TED·287491-2026

Neubau eines Wellness- und Gesundheitszentrums mit hochbaulicher, tragwerksplanerischer und freiräumlicher Planung

Kur- und Bäder GmbH Bad DürrheimBad Dürrheim, GermanyVeröffentlicht 27. Apr. 2026
Auftragswert
~€2.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
26. Mai 2026
-3 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim lobt einen Realisierungswettbewerb für den Neubau des Wellness- und Gesundheitszentrums Solemar aus. Gegenstand ist die hochbauliche, tragwerksplanerische und freiräumliche Planung mit Ideenteil. Das Verfahren ist einstufig, nicht offen und interdisziplinär; 30 Teilnehmende sind zugelassen, davon werden 7 vorab ausgewählt. Die Ausloberin wählt 7 Teilnehmende vorab aus.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim beabsichtigt, das bestehende Wellness- und Gesundheitszentrum Solemar durch einen zukunftsorientierten Neubau zu ersetzen. Nach über drei Jahrzehnten intensiver Nutzung ist die bestehende Anlage baulich und technisch am Ende ihres Lebenszyklus angelangt. . Das Solemar bildet das zentrale Gesundheits- und Wellnesszentrum der Gesundheitsstadt Bad Dürrheim und zählt zu den wesentlichen wirtschaftlichen Impulsgebern der Region. Als modernes Kur- und Erholungsangebot vereint es die Bereiche Wellness, Gesundheit, Fitness und Regeneration. Auch zukunftsweisende Konzepte wie „Longevity“ und „Bio-Hacking“ sind hier fest verankert. Von traditionellen Kneipp-Anwendungen bis hin zu innovativen Angeboten wie Kryotherapie, von der Heilkraft der Sole bis zur vielfältigen Saunalandschaft steht das Solemar seit rund vier Jahrzehnten für hohe Aufenthaltsqualität, Prävention und nachhaltige Erholung. . Das Verfahren wird als einstufiger, nicht offener und interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit Zwischenabgabe und einer Rückmeldung zum Zwischenstand ausgelobt. Insgesamt sind 30 Teilnehmende zugelassen. Die Ausloberin wählt 7 Teilnehmende vorab aus. Das Verfahren ist anonym (§ 1 Absatz 4 RPW 2013) und wird in deutscher Sprache durchgeführt. (§ 5 Absatz Anlage I Nummer 20 RPW 2013). . Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung einer hochbaulichen, tragwerksplanerischen und freiräumlichen Planung mit Ideenteil für den Neubau des Wellness- und Gesundheitszentrums Solemar in Bad Dürrheim. . Zur Teilnahme berechtigt sind Bewerbendenteams, die die fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Fachliche Voraussetzung sind die Berechtigungen zur Führung der folgenden Berufsbezeichnungen gemäß Rechtsvorschrift des Herkunftsstaates Architekt/in, Landschaftsarchitekt/in und Ingenieur/in der Fachplanung Tragwerksplanung (oder vergleichbare Qualifikation). Landschaftsarchitekt/innen und Tragwerksplaner/innen sind in Zusammenarbeit mit Architekt/innen teilnahmeberechtigt. Das Bewerbendenteam kann sich aus mehreren Büros und/oder als interdisziplinäres Büro zusammensetzen, das zwei oder alle drei Disziplinen vereint. Zulässig ist, dass ein Mitglied des Bewerbendenteams mehrere Planungsdisziplinen abdeckt. . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 5.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.

VergabeHero-Einschätzung

Die Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim sucht Planungsteams für den Neubau ihres Wellness- und Gesundheitszentrums Solemar. Das bestehende Zentrum ist nach über drei Jahrzehnten Nutzung baulich und technisch veraltet und soll durch einen modernen Neubau ersetzt werden. Das Solemar ist das zentrale Gesundheits- und Wellnesszentrum der Stadt und vereint Wellness, Gesundheit, Fitness, Regeneration sowie innovative Konzepte wie Longevity und Bio-Hacking. Gesucht wird ein interdisziplinäres Team aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Tragwerksplanern, das in einem anonymen Realisierungswettbewerb mit Zwischenabgabe einen Entwurf erarbeitet. Die Teilnahme ist auf 30 Teams begrenzt, davon werden 7 vorab ausgewählt. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Solemar Bad Dürrheim)

ConstructionArchitectureEngineering ServicesHealthcareTourismGovernmentArchitectural DesignStructural EngineeringLandscape ArchitectureRealisierungswettbewerbWellness FacilityHealthcare FacilityPublic Sector Construction
Eignung

Zentrale Anforderungen

7 Punkte
  • Architekt/in mit Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
  • Landschaftsarchitekt/in mit Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
  • Ingenieur/in der Fachplanung Tragwerksplanung (oder vergleichbare Qualifikation)
  • Interdisziplinäres Bewerbendenteam aus mindestens zwei der drei Disziplinen
  • Nachweis der beruflichen Befähigung gemäß Rechtsvorschrift des Herkunftsstaates
  • Eignungsnachweise: keine Insolvenz, keine rechtskräftigen Verurteilungen nach § 123 GWB
  • Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerbenden, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, anzugeben: . Eigenerklärung, dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. . Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Verurteilung einer Person, deren Verhalten nach § 123 Abs. 3 GWB dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen einer Straftat im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB, vorliegt und keine rechtskräftige Festsetzung einer Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten gegen das Unternehmen wegen einer Straftat im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB, vorliegt; einer Verurteilung oder der Festsetzung einer Geldbuße im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung einer Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich. . Eigenerklärung, dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). . Eigenerklärung, dass das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). . Eigenerklärung, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). . Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund im Sinne von § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) vorliegt. . Eigenerklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§§ 123 Abs. 4 GWB). . Eigenerklärung "Russland-Sanktionen" nach Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 20 der Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vom 18. Dezember 2023 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. . Eigenerklärung, dass die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur Eignung erfüllt werden mit Blick auf: . a. Befähigung zur Berufsausübung . b. die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen und durch Eigenerklärung) sowie . c. die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen). Die Nachweise, dass die Eignungskriterien erfüllt werden, müssen jederzeit vom Unternehmen vorgelegt werden können. . Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerbenden auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Bei Bewerberteams, bzw. Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, können bei Nichtvorlage zum Ausschluss führen. Eine Nachforderung von Unterlagen steht im Ermessen des Auftraggebers und wird entsprechend VgV und RPW festgelegt.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Neubau des Wellness- und Gesundheitszentrums Solemar Bad Dürrheim - Hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil

Die Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim beabsichtigt, das bestehende Wellness- und Gesundheitszentrum Solemar durch einen zukunftsorientierten Neubau zu ersetzen. Nach über drei Jahrzehnten intensiver Nutzung ist die bestehende Anlage baulich und technisch am En-de ihres Lebenszyklus angelangt. Das Solemar ist damit nicht nur das Herzstück der Gesundheitsstadt Bad Dürrheim und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region, sondern erfreut sich auch großer Beliebtheit bei Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den vielen Gästen der Stadt. Die stetig hohen Besucherzahlen unterstreichen diese Wertschätzung, führen jedoch zunehmend dazu, dass die Kapazitäten der Anlage an ihre Grenzen gelangen. . Zudem entspricht das Gebäude in wesentlichen Bereichen nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Bauphysik, Energieeffizienz, Raumakustik, Barrierefreiheit und zeitgemäße Gestaltung. Diese Defizite machen einen Neubau erforderlich, der die heutigen Erwartungen an Komfort, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität erfüllt. Um die Attraktivität des Standortes langfristig zu sichern und den wachsenden Anforderungen an Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gerecht zu werden, soll daher ein Neubau entstehen, der erneut als Leuchtturmprojekt für das Bäderland Baden Württemberg Maßstäbe setzt. . Der Wettbewerb richtet sich an Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros sowie Tragwerksplanerinnen und Tragwerksplaner mit Erfahrung in der Planung komplexer Freizeit- und Gesundheitsbauten. Ziel ist die Entwicklung eines architektonisch und funktional herausragenden Gesamtkonzeptes, das die Bedürfnisse moderner Gesundheits- und Wellnessangebote erfüllt und gleichzeitig eine hohe Aufenthaltsqualität für unterschiedliche Zielgruppen bietet. Der Neubau soll sich harmonisch in die landschaftliche Umgebung einfügen, eine klare architektonische Identität schaffen und gleichzeitig die städtebaulichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. . Die Planungsaufgabe im Realisierungsteil umfasst die Konzeption einer Therme mit bedarfsgerechten Kapazitäten für Bade, Sauna und Wellnessbereiche sowie ergänzende Angebote wie Gastronomie, Ruhe und Aufenthaltszonen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Barrierefreiheit, der Integration nachhaltiger Bau und Energiekonzepte sowie der wirtschaftlichen Betriebsführung. Neben der architektonischen Gestaltung sind die Außenanlagen so zu gestalten, dass sie eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Es ist sicherzustellen, dass die bestehende Therme während der gesamten Bauphase weiterhin in Betrieb bleiben kann. . Darüber hinaus umfasst der Wettbewerb zusätzliche Aufgaben: . Im Ideenteil ist die potenzielle Setzung eines Thermenhotels innerhalb des Wettbewerbsgebiets zu untersuchen. Dabei sind insbesondere Lage, Erschließung, grundrisstypologische Überlegungen sowie die räumlichen Bezüge zum bestehenden Solemar und dem geplanten Neubau konzeptionell darzustellen. Ein enger räumlicher Bezug ist aufgrund des Erfordernisses eines Bademantelganges zwischen Therme und Thermenhotel notwendig. . Darüber hinaus ist im Ideenteil die Umdisponierung des bisherigen Therapiezentrums in das Bestandsgebäude zu prüfen. Ziel ist es, Synergien zu fördern, Wegebeziehungen zu optimieren und die funktionale Gesamtstruktur des Standortes zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. . Von den Wettbewerbsteilnehmenden wird erwartet, dass sie innovative, zukunftsfähige Konzepte vorlegen, die sowohl gestalterisch überzeugen als auch funktional und wirtschaftlich tragfähig sind. Die Planung soll hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Klimaneutralität erfüllen und dabei die Identität des Solemar als führende Gesundheitseinrichtung in Baden Württemberg unterstreichen. . Ziel des Wettbewerbs ist es damit, für diesen Standort eine qualitätsvolle, wirtschaftliche und nachhaltige Planung zu erhalten, die auf die jeweiligen städtebaulichen, funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen angemessen und in hoher Qualität antwortet. Es sind die in der Aufgabenstellung genannten Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angefügten Kurzinformation.

CPV 71200000, 71420000, 71327000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 50% insgesamt zwischen 50 und 250 Punkte erreicht werden (1. Preis: 250 Punkte, 2. Preis: 200 Punkte und 3. Preis: 150 Punkte,...)

    50%
  • quality

    Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 30% insgesamt zwischen 30 und 150 Punkte erreicht werden. . Beurteilungskriterien des Wettbewerbs: - Qualität des städtebaulichen und freiraumplanerischen Konzeptes - Qualität des architektonischen und gestalterischen Konzeptes - Erfüllung der funktionalen Anforderungen und des Raumprogramms - Tragwerksentwurf und Baukonstruktion - Nachhaltigkeit: Funktionalität, Energieeffizienz (Energiebedarf, Energieversorgung), Ressourceneffizienz (Materialeinsatz, Baustoffe, Kreislaufwirtschaft), Umwelteigenschaften, Nutzungskomfort, Tageslicht, Raumklima - Wirtschaftlichkeit (Flächeneffizienz, Anpassungsfähigkeit, zu erwartende Erstellungskosten, Lebenszykluskosten)

    30%
  • quality

    Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 10% insgesamt zwischen 10 und 50 Punkte erreicht werden.

    10%
  • cost

    Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 10% insgesamt zwischen 10 und 50 Punkte erreicht werden. Die Ermittlung der Punkte des Angebots erfolgt auf Basis der vom Bietenden/der Bietergemeinschaft gemachten Angaben und der daraus resultierenden Brutto-Gesamthonorarsumme nach der folgenden linearen Berechnungsmethode: Das Angebot mit der niedrigsten Brutto- Gesamthonorarsumme erhält 5 Punkte. Alle anderen Angebote werden hierzu ins Verhältnis gesetzt.

    10%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 26. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

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