TGA-Planung für den Neubau eines Funktionstraktes am Klinikum Werra-Meißner
Was wird ausgeschrieben
Das Klinikum Werra-Meißner schreibt die Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für einen neuen Funktionstrakt in Eschwege aus. Das Projekt umfasst zwei Lose für HLSK- sowie Elektro-Planungsleistungen über alle HOAI-Leistungsphasen. Der Gesamtwert der Planungsleistungen wird auf 780.000 EUR geschätzt, bei einem Gesamtbauvolumen von 15 Mio. EUR.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Vergabeverfahren TGA-Planung wird mit verminderten Anforderungen an die Bewerber wiederholt, da beim ersten Verfahren nicht genügend Teilnahmeanträge eingegangen sind. Im Rahmen einer langfristig angelegten Zielplanung will das Klinikum Werra-Meißner am Standort Eschwege einen Funktionstrakt mit ca. 1.000 m² NUF errichten. Der Kostenrahmen KG 200-700 beträgt 15 Mio. € brutto. Der Neubau wird über Verbindungsgänge an den Bestand angeschlossen. Die wesentlichen Funktionsstellen sind zwei Herzkatheterlabore, die Endoskopie und das Labor des Klinikums. Planungsbeginn: September 2026 Baubeginn Juli 2027 Baufertigstellung Dezember 2028 Die Objektplanung Gebäude ist bereits beauftragt.
Das Klinikum Werra-Meißner in Eschwege plant den Neubau eines Funktionstraktes, der unter anderem zwei Herzkatheterlabore, eine Endoskopie und ein Labor beherbergen soll. Für dieses Vorhaben werden spezialisierte Ingenieurbüros für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) gesucht, unterteilt in zwei Fachlose: Los 1 umfasst Heizung, Lüftung, Sanitär und medizinische Gase, während Los 2 die Elektroplanung abdeckt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, beginnend mit den Leistungen für den Förderantrag. Da das erste Vergabeverfahren nicht genügend Bewerber fand, wurden die Anforderungen für diese Wiederholung gesenkt.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB
- Nachweis der Eignung für HOAI-Planungsleistungen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Zwingende Ausschlussgründe sind in erster Linie bestimmte Straftaten, die sich unmittelbar auf die Eignung des Bewerbers auswirken. Die Straftaten sind in § 123 Abs. 1 Nr. 1-10 GWB aufgeführt. Der Bewerber muss eine Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen mit seinem Teilnahmeantrag einreichen. Fehlen Unterlagen bei den Bewerbern, die in die engere Wahl für die zweite Verfahrensstufe kommen, werden diese mit Fristsetzung nachgefordert. Sind nach Ablauf der Frist die Unterlagen nicht vollständig, erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.
Aufteilung in Lose
2 LoteTGA-Planung HOAI Teil 4 Abschnitt 2 Anlagengruppen 1-3, 7 med. Gase (keine Medizin- und Labortechnik) und 8 Leistungsphasen 1-9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise zunächst nur mit allen Leistungen, die zur Einreichung des Förderantrages (einschließlich Entwurfsplanung LP 3) notwendig sind. Die weiteren Leistungen werden einzeln schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
TGA-Planung HOAI Teil 4 Abschnitt 2 Anlagengruppen 4-6 Leistungsphasen 1-9 Die Beauftragung erfolgt stufenweise zunächst nur mit allen Leistungen, die zur Einreichung des Förderantrages (einschließlich Entwurfsplanung LP 3) notwendig sind. Die weiteren Leistungen werden einzeln schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Zuschlagskriterien
10 Kriterien- quality30%
Technischer Wert der Planung
- quality10%
Organisation des Planungs- und Bauprozesses
- quality10%
Kostensicherheit
- quality25%
Personal und Präsentation
- price25%
Honorar und Vertragskonditionen
- quality30%
Technischer Wert der Planung
- quality10%
Organisation des Planungs- und Bauprozesses
- quality10%
Kostensicherheit
- quality25%
Personal und Präsentation
- price25%
Honorar und Vertragskonditionen
Zeitplan
- 2. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 1. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung