Neubau Klärschlammtrocknungsanlage mit Pyrolyse und Verwaltungsgebäude sowie Außenanlagen
Was wird ausgeschrieben
Die Kommunale Energieverwertung Schwaben gKU schreibt den Bau einer Klärschlammtrocknungsanlage inklusive Verwaltungsgebäude und der zugehörigen Außenanlagen in Mindelheim aus. Das Projekt umfasst eine rund 1.642 m² große Halle in Stahlbeton-Skelettbauweise sowie ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude. Die Arbeiten für die Außenanlagen sind in einem separaten Los definiert und sollen zwischen Oktober und November 2026 umgesetzt werden.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Baubeschreibung: Das geplante Gebäude besteht aus Hallen für die Klärschlamm-Upcycling-Anlage und einem Verwaltungsgebäude. Die Halle ist ein L-förmiger Baukörper mit einer Gesamtlänge 60,00 m und einer Breite von 40,10 m. Die Halle ist Erdgeschossig. Der nördliche Hallenteil, in dem die Anlieferung untergebracht ist, ist teilweise unterkellert. Die Firsthöhe des Pultdaches liegt bei ca. 11,12 m. Die Lange Seite der Halle hat eine Pultdachhöhe von ca. 16,20 m. Im Süd-westlichen Hallenteil befindet sich eine Pelletheizung. Die Halle wird in Stahlbeton-Skelettbauweise mit Dachtragwerk aus Holzbindern mit Sandwichpaneel ausgeführt. Die gesamte Bruttogrundfläche der Halle beträgt 1.642 m². Im Südwesten der Halle befindet sich das Verwaltungsgebäude, das durch eine Brandwand abgetrennt erstellt wird. Das Verwaltungsgebäude besteht aus einem Erdgeschoss und einem Obergeschoss. Es hat eine Länge von 15,19 m und eine Breite von 9,89 m. Das gesamte Gebäude wird in massiver Bauart aus Stahlbeton errichtet. Das Dach wird als Flachdach mit Attika und Bitumenabdichtung erstellt. Das oberste Geschoss, in dem Aufenthaltsräume möglich sind, liegt im Mittel 3,21 m über der Geländeoberfläche. Das Verwaltungsgebäude besteht aus einer Nutzungseinheit. Die Bruttogrundfläche des Verwaltungsgebäudes beträgt 151 m² Höhe 7,00m. Das Leistungsverzeichnis sowie der Terminplan werden ergänzend in Bezug genommen.
Die Kommunale Energieverwertung Schwaben gKU plant den Neubau einer Anlage zur Klärschlammtrocknung mittels Pyrolyse. Das Bauvorhaben besteht aus einer großen Halle für die Anlagentechnik und einem angrenzenden Verwaltungsgebäude in massiver Bauweise. Zusätzlich werden die Außenanlagen, wie etwa Kanalbau, Pflasterarbeiten und eine Fahrzeugwaage, ausgeschrieben. Die Umsetzung der Außenanlagen ist für einen Zeitraum von etwa einem Monat im Herbst 2026 vorgesehen. Interessierte Unternehmen müssen ihre Eignung nachweisen und spezifische Erklärungen zu Sanktionen gegen Russland abgeben.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123-126 GWB
- Eigenerklärung nach Sanktions-VO (Bezug zu Russland)
- Nachweis der Eignung gemäß VOB/A
- Einhaltung der gesetzlichen Mindestlohn- und Entsendevorgaben
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB bzw. § 6e EU VOB/A. Der Bewerber/Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB bzw. § 6e EU VOB/A vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren - gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder - gem. § 98.c des Aufenthaltsgesetz oder - gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder - gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklärung nach Sanktions-VO" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages/Angebots abzugeben. Die Eigenerklärung ist gemäß den Bedingungen der Verordnung auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden abzugeben Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Unterlagen werden gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert. Präqualifizierte Bieter sind selbst verantwortlich für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in ihrem Präqualifikationsverzeichnis. Präqualifizierte Bieter müssen sicherstellen, dass die im Präqualifikationsverzeichnis enthaltenen Informationen den Anforderungen dieser Auftragsbekanntmachung entsprechen. Inhaltlich unzureichende Eignungsnachweise unterliegen ausdrücklich nicht dem Nachforderungsmöglichkeit nach § 16a EU VOB/A.
Aufteilung in Lose
1 LotAußenanlagen (Schwerpunkte): - Erdbau - Kanalbau - Elektrische Anlagen - Aushubarbeiten - Fahrzeugwaage - Zaun - Schiebetor - Mastleuchte - Winkelstützelemente - Asphaltarbeiten - Pflaster Terminvorgaben: Beginn 26.10.2026 Fertigstellung 27.11.26 Im Übrigen wird auf den Terminplan (Vertragstermine) der Vergabeunterlagen Bezug genommen. Das Leistungsverzeichnis sowie die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Unterlagen und Pläne werden ergänzend in Bezug genommen.
Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung