TED·391570-2026·Schließt in 30 Tagen

Neubau eines fünfgeschossigen Bettenhauses am Klinikum Südstadt Rostock

Auftragswert
~€25M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
7. Juli 2026
30 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Klinikum Südstadt Rostock plant den Neubau eines fünfgeschossigen Bettenhauses inklusive Untergeschoss auf dem bestehenden Klinikgelände. Die Vergabe erfolgt an einen Generalunternehmer, der für die Errichtung des Gebäudes sowie die Anbindung an den Bestand verantwortlich ist. Das Projekt umfasst neben Bettenzimmern auch die notwendige medizinische und haustechnische Infrastruktur.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Der Eigenbetrieb der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Klinkum Südstadt Rostock, beabsichtigt auf dem bestehenden Klinikgelände in der Rostocker Südstadt ein Bettenhaus mit Anschlussbauwerken an den Bestand durch einen Generalunternehmer zu errichten.

VergabeHero-Einschätzung

Das Klinikum Südstadt Rostock schreibt den Neubau eines Bettenhauses aus, das als fünfgeschossiges Gebäude mit Untergeschoss direkt auf dem Klinikgelände errichtet werden soll. Der Auftrag wird an einen Generalunternehmer vergeben, der das gesamte Bauvorhaben inklusive der Anbindung an bestehende Klinikgebäude übernimmt. Das neue Gebäude beherbergt neben Patientenzimmern auch alle erforderlichen medizinischen Funktionsbereiche, IT-Infrastruktur und Versorgungsräume. Interessierte Unternehmen müssen die üblichen Eignungsnachweise für öffentliche Bauaufträge erbringen, insbesondere im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe gemäß VOB/A.

BauleistungenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungKlinikbauGeneralunternehmerGesundheitswesenHochbauOeffentliche Verwaltung
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Neubau Bettenhaus

Der Neubau des Bettenhauses wird als flach gegründetes, in das bestehende Gelände einschneidendes, fünfgeschossiges Gebäude, inklusive Untergeschoss errichtet. Im Erdgeschoss und den 3 Obergeschossen befinden sich neben den Bettenzimmern die dazugehörigen Funktionsräume. In jeder Etage sind die haustechnischen und medizinischen Infrastrukturräume (z.B. IT/AV/SV, sowie im EG-3.OG die reinen/unreinen Arbeitsräume, Entsorgungsräume, Stationsküche, Schwesternstützpunkte) vorhanden. Im Untergeschoss sind u.a. die Bettenaufbereitung, Lagerräume und Räume für die Haustechnik und Hausanschlüsse sowie die zugehörigen Nebenraumzonen situiert. Die vertikale Erschließung des Gebäudes vom UG bis zum 3.OG erfolgt über 2 Treppenräume, 3 Aufzüge und die erforderlichen Technikschächte. Das Dachgeschoss ist über den nördlichen Treppenraum erreichbar. Zur Belichtung und Belüftung der Gebäudetiefe ist im südlichen Gebäudeteil ein Lichthof vom EG bis zum Dach situiert. Die horizontale Erschließung erfolgt über die Flure. Im UG, EG und 1.OG wird das Gebäude über die s.g. Magistralen mit den Bestandsgebäuden im Norden und Westen verbunden. Die Haustechnik wird in den Geschossen horizontal innerhalb der abgehängten Decken verteilt. Im UG wird die Zu-/ Abluft der RLT über einen Erdschacht und ein Ansaugbauwerk realisiert. Die tieferliegende RLT -Zentrale ist über einen Dücker mit einem der Hauptschächte im Norden horizontal unter dem darüberliegenden Flur verbunden. Die Hauptzugänglichkeit für die Patienten, Besucher und das Personal erfolgt über die Gebäudeanbindungen an die benachbarten Bestandsgebäude. Die Entfluchtung des Gebäudes im EG und UG erfolgt aus den Geschossen über die Treppenräume bis zu den Notausgängen aus den Magistralen im EG und Notausgängen im UG. Darüber hinaus kann das Gebäude von außen über 2 Niedergänge die auch als Notausgänge fungieren erreicht werden. Außerhalb des Gebäudes befindet sich der Standort des zentralen Wärmeerzeugers einer Wärmepumpe. Darüber hinaus sind außen die Niedergänge und das v.g. Lüftungsbauwerk mit 2 Türmen vor der Ostfassade vorgesehen. Die Hausanschlüsse sind bauseits bereits bis an das Baufeld herangeführt und werden im Zuge der Gebäudeerstellung vom Ersteller / AN in das Haus eingeführt. Der AN schuldet dem AG zur Erreichung des Leistungsziels sämtliche erforderlichen Planungen, um das Leistungsziel zu erreichen: ggf. Tektur der Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Bauüberwachung und Brandschutzüberwachung. Der AN schuldet dem AG ein fix und fertiges, vollständig funktions- und betriebsfertiges Bettenhaus nebst Anschlussbauwerken gemäß den sämtlichen Inhalten der Funktionalen Leistungsbeschreibung und sämtlicher der dafür erforderlichen Leistungen dass: - Fachtechnisch einwandfrei ist und den der Gebäudeart und Gebäudenutzung betreffenden aktuellen Normen, Richtlinien und sonstigen einschlägigen und anzuwendenden technischen Bestimmungen sowie den gültigen Gesetzen und Herstellerrichtlinien entspricht - den betreffenden Arbeitsschutzrichtlinien entspricht - Voll funktionsfertig ist, - Von sämtlichen erforderlichen öffentlich bestellten oder sonstigen Prüfsachverständigen und Behörden vollumfänglich abgenommen und in Betrieb genommen ist, - Von der Behörde, den Prüfingenieuren, Sachverständigen, Feuerwehr, Gutachtern und den sonstigen betreffenden öffentlichen Stellen und Körperschaften schriftlich zur vollumfänglichen Nutzung freigegeben ist, - mangelfrei ist. Der AN schuldet dem AG die v.g. Leistungen innerhalb der vereinbarten Kosten, Qualitäten und Termine einschl. sämtlicher dafür erforderlicher Planungs- u. Bauleistungen, Materialien, Stoffe und Geräte, einschl. der Bauüberwachung und Koordinationsleistungen und sonstiger Leistungen und Maßnahmen, Gebühren, Genehmigungen, Abstimmungen, die für die Erreichung des Leistungsziels erforderlich sind, auch, wenn diese nicht in der FLB gesondert erwähnt werden. - Das UG inkl. der Anschlussbauwerke im UG, die an den Bestand an Haus A verlaufen, sind in konventioneller Bauweise herzustellen (z.B. Stahlbetongründung / Stahlbetonwände / Mauerwerk / Trockenbau) - Die Gründung der oberirdischen Anschlussbauwerke ist ebenfalls konventionell zu erstellen (z.B. Flachgründung mit Frostschürzen aus Stahlbeton, siehe auch Pos. im LV_Gründung Anschlussbauwerk. Ab dem EG inkl. der ab dem EG aufgehenden Verbindungsbauwerke, kann der AN die Bauweise frei wählen. z.B. - Modulares Bauen - Serielles Bauen - konventionelles Bauen - Hybride Bauweisen

CPV 45000000, 44211000, 45215130, 45223000, 45223800
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 8. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 7. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link