Metallbauarbeiten für die Überdachung eines Busbetriebshofes in Freising

Was wird ausgeschrieben
Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH schreibt Metallbauarbeiten für die Überdachung eines neuen Busbetriebshofes aus. Der Auftrag umfasst die Herstellung und Montage von Oberlichtverglasungen in Pfosten-Riegel-Konstruktion sowie Lamellen-Elemente zur Be- und Entlüftung. Die Leistungen beinhalten zudem die technische Bearbeitung und Montageplanung.
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Das Leistungsverzeichnis umfasst die Metallbauarbeiten für die Überdachung der Busabstellplätze (Offene Großgarage) des neuen Busbetriebshofes mit Elektro-Ladeinfrastruktur in Freising. Die Leistungen beinhalten die Herstellung und Montage von Oberlichtverglasungen in Aluminium-Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Verbundsicherheitsglas zur natürlichen Belichtung der Überdachungsfläche. Ergänzend sind Lamellen-Elemente zur natürlichen Be- und Entlüftung sowie zum Wärmeabzug einschließlich aller erforderlichen Anschluss- und Befestigungsarbeiten auszuführen. Die Arbeiten umfassen zudem die technische Bearbeitung, Werk- und Montageplanung sowie sämtliche für die dauerhafte Funktion und Witterungsbeständigkeit erforderlichen Nebenleistungen.
Die Freisinger Stadtwerke bauen einen neuen Busbetriebshof inklusive Ladeinfrastruktur für Elektrobusse und suchen hierfür einen Fachbetrieb für Metallbauarbeiten. Der Auftrag konzentriert sich auf die Überdachung der offenen Großgarage, konkret auf die Installation von Glas-Oberlichtern und speziellen Lüftungselementen für den Wärmeabzug. Neben der reinen Montage sind auch die technische Planung und statische Nachweise Teil des Leistungsumfangs. Da es sich um ein öffentliches Bauvorhaben handelt, müssen Bieter ihre fachliche Eignung und Erfahrung mit vergleichbaren Metallbaukonstruktionen nachweisen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Vollständige Einreichung aller geforderten Nachweise und Erklärungen
- Nachweis der fachlichen Eignung für Metallbauarbeiten
- Erfahrung mit Pfosten-Riegel-Konstruktionen
- Fähigkeit zur technischen Bearbeitung und Montageplanung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen des Neubaus eines Busbetriebshofes mit Elektro-Ladeinfrastruktur in Freising umfasst das Los 7e sämtliche Metallbauarbeiten für die Überdachung der Busabstellplätze (Offene Großgarage). Die Leistungen beginnen mit der technischen Bearbeitung einschließlich Werk- und Montageplanung sowie gegebenenfalls erforderlicher ergänzender statischer Nachweise. Sämtliche Konstruktionen werden auf Grundlage der Ausführungs- und Detailplanung sowie der Genehmigungsstatik gefertigt, nachgewiesen und montiert. Einen wesentlichen Bestandteil des Loses bilden die Oberlichtverglasungen zur natürlichen Belichtung der Überdachungsfläche. Die Konstruktionen werden als geneigte Aluminium-Pfosten-Riegel-Systeme ausgeführt und in die Holztragkonstruktion der Überdachung integriert. Die Oberlichtelemente bestehen aus pulverbeschichteten Aluminiumprofilen und Verbundsicherheitsglas und werden entsprechend den Anforderungen an Überkopfverglasungen nach den einschlägigen Normen ausgeführt. Die Konstruktionen gewährleisten eine sichere Ableitung von Eigen-, Wind- und Schneelasten sowie eine dauerhaft regensichere Anbindung an die Dachabdichtung und die angrenzenden Holzbauteile. Zum Leistungsumfang gehören insgesamt zahlreiche Oberlichtelemente in unterschiedlichen Abmessungen mit Längen zwischen ca. 2,35 m und 2,95 m bei einer Höhe von ca. 0,89 m. Die Verglasungen werden einschließlich aller Tragprofile, Dichtungen, Befestigungsmittel, Anschlussbleche und Entwässerungsdetails geliefert und montiert. Besondere Anforderungenbestehen an die dauerhafte Dichtigkeit, die Aufnahme von Verformungen sowie die schadensfreie Einbindung in die Dachkonstruktion. Darüber hinaus umfasst das Los die Lieferung und Montage von Lamellen-Elementen als brandschutztechnische Kompensationsmaßnahme für Wärmeabzug und natürliche Entlüftung der Überdachung. Die Elemente werden als vorgefertigte Lamellen-Lüftungsgitter mit umlaufenden Rahmenkonstruktionen und feststehenden Lamellen ausgeführt und in die bauseitigen Kastenträger integriert. Die Konstruktionen gewährleisten eine dauerhafte natürliche Durchlüftung sowie die Ableitung von warmer Luft und Rauch und reduzieren gleichzeitig den Eintrag von Niederschlagswasser. Gemäß den Anforderungen des Brandschutzkonzeptes ist ein freier Lüftungsquerschnitt von mindestens 20 % sowie die erforderliche freie Öffnungsfläche sicherzustellen. Die Lamellen-Elemente werden in mehreren Größen gefertigt und einschließlich aller Anschluss-, Befestigungs- und Abdeckbleche montiert. Die Konstruktionen sind dauerhaft regensicher auszubilden und an die Dachabdichtung anzuschließen. Sämtliche Bauteile sind auf eine Nutzungsdauer von mindestens 20 Jahren auszulegen und mit einem dauerhaft wirksamen Korrosionsschutz auszuführen. Darüber hinaus sind wartungsarme Systeme vorzusehen, die ohne regelmäßige Nachbeschichtungen auskommen und eine langfristig zuverlässige Funktion gewährleisten. Die Leistungen umfassen darüber hinaus sämtliche Befestigungs- und Verbindungsmittel, Abdichtungen, Anschlussarbeiten sowie Nebenleistungen. Alle Arbeiten werden unter Berücksichtigung hoher Anforderungen an Dauerhaftigkeit, Funktionalität, Witterungsbeständigkeit und Ausführungsqualität ausgeführt.
Zeitplan
- 6. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung