Planungsleistungen für Schöpfwerk mit Freischleuse und Querdeichbauwerk zur Hochwassersicherung Esack
Was wird ausgeschrieben
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt vergibt Planungsleistungen für den Neubau eines Schöpfwerkes mit Freischleuse im Bereich der Hansestadt Seehausen (Altmark). Das Schöpfwerk wird für eine Fördermenge von 2,0 m³/s ausgelegt. Zusätzlich ist ein Querdeich zwischen zwei bestehenden Alanddeichen zu planen sowie ein DIN-gerechter Ausbau der Deichabschnitte auf ca. 210 m. Die Leistungen umfassen Objektplanung Ingenieurbauwerke (LP 5-8), Tragwerksplanung (LP 5-6) und Technische Ausrüstung (LP 5-8).
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Das Planungsgebiet befindet sich auf dem Gebiet der Hansestadt Seehausen (Altmark) im nördlichen Landkreis Stendal zwischen dem Fluss Aland (Gewässer 1. Ordnung) und der Ortslage Esack. Um die Betroffenheit der Bebauung durch Drängewasser zu vermeiden, muss die Elbdeichwässerung vom Rückstau des Alands direkt an der Brücke der K1020 abgesperrt und der Wasserstand im Gewässerschlauch oberhalb aktiv abgesenkt werden. Das anfallende Drängewasser von Aland und Elbe wird dabei in den Aland gehoben. Dies soll über den Neubau eines Schöpfwerkes mit Freischleuse zwischen dem rechten Alanddeich 1 und dem rechten Alanddeich 2 sichergestellt werden. Dies macht die Errichtung eines Querdeiches im Profil zwischen den ca. 50 m voneinander entfernten Deichen notwendig, der das Schöpfwerk mit der Freischleuse aufnimmt. Das Schöpfwerk wird für eine Fördermenge von 2,0 m³/s bemessen. Die Abschnitte der Alanddeiche sollen bis zum Querdeich DIN-gerecht ausgebaut werden, was in Summe auf ca. 210 m erfolgen soll. Die Zuwegung zum Schöpfwerk wird über die Deichverteidigungswege erfolgen, diese werden als Kronenkontrollwege mit höhengleichen Anschlüssen an die Kreisstraße K1020 realisiert. Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Ausschreibung gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Objektplanung Ingenieurbauwerke, die Fachplanungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung sowie die besonderen Leistungen zur Umsetzung der Maßnahme.
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) vergibt Planungsleistungen für ein Hochwasserschutzprojekt bei Seehausen in der Altmark. Konkret geht es um den Neubau eines Schöpfwerkes mit Freischleuse – also einer Pumpenanlage, die bei Hochwasser das Drängewasser vom Fluss Aland in den Fluss hebt, um die Ortslage Esack vor Überflutung zu schützen. Das Schöpfwerk wird für eine Förderleistung von 2,0 Kubikmetern pro Sekunde dimensioniert und ist Teil eines neuen Querdeiches zwischen zwei bestehenden Deichen. Die Planung umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke, die Tragwerksplanung sowie die technische Ausrüstung, jeweils für die Leistungsphasen 5 bis 8 (bzw. 5-6 bei der Tragwerksplanung). Das Projekt wird durch das EU-Förderprogramm EAFRD (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) gefördert.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Eignung für Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI (LP 5-8)
- Qualifikation für Tragwerksplanung im Wasserbau (LP 5-6)
- Kompetenz in Technischer Ausrüstung für Wasserbauwerke (LP 5-8)
- Erfahrung mit Hochwasserschutz- und Deichbauprojekten
- Kenntnisse der DIN-Normen im Wasserbau und Deichbau
- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte im Wasserbau
- Fähigkeit zur Umsetzung besonderer Leistungen gemäß HOAI
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Planungsgebiet befindet sich auf dem Gebiet der Hansestadt Seehausen (Altmark) im nördlichen Landkreis Stendal zwischen dem Fluss Aland (Gewässer 1. Ordnung) und der Ortslage Esack. Um die Betroffenheit der Bebauung durch Drängewasser zu vermeiden, muss die Elbdeichwässerung vom Rückstau des Alands direkt an der Brücke der K1020 abgesperrt und der Wasserstand im Gewässerschlauch oberhalb aktiv abgesenkt werden. Das anfallende Drängewasser von Aland und Elbe wird dabei in den Aland gehoben. Dies soll über den Neubau eines Schöpfwerkes mit Freischleuse zwischen dem rechten Alanddeich 1 und dem rechten Alanddeich 2 sichergestellt werden. Dies macht die Errichtung eines Querdeiches im Profil zwischen den ca. 50 m voneinander entfernten Deichen notwendig, der das Schöpfwerk mit der Freischleuse aufnimmt. Das Schöpfwerk wird für eine Fördermenge von 2,0 m³/s bemessen. Die Abschnitte der Alanddeiche sollen bis zum Querdeich DIN-gerecht ausgebaut werden, was in Summe auf ca. 210 m erfolgen soll. Die Zuwegung zum Schöpfwerk wird über die Deichverteidigungswege erfolgen, diese werden als Kronenkontrollwege mit höhengleichen Anschlüssen an die Kreisstraße K1020 realisiert. Die Angebotsabfrage bezieht sich auf den zum Zeitpunkt der Ausschreibung gesamten erfassbaren Leistungsumfang für die Objektplanung Ingenieurbauwerke, die Fachplanungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung sowie die besonderen Leistungen zur Umsetzung der Maßnahme.
Zeitplan
- 8. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert