Nacherfassung und Georeferenzierung von Netzinfrastrukturdaten an Bundesfernstraßen in Bayern
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- Nicht angegeben
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Zentralstelle für externe Leistungen, Servicestelle-Vergabe
- Erfüllungsregion
- Berlin, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
- Veröffentlicht
- 11.07.2024
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
- Vermessungsarbeiten (71355000)
- Bekanntmachung
- ted.europa.eu
- Bekanntmachungsnummer
- 415581-2024
- Verfahrensnummer
- 9cbe120d-fcfb-422b-9300-bec8911a5fb7
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr beauftragt Dienstleistungen zur Nacherfassung, Digitalisierung und Georeferenzierung von Infrastrukturdaten an Bundesstraßen in Bayern sowie an Autobahnen der Niederlassungen Nordbayern und Südbayern der Autobahn GmbH des Bundes. Die Daten sollen für den Infrastrukturatlas (ISA) der Bundesnetzagentur aufbereitet und in das dort geforderte Format konvertiert werden; außerdem ist das dafür eingesetzte O2I-Tool weiterzuentwickeln. Der Leistungsumfang umfasst auch die Dokumentation fehlender Datenquellen und gegebenenfalls erforderliche Vor-Ort-Erhebungen. Die Laufzeit beträgt 1.440 Tage.
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Leistungsbeschreibung
Der Infrastrukturatlas (ISA) der Bundesnetzagentur ist das zentrale Informations- und Planungstool für den Gigabit-Ausbau in Deutschland und ist im Telekommunikationsgesetz (TKG) geregelt. Er enthält Lagedaten zu Infrastrukturen von Netzbetreibern. Diese können Unternehmen, aber auch Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen im Rahmen des Gigabit-Ausbaus zur Verfügung gestellt werden. Damit ist der ISA nicht öffentlich zugänglich, sondern wird nur berechtigten Nutzern mit zeitlich und örtlich begrenztem Zugriff auf Antrag zur Verfügung gestellt. Durch den ISA wird die Planung von Gigabit-Ausbauprojekten vereinfacht und beschleunigt. Die Mitnutzung bereits vorhandener Einrichtungen senkt zudem die Ausbaukosten. . Nach §77a, Abs. 2 TKG sind alle relevanten digitalen Daten, welche geeignet sind, Informationslücken in der Netzinfrastruktur zu schließen und damit dem Breitbandausbau zu dienen, zu liefern und zu veröffentlichen. Die Betreiber der relevanten Netzinfrastrukturen sind verpflichtet die Daten entsprechend den Festlegungen in den Daten-lieferungsbedingungen des ISA, aktueller Stand aus August 2022, an die BNetzA zu liefern. Diese Verpflichtung betrifft auch die Bundesfernstraßen, also die Bundesstraßen und die Bundesautobahnen. Der Betrieb der Bundesfernstraßen liegt in der Zuständigkeit der Auftragsverwaltungen der Länder sowie der Autobahn GmbH des Bundes (im Folgenden kurz Betreiber genannt). In ihrer Zuständigkeit liegt die operative Bereitstellung der Daten für den ISA. . Die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu beauftragenden Dienstleistungen dienen der operativen Unterstützung der Betreiber bei der Nacherfassung sowie Digitalisierung und Georeferenzierung von Daten zu Infrastrukturobjekten an Bundesautobahnen und Bundesstraßen sowie der Konvertierung der Daten in das vom ISA geforderte Format. Dazu soll die auf Basis der Open Source Software Talend Open Studio entwickelte und bereits bei den Straßenbauverwaltungen zur Konvertierung von OKSTRA-Daten zu INSPIRE-Daten eingesetzte Anwendung O2I-Tool weiterentwickelt werden. Dieser „Konverter“ wird über die Projektlaufzeit hinaus auf Dauer bei den Betreibern eingesetzt werden (soweit Bedarf besteht und diese Aufgabe nicht z. B. direkt von Fachsystemen wie den Straßeninformationsbanken oder der Bauwerksdatenbank übernommen wird). . Die im Rahmen der Dienstleistung erfassten und erzeugten digitalen und georeferenzierten Daten sollen neben der Belieferung des ISA auch für interne Prozesse bei den Betreibern zur Verfügung stehen und in entsprechende IT-Systeme importiert werden können. Auf Dauer sollen die Betreiber die Belieferung des ISA, der eine jährliche Aktualisierung der Daten vorsieht, eigenständig vornehmen. Hierzu werden im Zuge des Projektes bundeseinheitliche Prozesse abgestimmt. . Die zu vergebende Leistung ist in 1 Fachlos und 6 Gebietslose aufgeteilt, wobei sich Bieter auf alle Lose bewerben können. Aus technischen Gründen der einzusetzenden e-Vergabe-Plattform des Bundes erfolgt die Veröffentlichung dieses Vergabeverfahrens dergestalt losweise, dass für die einzelnen Lose jeweils ähnliche Verfahren angelegt werden und für diese automatisiert eigene Bekanntmachungen und Bekanntmachungsnummern generiert werden. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei allen Bekanntmachungen mit der Referenznummer 2311/StB27 um ein einziges zusammengehöriges Vergabeverfahren. Die Verfahren für die übrigen 6 Gebietslose sind auf der e-Vergabe-Plattform über den Menüpunkt „Ausschreibungssuche“ und Eingabe des Suchbegriffs „2311/StB27“ zu erreichen. . Abweichend zu den nachfolgenden Angaben im Abschnitt II.1.6) gilt daher: - Aufteilung des Auftrags in Lose: ja - Angebote sind möglich für alle Lose bzw. die maximale Anzahl an Losen: 7 . Die vorliegende Bekanntmachung betrifft das Gebietslos 3 - Bundesstraßen in Bayern sowie die Autobahnen in der Zuständigkeit der Niederlassungen Nordbayern und Südbayern der Autobahn GmbH des Bundes
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · 2311/StB27 Nacherfassung von Netzinfrastrukturdaten an Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen)- Gebietslos 3
LOSE 1 bis 6 (Gebietslose) Es werden 6 Gebietslose definiert, in deren räumlichen Bereich jeweils für das Bundesfernstraßennetz (Bundesstraßen und Bundesautobahnen) Geodaten für die im ISA vorgesehenen Infrastrukturobjektarten auf Basis vorhandener digitaler und analoger Datenquellen zu erzeugen sind. Zudem ist zu dokumentieren für welche Infrastrukturobjektarten und räumlichen Bereiche keine digitalen oder analogen Datenquellen existieren und somit eine Vor-Ort-Erhebung (Einmessung) notwendig wird, um bestehende Datenlücken zu schließen. . Die folgenden Aufgaben sind wahrzunehmen: - Erzeugung von vektoriellen Geodaten (Vektordaten) auf Basis a. von vorhandenen CAD-Bestandsplänen (vgl. AP 2) b. von vorhandenen maßstäblichen Lageplänen, die als Rasterdaten vorliegen, z.B. im PDF- oder TIFF-Format (vgl. AP 3) c. von Orthofotos, soweit die Infrastrukturobjekte dort erkennbar sind (vgl. AP 4) d. von vorhandenen analogen maßstäblichen Lageplänen (vgl. AP 5) und/oder unmaßstäblichen Einmessungsskizzen z.B. mit manueller Konstruktion anhand von Stationierungs- und Kilometrierungsmaßen inkl. seitlichem Abstandmaß von der Straßenachse/Fahrbahnrand - Anreicherung der Geodaten um fachliche Attribute aus verschiedensten analogen und digitalen Datenquellen (vgl. AP 2 bis AP 6) - Sonstige Leistungen wie die Ermittlung des weiteren Nacherfassungsbedarfs oder die Klärung von Widersprüchen bzgl. der 3D-Lage von Objekten, die sich ggf. aus vorhandenen Bestandsunterlagen ergeben Die in den oben beschriebenen Aufgaben erzeugten Daten sind in einem vom Auftragnehmer bereitgestellten GIS-System zu verwalten und den Betreibern als GIS-Datensatz mit allen erfassten Attributen zur Verfügung zu stellen. . Höchstmenge der Rahmenvereinbarung: 10724 Erfassungseinheiten, 30 Tage Vor-Ort Erfassungen, 1200 Stunden Beratungsleistungen Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · 2311/StB27 Nacherfassung von Netzinfrastrukturdaten an Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen)- Gebietslos 3
- Leistungskonzept Vorgehensweise zu AP 2 bis AP 6
- 25 %
- Leistungskonzept organisatorische Schnittstellen
- 15 %
- Projektmanagement
- 10 %
- Preis
- 50 %
Vergabeunterlagen
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