Kontrollprüfung Baugrund für Flutbermen-Bau an der Bode
Was wird ausgeschrieben
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt vergibt die Kontrollprüfung Baugrund für den Bau einer Flutberme an der Bode bei Krottorf. Die Kontrollprüfung umfasst die Überwachung und Dokumentation der Erd- und Wegebauarbeiten sowie die Unterstützung des Auftraggebers, der Bauoberleitung und der örtlichen Bauüberwachung während der Bauausführung. Das Projekt erstreckt sich über den Zeitraum Juli 2026 bis April 2028.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Abschnitt der Bode zwischen der Witwenstraße (Fluss-km 61,350) und Bode-km 60,600 wird eine Profilaufweitung des Gewässers hergestellt. Hierzu wird am rechten Ufer eine ca. 7,0 m breite Flutberme mit einer Gesamtlänge von ca. 807 m angelegt. Die Maßnahme dient der hydraulischen Verbesserung des Abflussquerschnitts sowie der Herstellung eines betrieblichen Unterhaltungsweges entlang der Gewässerstrecke. Im Zuge der Arbeiten erfolgen Erdarbeiten zur Herstellung der Flutberme einschließlich Abtrag und Wiedereinbau von Bodenmaterial. Weiterhin werden eine Zufahrt im Bereich der Witwenstraße sowie eine Winkelstützmauer aus Betonfertigteilen errichtet. Ergänzend wird ein Betriebs- und Unterhaltungsweg hergestellt. Für die Bauausführung kann im Bereich der Stützmauer eine temporäre Grundwasserabsenkung erforderlich werden. Bauzeit: 27.07.2026 - 28.04.2028 (mit Winterunterbrechung) Die Kontrollprüfung Baugrund überwacht und dokumentiert die Erd- und Wegebauarbeiten und unterstützt den Auftraggeber und die Bauoberleitung sowie die örtliche Bauüberwachung während der Bauausführung.
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) vergibt eine Baugrund-Kontrollprüfung für den Bau einer Flutberme an der Bode bei Krottorf im Harz (Sachsen-Anhalt). Bei einer Flutberme handelt es sich um eine flache, terrassenartige Aufweitung des Flussprofils am Ufer, die bei Hochwasser als zusätzlicher Abflussraum dient und so das Hochwasserrisiko reduziert. Die zu überwachenden Bauarbeiten umfassen Erdarbeiten zur Herstellung einer etwa 7 Meter breiten und 807 Meter langen Flutberme, den Bau einer Winkelstützmauer aus Betonfertigteilen, eine Zufahrt sowie einen Betriebs- und Unterhaltungsweg. Die Bauzeit ist von Juli 2026 bis April 2028 geplant, mit einer Winterpause. Die Kontrollprüfung ist ein Überwachungs- und Dokumentationsauftrag, der den Auftraggeber und die Bauleitung während der gesamten Bauausführung technisch unterstützt.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eignung gemäß §123 GWB (Eigenerklärung)
- Eignung gemäß §124 GWB (Eigenerklärung)
- Erklärung zu EU-Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg
- Keine Ausschlussgründe nach EU-Sanktionspaket
- Nachweis der Fachkunde für Baugrundprüfung
- Referenzen für vergleichbare Überwachungsleistungen im Wasserbau
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gem. §123 GWB / Angabe mittels Eigenerklärung gem. §124 GWB / Angabe mittels Eigenerklärung Der erfolgreiche Bieter (und BieGe und NUN) muss erklären, dass keine Ausschlussgründe gemäß EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russland auf die Ukraine vorliegen / Angabe mittels Eigenerklärung Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Fehlende Erklärungen oder Nachweise des Formblattes 631 EU werden gemäß § 56 VgV durch den Auftraggeber teilweise nachgefordert und können bis zum Ablauf der dort genannten Frist nachgereicht werden. Dies betrifft alle Erklärungen und Nachweise, außer Angebotsschreiben, Leistungsverzeichnis / Honorarermittlung und Bieterangabenverzeichnis (wenn Vergabeunterlagen beigefügt). Diese werden nicht nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Abschnitt der Bode zwischen der Witwenstraße (Fluss-km 61,350) und Bode-km 60,600 wird eine Profilaufweitung des Gewässers hergestellt. Hierzu wird am rechten Ufer eine ca. 7,0 m breite Flutberme mit einer Gesamtlänge von ca. 807 m angelegt. Die Maßnahme dient der hydraulischen Verbesserung des Abflussquerschnitts sowie der Herstellung eines betrieblichen Unterhaltungsweges entlang der Gewässerstrecke. Im Zuge der Arbeiten erfolgen Erdarbeiten zur Herstellung der Flutberme einschließlich Abtrag und Wiedereinbau von Bodenmaterial. Weiterhin werden eine Zufahrt im Bereich der Witwenstraße sowie eine Winkelstützmauer aus Betonfertigteilen errichtet. Ergänzend wird ein Betriebs- und Unterhaltungsweg hergestellt. Für die Bauausführung kann im Bereich der Stützmauer eine temporäre Grundwasserabsenkung erforderlich werden. Bauzeit: 27.07.2026 - 28.04.2028 (mit Winterunterbrechungen) Kontrollprüfung Baugrund: - Ingenieurtechnische Leistungen: Projektvorbereitung, Prüfplan, Beratung, Teilnahme an Bauberatungen, Schlussdokumentation, - Probefelder und Probenahmen: Überwachung Probefelder, Probenahmen - Kontrollprüfungen am Planum, am eingebauten Zustand und vom Haufwerk (Feld- und Laborarbeiten): Korngrößenverteilung, Verdichtungsgrad, Proctorversuch, Wasserdurchlässigkeit, Glühverlust, Kalkgehalt dynamischer und statischer Plattendruckversuch, Umweltanalysen (LAGA,BBodSchV, Deponieverordnung, Ersatzbaustoffverordung) Weitere Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung und dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen
Zeitplan
- 24. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 27. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung