Neubau Kläranlage Steinach - Ingenieurleistungen
Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Steinach vergibt Ingenieurleistungen für den Neubau einer Kläranlage mit einer Endausbaugröße von 3.900 Einwohnerwerten (EW). Die bestehende Anlage (Scheibentauchkörperanlage) kann nicht mehr wirtschaftlich ertüchtigt werden und muss durch eine neue Anlage mit Kohlenstoffabbau und Nitrifikation ersetzt werden. Der Auftrag umfasst die Objektplanung Ingenieurbauwerke (LPh 1-9), die Fachplanung Tragwerksplanung (LPh 1-6) sowie die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1-4, 7 und 8 (LPh 1-9) gemäß HOAI. Die wasserrechtliche Erlaubnis läuft bis Juli 2027, daher ist ein schneller Baubeginn erforderlich.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Kläranlage Steinach (Scheibentauchkörperanlage) mit einer Endausbaugröße von 3.250 Einwohnerwerten (EW) ist verfahrenstechnisch für die Reinigungsleitung Kohlenstoffabbau ausgelegt. Gemäß Bescheid vom 9. August 2007, AZ: 42-6411/1 und 6411/3, letztmalig geändert mit Bescheid vom 27. September 2011, AZ.: 42-6411/1 und 6411/3, besteht die wasserrechtliche Erlaubnis für das Einleiten, des auf der Kläranlage Steinach behandelten Abwassers in die Kinsach sowie von Mischwasser aus den Entlastungsbauwerken, bis 31. Juli 2027.Aktuell ist die Kläranlage Steinach verfahrenstechnisch auf die Reinigungsleistung Kostenstoffabbau ausgelegt. Das ermittelte Mischverhältnis im Gewässer ergibt für die Kläranlage der Größenklasse 2 (1.000 – 5.000 EW) die Anforderungsstufe 2. Dementsprechend ist zukünftig Kohlenstoffabbau und Nitrifikation notwendig. Das bisherige Reinigungsverfahren kann nicht weiter betrieben werden. Da die vorhandene Kläranlage nicht wirtschaftlich ertüchtigt werden kann, plant die Gemeinde Steinach den Neubau der Kläranlage, unter Berücksichtigung der Entwicklung in den nächsten 20 Jahren. Nach aktuellem Stand umfasst das Einzugsgebiet der Kläranlage Steinach ca. 2.420 Einwohner, die an die Kläranlage angeschlossen sind. Fremdenverkehr, Hotels, Gasthöfe und Gewerbebetriebe sind gemäß den Angaben der Gemeinde berücksichtigt.Die Schmutzwassermengen für die einzelnen Gewerbe und Großabnehmer wurden anhand der Frischwasserverbräuche ermittelt. Mit Berücksichtigung von aktuellen Gewerbebetrieben und künftigen Anschlüssen von Baugebieten oder Gewerbeeinheiten ergibt sich eine Endausbaugröße für die Kläranlage Steinach von 3.900 Einwohnerwerten (EW).Gegenstand des Auftrags sind-Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12 Nummer 12.1 HOAI, Leistungsphase 1 bis 9-Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI, Leistungsphase 1 bis 6-Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 Nummer 15.1 HOAI, Anlagengruppen 1 – 4, 7, 8 ,Leistungsphase 1 bis 9Zusätzlich werden Besondere Leistungen beauftragt.Folgender Zeitrahmen ist für Planung und Bau vorgesehen:-Startgespräch September 2026-LPh 1-2 bis 03/2027-LPh 3-4 bis 10/2027 (vorzeitiger Baubeginn)-LPh 5-7 bis 03 /2028-Baubeginn Mitte 2028-Fertigstellung Ende 2029
Die Gemeinde Steinach in Bayern (Landkreis Straubing-Bogen) vergibt die Ingenieurleistungen für den Neubau ihrer Kläranlage. Die bestehende Anlage mit 2.420 angeschlossenen Einwohnern kann nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden und muss durch eine moderne Anlage mit Kapazität für 3.900 Einwohnerwerte ersetzt werden — dabei wird die Reinigungsleistung von reinem Kohlenstoffabbau auf Kohlenstoffabbau plus Nitrifikation erweitert, um die gesetzlichen Anforderungen der Größenklasse 2 zu erfüllen. Der Auftrag umfasst drei Leistungsbilder nach HOAI: die Objektplanung für Ingenieurbauwerke (alle neun Leistungsphasen), die Tragwerksplanung sowie die Fachplanung Technische Ausrüstung für mehrere Anlagengruppen. Das Projekt ist zeitlich eng getaktet — Planungsstart ist September 2026, Baubeginn Mitte 2028 und Fertigstellung Ende 2029. Bewerber müssen mindestens drei bis fünf Referenzen für vergleichbare Kläranlagen-Neubauten ab 2.000 EW nachweisen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Mindestens 3-5 Referenzen für Objektplanung Ingenieurbauwerke Neubau Kläranlage >=2.000 EW (2019-2025)
- Mindestens 3-5 Referenzen für Fachplanung Technische Ausrüstung Neubau Kläranlage >=2.000 EW (2019-2025)
- Erklärung zum Umsatz für Kläranlagen-Neubau in den Geschäftsjahren 2023-2025
- Erklärung zur Mitarbeiteranzahl für Kläranlagen-Neubau in den Geschäftsjahren 2023-2025
- Nachweis der Eignung gemäß § 122 GWB mit Handelsregisterauszug und Erklärungen zu Ausschlussgründen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Zum Nachweis der Eignung des Unternehmens werden die nachfolgend genannten Unterlagen vom Bieter / den Mitgliedern der Bietergemeinschaft verlangt (vgl. § 122 GWB). Soweit Leistungen auf Unterauftragnehmer übertragen werden, sind vom Bieter für diese entsprechende Nachweise für die zu erbringenden Leistungen auf Anforderung der Vergabestelle vor der Auftragsvergabe vorzulegen. Sofern die Unterauftragnehmer Eignungsleihgeber sind, sind die entsprechenden Erklärungen und Nachweise bereits mit dem Angebot abzugeben. Im Fall der Eignungsleihe gilt § 47 VgV.-Angabe des Bieters/der Bewerbergemeinschaft mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse-Unternehmensbeschreibung, aus welcher Angaben zum Unternehmen, der Unternehmensstruktur (z.B. Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit) sowie ggf. zur zuständigen Niederlassung hervorgeht-Auszug aus Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig-Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen-Erklärung zum Umsatz bezogen auf die zu vergebenden oder vergleichbare Leistungen (ausschließlich Neubau einer Kläranlage) in den Geschäftsjahren 2023 bis 2025-Erklärung zur Mitarbeiteranzahl bezogen auf die zu vergebenden oder vergleichbare Leistungen (ausschließlich Neubau einer Kläranlage) in den Geschäftsjahren 2023 bis 2025-Erklärung zu Russland-Sanktionen-mindestens drei und höchstens fünf Referenzen des Unternehmens für in den Jahren 2019 bis einschließlich 2025 erbrachte Objektplanungen Ingenieurbau-werke die jeweils das Mindestkriterium Objektplanung Ingenieurbauwerke einer für den Neubau einer Kläranlage >=2.000 EW beinhalten-mindestens drei und höchstens fünf Referenzen des Unternehmens für in den Jahren 2019 bis einschließlich 2025 erbrachte Fachplanungen Technische Ausrüstung die jeweils das Mindestkriterium einer Fachplanung Technische Ausrüstung für den Neubau einer Kläranlage >=2.000 EW beinhaltenDie Vergabestelle behält sich vor, zu den vorgenannten Erklärungen zusätzliche Erläuterungen und Belege anzufordern. -
Aufteilung in Lose
1 LotDie Kläranlage Steinach (Scheibentauchkörperanlage) mit einer Endausbaugröße von 3.250 Einwohnerwerten (EW) ist verfahrenstechnisch für die Reinigungsleitung Kohlenstoffabbau ausgelegt. Gemäß Bescheid vom 9. August 2007, AZ: 42-6411/1 und 6411/3, letztmalig geändert mit Bescheid vom 27. September 2011, AZ.: 42-6411/1 und 6411/3, besteht die wasserrechtliche Erlaubnis für das Einleiten, des auf der Kläranlage Steinach behandelten Abwassers in die Kinsach sowie von Mischwasser aus den Entlastungsbauwerken, bis 31. Juli 2027.Aktuell ist die Kläranlage Steinach verfahrenstechnisch auf die Reinigungsleistung Kostenstoffabbau ausgelegt. Das ermittelte Mischverhältnis im Gewässer ergibt für die Kläranlage der Größenklasse 2 (1.000 – 5.000 EW) die Anforderungsstufe 2. Dementsprechend ist zukünftig Kohlenstoffabbau und Nitrifikation notwendig. Das bisherige Reinigungsverfahren kann nicht weiter betrieben werden. Da die vorhandene Kläranlage nicht wirtschaftlich ertüchtigt werden kann, plant die Gemeinde Steinach den Neubau der Kläranlage, unter Berücksichtigung der Entwicklung in den nächsten 20 Jahren. Nach aktuellem Stand umfasst das Einzugsgebiet der Kläranlage Steinach ca. 2.420 Einwohner, die an die Kläranlage angeschlossen sind. Fremdenverkehr, Hotels, Gasthöfe und Gewerbebetriebe sind gemäß den Angaben der Gemeinde berücksichtigt.Die Schmutzwassermengen für die einzelnen Gewerbe und Großabnehmer wurden anhand der Frischwasserverbräuche ermittelt. Mit Berücksichtigung von aktuellen Gewerbebetrieben und künftigen Anschlüssen von Baugebieten oder Gewerbeeinheiten ergibt sich eine Endausbaugröße für die Kläranlage Steinach von 3.900 Einwohnerwerten (EW).Gegenstand des Auftrags sind-Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12 Nummer 12.1 HOAI, Leistungsphase 1 bis 9-Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI, Leistungsphase 1 bis 6-Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 Nummer 15.1 HOAI, Anlagengruppen 1 – 4, 7, 8 ,Leistungsphase 1 bis 9Zusätzlich werden Besondere Leistungen beauftragt.Folgender Zeitrahmen ist für Planung und Bau vorgesehen:-Startgespräch September 2026-LPh 1-2 bis 03/2027-LPh 3-4 bis 10/2027 (vorzeitiger Baubeginn)-LPh 5-7 bis 03 /2028-Baubeginn Mitte 2028-Fertigstellung Ende 2029
Zuschlagskriterien
9 Kriterien- quality0.1%
Darstellung der Herangehensweise und Organisation, Arbeitsabläufe der Planungsphase
- quality0.1%
Darstellung der Herangehensweise und Organisation, Arbeitsabläufe der Baudurchführungsphase
- quality0.05%
Zusammensetzung des Projektteams (Organigramm) inkl. Vertretungskonzept für den Urlaubs- und Krankheitsfall.
- quality0.1%
Verfügbarkeiten des Projektteams und geplante Auslastung des Projektteams (auch durch andere Projekte)
- quality0.15%
Erfahrung der Projektleitung
- quality0.05%
Erfahrung der stv. Projektleitung
- quality0.1%
Erfahrung der Bauleitung
- quality0.05%
Erfahrung der Bauleitung EMSR-Technik
- price0.3%
Angebotspreis
Zeitplan
- 22. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung