TED·271254-2026

Neubau Fernwärme-Umspannwerk mit Rohbau, Tiefbau und Metallbau

enercity Netz GmbHHannover, GermanyVeröffentlicht 21. Apr. 2026
Auftragswert
~€20M
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die enercity Netz GmbH (Hannover) vergibt den Neubau eines Fernwärme-Umspannwerks im Stadtteil Großbuchholz. Das Bauwerk umfasst ein Schaltanlagen-Gebäudeteil mit 110-kV-GIS und 10-kV-Schaltanlage, ist vollunterkellert und wird als Skelettbau mit Stahlbetonfertigteilen ausgeführt. Im Außenbereich sind zwei Transformatorenstände (je 63 MVA) mit Fundamenten und Ölauffangwannen zu errichten. Das Grundstück an der Karl-Wiechert-Allee misst ca. 46m x 34m.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die enercity Netz GmbH plant einen Neubau eines Fernwärme-Umspannwerks. Das Baugrund?stück befindet sich im innerstädtischen Bereich von Hannover auf der Karl-Wiechert-Allee 62b, im Stadtteil Großbuchholz. Das Bauwerk unterteilt sich in ein Schaltanlagen-Gebäudeteil, eine 110-kV-GIS - und eine 10-kV-Schaltanlage. Das gesamte Gebäude wird unterkellert. Das Untergeschoss dient als Kabelkeller der technischen Anlagen. Im Außenbereich sollen 2 Transformatorenstände mit Fundamenten und Ölauffangwannen errichtet werden. Die Trafos haben jeweils eine Leistungs?größe von 63 MVA. Der vordere Teil des Flurstück 472/3 der Gemarkung Großbuchholz misst ca. 46m x 34m, welcher für den Neubau des Umspannwerkes genutzt werden sollen. Die restliche Fläche ist für ein späteren, geplanten Neubau einer P2H-Anlage vorgesehen. Das Grundstück ist voll erschlossen und hat eine direkte Zufahrt.

VergabeHero-Einschätzung

Die enercity Netz GmbH aus Hannover lässt ein neues Fernwärme-Umspannwerk im Stadtteil Großbuchholz bauen. Das Gebäude ist vollunterkellert und beherbergt eine 110-kV- und 10-kV-Schaltanlage; das Untergeschoss dient als Kabelkeller. Außerhalb des Gebäudes werden zwei Transformatoren mit jeweils 63 MVA Leistung auf Fundamenten mit Ölauffangwannen aufgestellt. Die Bauweise ist ein Skelettbau mit Stahlbetonfertigteilen und einer weißen Wanne (wasserdichte Betonkonstruktion) im Keller. Das Grundstück ist rund 1.560 Quadratmeter groß und liegt an der Karl-Wiechert-Allee. Die restliche Fläche ist für einen späteren P2H-Anlagenbau vorgesehen.

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Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Eignung für öffentliche Bauaufträge gemäß VOB/A
  • Erfahrung mit Industriebau im Energiebereich
  • Fähigkeit zur Ausführung von Stahlbetonfertigteil-Konstruktionen
  • Kenntnisse in wasserdichter Bauweise (weiße Wanne)
  • Erfahrung mit Transformatorenfundamenten und Ölauffangsystemen

Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Umspannwerk FRO Neubau - erweiterter Rohbau, Tiefbau und Metallbau

Das Gebäude ist vollunterkellert. Als Konstruktion wurde ein Skelettbau mit Stützen und Bindern aus Stahlbetonfertigteilen gewählt, die als Rahmen ausgebildet werden. Das Kellergeschoss wird als weiße Wanne in Ortbetonbauweise ausgebildet. Die Stützen des Obergeschosses werden biegesteif in die Wände der weißen Wanne eingebunden. Die Außenseiten werden mit Perimeterdämmung und einer zusätzlichen Abdichtungslage versehen. Die Kabeleinführungen bis DN150 werden mit druckwasserdichten Doppeldichtpackungen als Einbauteile vorgesehen. Bei größeren Dimensionen werden Faserzementrohre einbetoniert, die anschließend mit Ringraumdichtungen abgedichtet werden. Die Decke über KG ist als massive Stahlbetondeckenplatte mit Unterzügen und Stahlbetonstützen vorgesehen. Die Stahlbetonstützen binden in die Bodenplatte ein. Die Decke erhält auf der Oberseite einen Verbundestrich als Nutzschicht und zur Installation der Grundrahmen für die Schaltschränke. Im Obergeschoss bilden die Stahlbetonfertigteilrahmen das Tragwerk, die mit Porenbetonwand und Deckenplatte als äußere Hülle ergänzt werden. Die Porenbetonstapelfassade erfüllt die Funktion des Wärmeschutzes, wobei lediglich die Anforderungen des Mindestwärmeschutzes an das Gebäude bestehen. Die Trennwand im Gebäude zwischen Schaltzentrale und 10-kV-SA wird aus KS-Mauerwerk, beidseitig geputzt, und zwischen Schaltzentrale und 110-kV-GIS einer Porenbetonwand ausgeführt. In der 110-kV-GIS ist ein Brückenkran mit 5 to-Traglast vorgesehen. Die Dachdecke wird aus den Porenbetondachplatten gebildet, die zwischen den Bindern spannen. Als Dachabdichtung ist eine 2-lagige Bitumenschweißbahn vorgesehen, die zur Lagesicherung und Oberflächenschutz bekiest wird. Die Abdichtung wird seitlich über die Attika gezogen und mit einer Attikaabdeckung versehen. Auf dem Dach werden Auflast-Geländer als Absturzsicherung vorgesehen. Die Attikahöhen der Gebäudeteile betragen für die 110kV-GIS +7,79 m, für die Schaltzentrale und für die 10-kV Schaltanlage +5.78 m über OKG. Die Auffangwannen der Trafos sind wegen des anstehenden Grundwassers gegen Auftrieb zu sichern. Außerdem sind die Wannen wasserdicht aus FDE-Beton auszubilden, da die erforderliche Rückhaltung wassergefährdender Stoffe gegeben sein muss (nach AGI J21-1). Weiterhin sind zur Vermeidung unterschiedlicher Setzungen der Trafofundamente eine gemeinsame Bodenplatte unterhalb der Trafowannen vorgesehen. Die Trafowannen müssen nach der VDE 0101 mit je einer Brandschutzwand mit einer OK von + 4.90 m über GOK abgetrennt werden. Die Regenwasserentwässerung des Gebäudes wird an der nordwestlichen Ecke des Grundstückes gesammelt und in eine Versickerungsmulde eingeleitet. Die Außenflächen werden mit ausrechend Quergefälle in seitliche Entwässerungsmulden/-rinnen oder in unbefestigte Flächen entwässert. Eine Schmutzwasserentwässerung oder eine Trinkwasseranbindung für das Gebäude ist nicht geplant.

CPV 45200000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Wirtschaftlichkeit

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 21. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert