Neubau Carl-Orff-Schule und Medienzentrum - Gebäudehülle und Holzbauarbeiten
Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Emsland schreibt die erweiterten Holzbauarbeiten für den Neubau der Carl-Orff-Schule und des Medienzentrums aus. Das Projekt wird als zweigeschossiger Holz-Hybridbau mit Stahlbeton-Kernen realisiert. Die Ausführungsdauer für das Los ist auf 170 Tage angesetzt.
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Erweiterte Holzbauarbeiten
Der Landkreis Emsland plant den Neubau der Carl-Orff-Schule sowie eines Medienzentrums als kompaktes, zweigeschossiges Gebäude. Bei der Konstruktion handelt es sich um einen sogenannten Holz-Hybridbau, bei dem Holzbauelemente mit tragenden Elementen aus Stahlbeton kombiniert werden. Der Auftrag umfasst die erweiterten Holzbauarbeiten für die Gebäudehülle. Die Bauzeit ist auf 170 Tage begrenzt, wobei das Gebäude durch die gewählte Bauweise besonders flexibel und nachhaltig gestaltet werden soll.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlussgründe gemäß §§ 123 bis 126 GWB
- Nachweis der Eignung gemäß Formblättern 211EU und 216
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß den Angaben in den Formblättern 211EU und 216.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Neubau der Carl-Orff-Schule und Medienzentrums soll als ein möglichst kompaktes Gebäude über zwei Geschosse als Holz-Hybridbau erstellt werden. Die Gründung erfolgt als Flachgründung auf einer Stahlbeton- Bodenplatte. Die beiden Treppenhauskerne sowie der Aufzugsschacht werden ebenfalls in Stahlbeton ausgeführt. Die sonstigen Wände werden weitestgehend in Holzrahmen- bzw. Holzmassivbauweise erstellt. Dabei ermöglicht die Konstruktionsweise einen höchst flexiblen und umnutzungsfähigen Innenausbau mit leichten Trennwänden. Die Decke über EG wird aus schalltechnischen Gründen als Holz-Beton-Verbunddecke ausgeführt, über dem OG bleibt die Balkenlage der Holzbinderdecke in weiten Teilen sichtbar. Die Lagerung der Decken erfolgt punktuell durch Stützen sowie stellenweise tragende Massivholzwände aus Brettsperrholz. Erweiterte Holzbauarbeiten Gebäudeeckdaten: Brutto-Grundfläche nach DIN 277: 2.993 m2 Netto-Raumflächen nach DIN 277: 2.653 m2 Umbauter Raum gem. DIN 277: 13.252 m3 Fassadenfläche ca. 1887 m2 Dachfläche Die in diesem Verfahren vorgesehenen Verpflichtungen dienen der Umsetzung eines Neubauvorhabens, für das eine Förderung über das Programm "Klimafreundlicher Neubau - Kommunen" (498, 499) des Bundesinisteriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) bei der KfW beantragt ist. Der Auftrag tritt hinsichtlich der Liefer- und Leistungspflichten zur Umsetzung erst und nur insoweit in Kraft, wenn und soweit die KfW den Antrag auf Förderung aus dem Produkt 498, 499 bewilligt und die Förderung gegenüber der antragstellenden Vertragspartei zugesagt hat (aufschiebende Bedingung). Ein Mustervertrag mit entsprechender Regelung ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Zeitplan
- 22. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 23. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung