TED·274063-2026

Demontage HLS-Gewerke im 1. und 2. OG des Neurozentrums

Universitätsklinikum Bonn AöRBonn, GermanyVeröffentlicht 22. Apr. 2026
Auftragswert
~€2.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
21. Mai 2026
-8 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Universitätsklinikum Bonn vergibt im Rahmen des Projekts „Nachnutzung Neurozentrum“ die Demontage der HLS-Gewerke (Heizung, Lüftung, Sanitär) in den Geschossen 1 und 2 OG der Gebäude 81 (Neurochirurgie) und 82 (Psychiatrie/Neurologie). Nach dem Umzug der Neurologie in den Neubau NPP werden Flächen frei, die für Laborflächen umgenutzt werden sollen. Die Leistungen umfassen Demontage von Sanitär-, Heizungs-, Raumlufttechnik- und Druckluftleitungen. Die Vertragslaufzeit beträgt 780 Tage.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das Gelände des Universitätsklinikums Bonn (UKB) erstreckt sich auf dem Venusberg über eine Gesamtfläche von ca. 43 ha. Im Süden des Campus wird mit den Neubauten NPP und DZNE, den Bestandsgebäuden der Neurochirurgie und Epileptologie sowie dem Life&Brain und dem Gebäude 75 (Laborhaus inkl. Tierhaltung) der Neuroschwerpunkt geprägt. Der neurowissenschaftliche Schwerpunkt hat sich zusammen mit dem immunologischen Schwerpunkt zu einem prägenden Schwerpunkt der Universität Bonn entwickelt. Insbesondere zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. in der Helmholtz Gemeinschaft (DZNE), sowie der nun erfolgten neurowissenschaftlichen Ausrichtung des Forschungszentrums caesar in der Max-Planck-Gesellschaft befindet sich der neurowissenschaftliche Schwerpunkt in der Entwicklung zu einem Standort von international maßgebendem Rang. Die jetzige bauliche Struktur des Universitätsklinikums Bonn muss betriebsorganisatorische neu strukturiert werden. Insbesondere die Zergliederung in mehrere, teilweise weit entfernte Standorte und die Pavillonstruktur auf dem Venusberg werfen unter anderem folgende Probleme auf: unwirtschaftliche Doppelvorhaltung notwendiger Infrastruktur, lange Wege und hohes Transportaufkommen sowie unwirtschaftliche Kleinsteinheiten durch die vorgegebene Gebäudestruktur. Die Möglichkeit, Prozesse effizienter darzustellen oder anzupassen, fehlt aufgrund dieser Struktur. Daher wurde ein tragfähiges Konzept in Form eines Masterplans entwickelt, um das Universitätsklinikum Bonn konkurrenz- und zukunftsfähig zu gestalten. Der Masterplan wird jährlich fortgeschrieben und an neue Erkenntnisse angepasst. Die Realisierung des Projektes NPP (Neurologie, Psychiatrie und Palliativmedizin) stellt somit einen wesentlichen Meilenstein zur Erreichung der im Masterplan avisierten Zentralisierung des Klinikbetriebs auf dem Campus Venusberg dar. Dabei werden nun wesentliche Funktionen der Krankenversorgung (Bettenstationen, Ambulanzen etc.) aus dem Bestandsgebäude der Neurologie (Gebäude 082) im o.g. Neubau NPP untergebracht, wodurch große Flächen im Bestand frei werden. Die Nachnutzung dieser Flächen, welche nach einer Generalsanierung sowie div. Umbauten geschaffen werden ist Inhalt der hier vorgesehenen zu vergebenden Planungsleistung. Im Gegensatz zur strukturellen und wissenschaftlichen Entwicklung des neurowissenschaftlichen Schwerpunktes hat sich die Raumsituation im wissenschaftlichen-theoretischen Bereich nicht kongruent entwickelt. Im Neubau NPP sind nur Flächen für die patientennahe Forschung verfügbar. Da für die wissenschaftliche Forschung aber auch dringend Flächen benötigt werden, ist die Planung der Nachnutzung des Gebäudes 082 größtenteils für Laborflächen vorzusehen. Allgemeine Beschreibung der Anforderung an den Planungsauftrag der Umbauleistungen im Gebäudekomplex der Gebäude 81 und 82: Der Gebäudekomplex Neurozentrum ist aus einem Wettbewerb Ende der 1950-er Jahre hervorgegangen. Die sog. Nervenklinik (heute Neurologie, Gebäude 82) wurde als erster Bauabschnitt des Wettbewerbsergebnisses 1965 realisiert. Die Neurochirurgie (Gebäude 81) war in diesem Wettbewerb als 2.Bauabschnitt im Jahr 1971 realisiert worden, so dass die damaligen Räumlichkeiten im Gebäude Wilhelmstraße (Stadtgebiet) geräumt werden konnten. Die Gebäudestruktur beider Gebäude bringt es mit sich, dass zahlreiche Räume innenliegend und damit nicht tagesbelichtet sind (eingeschränkte Arbeitsplatzverhältnisse). Zwischen beiden Gebäuden bestehen in den Geschossen EG und 1.UG direkte bauliche Zusammenhänge. Im Anschlussbereich der Neurologie zur Neurochirurgie liegt der einzige Hörsaal (190 Plätze) im Komplex, der sich vom EG ins 1.UG erstreckt. Er verfügt über einen eigenen Eingang und kann auch hausintern erreicht werden. Im Zuge der Stärkung der Forschung wurden vor allem im Neuro-/Nervenzentrum (Gebäude 82) Teilbereiche im Untergeschoss zu Laboren ausgebaut. Im Zuge des Projektes "Anbau NPP" wurden Bereiche hiervon tangiert. Hierbei sind zahlreiche Laborräume nicht im bisherigen Sinne nutzbar, sei es, dass die Räume ihren Tageslichtbezug verloren haben oder als Ersatzfläche ertüchtigt werden mussten. Im Zuge des Projektes "Nachnutzung Neurozentrum" werden hauptsächlich Flächen der Gebäude 81 (Neurochirurgie) und 82 (Psychiatrie/Neurologie) betrachtet. Insbesondere in letzterem werden mit Fertigstellung des NPP größere Flächen freigezogen, die eine strukturelle Neuordnung sowie die Deckung von akutem Flächenbedarf ermöglichen. Ziel ist es den nachgewiesenen Bedarf an (Forschungs-)flächen zu decken unter der Prämisse die teilweise verstreuten Bereiche zusammenzuführen sowie so wenig Flächen wie möglich umzubauen. Im Rahmen eines offenen Verfahrens soll das Gewerk Demontagen HLS-Gewerke 1+2 OG beauftragt werden.

VergabeHero-Einschätzung

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) lässt im Rahmen seiner Masterplanung die HLS-Gewerke (Heizung, Lüftung, Sanitär) im 1. und 2. Obergeschoss des Neurozentrums demontieren. Betroffen sind die Gebäude 81 (Neurochirurgie) und 82 (Psychiatrie/Neurologie), die aus den 1960er Jahren stammen. Nachdem die Neurologie in den neuen NPP-Neubau umgezogen ist, werden die freiwerdenden Flächen für Laborflächen zur Forschung benötigt. Die Demontage umfasst fünf Gewerke: Sanitär, Heizung, Raumlufttechnik, Druckluftleitungen und sonstige Arbeiten. Die Bauzeit ist mit 780 Tagen (etwa 2 Jahre) veranschlagt. Bieter müssen nach VOB/A qualifiziert sein und entsprechende Referenzen vorweisen.

ConstructionBuilding ServicesHealthcareResearchEducationDemolitionHvac InstallationHospital ConstructionLaboratory RenovationUniversity HospitalBuilding DismantlingMedical Facility
Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Nachweis nach VOB/A
  • Referenzen für vergleichbare Demontagearbeiten im Krankenhausbereich
  • Fachkunde für HLS-Gewerke
  • Eignung für Abbruch- und Demontagearbeiten
  • Nachfordeung gemäß § 16a VOB/A EU möglich

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen, die lt. unserer "Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes" unter den Punkten B und C nicht eingereicht wurden, gem. § 16a VOB/A EU nachzufordern. Eine Nichtbachtung der Nachforderung hätte den Ausschluss aus dem weiteren Verfahren zur Folge.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Nachnutzung Neurozentrum - Demontagen HLS-Gewerke 1+2 OG

Die Leistungsbeschreibung wurde von TEN Ingenieure erstellt. Sie gliedert sich in die Titel: 01 Demontage Sanitär 02 Demontage Heizung 03 Demontage Raumlufttechnik 04 Demontage Druckluftleitungen 05 Sonstiges

CPV 45000000, 45332400, 42512300, 42131400, 45232460, 45210000Frist 21. Mai 2026780 Tage Laufzeit
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 22. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 21. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link