TED·484715-2026·Schließt in 56 Tagen

Neubau Innovationszentrum und Schweißhalle in Nordhorn (ÖPP-Inhabermodell)

Niedersachsen
Nordhorn, Germany·Veröffentlicht 14. Juli 2026
BauleistungenPlanungsleistungenÖffentliche VerwaltungBildungswesenOeffentlicher HochbauSchluesselfertigbauOepp ProjektBildungsbauTotalunternehmer
Auftragswert
~€25M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
7. Sept. 2026
56 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Landkreis Grafschaft Bentheim schreibt die schlüsselfertige Errichtung eines Innovationszentrums und einer Schweißhalle am Standort der Berufsschulen in Nordhorn aus. Die Vergabe erfolgt als Gesamtpaket an einen Totalunternehmer, das neben Planung und Bau auch die Finanzierung sowie Wartungsleistungen umfasst. Das Projekt ist Teil der Entwicklung zum 'Campus Berufliche Bildung Grafschaft Bentheim'.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Der Landkreis Grafschaft Bentheim plant die schlüsselfertige Errichtung eines Innovationszentrums sowie eine Schweißhalle am Standort der Berufsschulen in Nordhorn im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen und Finanzierungsleistungen. Zum Leistungsumfang gehören Planung, Bau einschließlich des Herrichtens der Außenanlagen, Bauzwischen- und Endfinanzierung sowie die Erbringung der Wartungsleistungen innerhalb der verlängerten Gewährleistungsfristen. Die Leistungen werden als Gesamtvergabe an einen Totalunternehmer-/-übernehmer (in Anlehnung an ein ÖPP-Inhabermodell) im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben.

VergabeHero-Einschätzung

Der Landkreis Grafschaft Bentheim plant den Bau eines neuen Innovationszentrums sowie einer Schweißhalle für den dortigen Berufsschulcampus. Es handelt sich um eine sogenannte ÖPP-Vergabe (Öffentlich-Private Partnerschaft), bei der ein Unternehmen nicht nur die Planung und den Bau übernimmt, sondern auch die Finanzierung und spätere Wartung sicherstellt. Das bedeutet, der Auftragnehmer agiert als Totalunternehmer, der das gesamte Projekt schlüsselfertig aus einer Hand liefert. Ziel ist die Stärkung der beruflichen Bildung in der Region durch moderne Infrastruktur. Da es sich um ein komplexes Bauvorhaben mit Finanzierungskomponente handelt, ist das Verfahren als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gestaltet.

Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Nachweis der Eignung gemäß VOB/A
  • Fristgerechte Einreichung von Nachweisen innerhalb von 6 Tagen nach Aufforderung
  • Nachweis der Leistungsfähigkeit für Planung, Bau und Finanzierung

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Fehlen in einer Bewerbung Erklärungen oder Nachweise, werden fehlende Erklärungen oder Nachweise gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert. Diese sind spätestens innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung durch den Bewerber über die e-Vergabeplattform nachzureichen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung. Werden geforderte/nachgeforderte Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Teilnahme- bzw. Nachforderungsfrist eingereicht, wird die Bewerbung ausgeschlossen. Sollten weniger als 3 geeignete Bewerbungen vorliegen, so wird der Auftraggeber das Verfahren dennoch fortsetzen und nicht allein aus diesem Grund aufheben.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Neubau eines Innovationszentrums und einer Schweißhalle im Rahmen eines ÖPP-Inhabermodells

Der Landkreis Grafschaft Bentheim möchte die Standorte der Berufsschulen in Nordhorn zum "Campus Berufliche Bildung Grafschaft Bentheim (CBB)" entwickeln. Der gesamte CBB soll für ein hochwertiges und attraktives Ausbildungs- und Bildungsangebot im Landkreis stehen, die berufliche Bildung als Zukunfts- und Standortfaktor nachhaltig stärken und seine Wirkung regional, aber auch überregional entfalten. In diesem Zusammenhang soll nach dem Neubau eines Lernforums der Neubau eines Innovationszentrums als weiteres Leuchtturmprojekt eine besondere Signalwirkung für die weitere Entwicklung des CBB in Nordhorn entfalten. Es soll ein Innovationszentrum entstehen, das Raum für modernste Techniken wie 3D-Druck, Künstliche Intelligenz und "Augmented Reality" bieten soll. Eine zentrale Rolle soll dabei die Methode Building Information Modelling (BIM) einnehmen, die insbesondere Handwerk und Mittelstand die Möglichkeit bieten soll, Planungen effizienter und gewerkeübergreifend an digitalen Modellen umzusetzen. Dafür soll eigens eine sieben Meter hohe Multifunktionshalle (in Anlehnung an Messe- und Ausstellungshallen) entstehen, die flexible Nutzungsmöglichkeiten bietet - von der Visualisierung von Gebäudegrundrissen über Drohnenflüge bis hin zu Tests großer Maschinen und Fahrzeuge. Zudem soll das bestehende Medienzentrum des Landkreises in das neue Innovationszentrum integriert werden. Das Innovationszentrum soll insgesamt mit einem hohen Maß an räumlicher und technischer Flexibilität geplant werden, um auch auf künftig noch nicht absehbare Entwicklungen reagieren zu können. Es soll ein Gebäude entstehen, das Forschung, Innovation, Digitalisierung und unternehmerisches Denken fördert. Das Raumprogramm des Neubaus eines Innovationszentrums umfasst eine Nutzungsfläche (NUF) von ca. 1.600 m². Ergänzt wird das Gesamtvorhaben durch den Neubau einer separaten Schweißhalle, die parallel zum Innovationszentrum in wirtschaftlicher Bauweise errichtet werden soll. Für diese ist eine funktionale Anbindung an die bestehenden Ausbildungsbereiche des Fachbereichs Metalltechnik sicherzustellen. Für die Realisierung der Schweißhalle steht ein Budget in Höhe von 1.305.000 EUR brutto zur Verfügung. Die Schweißhalle wird nur realisiert, wenn das vorgegebene Budget eingehalten wird. Der Auftragnehmer hat auf Grundlage einer funktionalen Bauleistungsbeschreibung mit Raumprogramm alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung des Innovationszentrums und einer Schweißhalle sowie die Herstellung der zugehörigen Außenanlagen zu erbringen. Diese umfasst auch die Erstellung der Genehmigungsplanung und die Einreichung des Bauantrages. Der Auftragnehmer hat die Bauzwischenfinanzierung der erforderlichen Planungs- und Bauleistungen bis zum Zeitpunkt der Abnahme sicherzustellen. Zur Amortisation der Gesamtinvestitionskosten nach Abnahme stehen Fördermittel in Höhe von 10 Mio. EUR aus dem Bundessondervermögen zur Verfügung. Für die verbleibenden Gesamtinvestitionskosten ist über die geplante Finanzierungsdauer von 20 Jahren eine Endfinanzierung anzubieten. Der Auftraggeber erwartet ein umfassendes Gesamtangebot für Planungs-, Bau- und Finanzierungsleistungen sowie für Wartungsleistungen innerhalb der verlängerten Gewährleistungsfrist. Für die Bewerbung im Teilnahmewettbewerb werden Nachweise und Erklärungen eines Bauunternehmens und eines Entwurfsverfassers (Architekturbüro) erwartet, welche nach Auswahl im Teilnahmewettbewerb zusammen ein Angebot erarbeiten und im Auftragsfall die Leistungen gemeinsam erbringen. Die Leistungen werden als Gesamtvergabe an einen Totalunter-/-übernehmer im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben. Weitere Informationen enthält die mit dieser Bekanntmachung zur Verfügung gestellte Bewerberinformation.

CPV 45210000, 45214000, 45214310, 45214610, 71240000, 71300000, 71320000, 66000000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • cost

    Details siehe Bewerberinformation.

    50%
  • quality

    Details, Haupt- und Unterkriterien siehe Bewerberinformation.

    50%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 14. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 7. Sept. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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