprechend den Vorgaben zur Gliederung (siehe FLB Planung und Bau) aufgebaut ist sowie den zeitlichen Ablauf und alle genannten Meilensteine berücksichtigt. Der geplante Bauablauf ist unter Bezugnahme auf die Vorgänge des Bauablaufplanes konzeptionell und projektspezifisch zu erläutern. 2,5 % Nachhaltigkeit Erreichung U-Werte - Es wird ein Konzept erwartet, das eine hohe Erfüllung der Nachhaltigkeit des Gebäudes erwarten lässt. Je besser die geplanten U-Werte für Außenwände, Fenster, Dach und Bodenplatte, desto mehr Punkte können erreicht werden.
Zeitplan
- 1. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert