TED·535088-2026·Schließt in 30 Tagen

Montage- und Demontageleistungen für 380-kV-Höchstspannungsleitungen

Thüringen
Berlin, Germany·Veröffentlicht 3. Aug. 2026
BauleistungenEnergieversorgungEnergieÖffentliche InfrastrukturEnergiewendeStromnetzHochspannungLeitungsbauInfrastrukturMontageleistungen
Auftragswert
~€45M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
2. Sept. 2026
30 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Auftraggeber 50Hertz schreibt Montage- und Demontageleistungen für den Ersatzneubau einer 380-kV-Höchstspannungsleitung aus. Das Projekt umfasst vier Lose mit einer Gesamtlänge von über 70 Kilometern in Thüringen. Die Arbeiten beinhalten den Neubau sowie den Rückbau bestehender Leitungsabschnitte.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Im Zuge der Energiewende plant der AG die Umsetzung des Vorhabens Netzverstärkung Pasewalk - Güstrow. Das Vorhaben wurde erstmals im Netzentwicklungsplan (NEP) 2025 identifiziert, im NEP 2030 im Dezember 2019 unter der Nummer P216 erstmalig und im NEP 2035 (2022) sowie im 2. Entwurf des NEP 2037/2045 (2023) wiederholt bestätigt. Zusätzlich ist es als Vorhaben Nr. 53 im Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) seit März 2021 aufgeführt als „Höchstspannungsleitung Güstrow – Siedenbrünzow – Iven / Krusenfelde / Krien / Spantekow / Werder / Bartow – Pasewalk Nord – Pasewalk; Drehstrom Nennspannung 380 kV“. Das Vorhaben ist ein länderübergreifendes Vorhaben zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, die bearbeitende Genehmigungsbehörde ist das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern (WMMV). Projektziel ist die Verstärkung der Netzinfrastruktur in der Region für eine leistungsstarke Ost-West-Verbindung und eine Erhöhung der Übertragungskapazität in Mecklenburg-Vorpommern zwischen den Umspannwerken (UW) Pasewalk, Iven, Siedenbrünzow und Güstrow. Das Vorhaben erfüllt damit die gesetzliche Verpflichtung einer sicheren Energieversorgung. Die Netzverstärkung soll nach den Ausführungen im NEP 2035, Version 2021, vorrangig durch einen Ersatzneubau in der bestehenden 220-kV-Höchstpannungstrasse realisiert werden. Die im Jahr 1962 errichtete 220-kV-Leitung zwischen den UW Güstrow und Pasewalk soll durch eine 380-kV-Leitung mit Hochstrombeseilung (4.000 A) ersetzt werden. Zusätzlich sollen die 380-kV-Anlagen in Güstrow, Siedenbrünzow und Pasewalk erweitert und in Iven-West eine neue 380-kV-Anlage errichtet werden. Die 380-kV-Anlage in Pasewalk Nord wird von der Enertrag für die Anbindung von EE-Anlagen und Elektrolyseuren in enger Abstimmung mit dem 50Hertz-Vorhaben errichtet. Das Gesamtvorhaben verbindet die Netzverknüpfungspunkte Güstrow – Siedenbrünzow – Iven/West – Pasewalk/Nord – Pasewalk und gliedert sich in drei Genehmigungsabschnitte: Abschnitt Ost (Pasewalk – Pasewalk Nord – Iven West) – inkl. Neubau UW Iven West und Abschnitt in Brandenburg Abschnitt Mitte (Iven West – Siedenbrünzow) Abschnitt West (Siedenbrünzow – Güstrow). Die Inbetriebnahmen der einzelnen Abschnitte sind für die Jahre 2028 (Ost), 2029 (Mitte) und 2033 (West) vorgesehen. Die vorliegende Ausschreibung für Montageleistungen betrifft den Abschnitt Ost und umfasst die Errichtung der neuen 380-kV-Leitung Iven-West – Pasewalk/Nord – Pasewalk 637/638/639/640 sowie den Rückbau der 220-kV-Freileitung Güstrow – Pasewalk 315/316 zwischen Iven-West und Pasewalk nach Inbetriebnahme der neuen Leitung. Darüber hinaus ist in dieser Ausschreibung der Aufbau eines Provisoriums für die Lubmin – Altentrepow/Nord – Altentreptow/Süd bei Iven zwischen den Bestandsmasten 106 und 111 enthalten.

VergabeHero-Einschätzung

Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz plant die Modernisierung der 380-kV-Stromtrasse zwischen Mecklar und Vieselbach. Im Rahmen dieser Ausschreibung werden spezialisierte Montage- und Demontageleistungen für vier verschiedene Bauabschnitte vergeben, die sich über eine Gesamtlänge von rund 72 Kilometern erstrecken. Die Arbeiten umfassen den Neubau der Leitungen sowie den Rückbau der alten Infrastruktur, um die Übertragungskapazität des Stromnetzes zu erhöhen. Das Projekt ist in vier Lose unterteilt, für die sich Unternehmen bewerben können. Die Umsetzung ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Energiewende zur Sicherung der Stromversorgung.

Lose

Aufteilung in Lose

4 Lote
LOT-0001Bau-Los 1: Teilabschnitt A: Mast 134 bis Mast 175 der 449/450 (ca. 14,5 km) sowie Teilabschnitt B: Mast 175 bis Mast 176 der 449/454 einschl. Mast 175/176 bis Mast1E (UW Eisenach) der 449/450/454 (ca. 0,73 km)

Siehe Anfrageunterlagen

CPV 45232210
LOT-0002Bau-Los 2: Mast 176 bis Mast 248 der 449/454 (ca. 28,9 km)

Siehe Anfrageunterlagen

CPV 45232210
LOT-0003Bau-Los 3: Mast 248 bis Mast 311 der 449/454 (ca. 24,7 km)

Siehe Anfrageunterlagen

CPV 45232210
LOT-0004Bau-Los 4: Mast 311 bis UW Vieselbach der 449/454 (ca. 18,1 km)

Siehe Anfrageunterlagen

CPV 45232210
Bewertung

Zuschlagskriterien

12 Kriterien
  • price

    Wirtschaftlichster kapitalisierter Preis

    55%
  • quality

    Kaufmännische und juristische Kriterien Abweichung zum Vertragstext und AEB

    3%
  • quality

    Technische / Fachliche Kriterien

    42%
  • price

    Wirtschaftlichster kapitalisierter Preis

    55%
  • quality

    Kaufmännische und juristische Kriterien Abweichung zum Vertragstext und AEB

    3%
  • quality

    Technische / Fachliche Kriterien

    42%
  • price

    Wirtschaftlichster kapitalisierter Preis

    55%
  • quality

    Kaufmännische und juristische Kriterien Abweichung zum Vertragstext und AEB

    3%
  • quality

    Technische / Fachliche Kriterien

    42%
  • price

    Wirtschaftlichster kapitalisierter Preis

    55%
  • quality

    Kaufmännische und juristische Kriterien Abweichung zum Vertragstext und AEB

    3%
  • quality

    Technische / Fachliche Kriterien

    42%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 3. Aug. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 2. Sept. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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