Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Schmidt & Pütz Planungsgesellschaft
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
19. Juni 2026
Planungsleistungen für die Generalsanierung des Empfangsgebäudes Celle

Was wird ausgeschrieben
Die DB InfraGO AG schreibt Planungsleistungen für die umfassende Modernisierung und Sanierung des Empfangsgebäudes am Bahnhof Celle aus. Der Auftrag umfasst Objekt- und Tragwerksplanung, Fachplanungen für Technische Gebäudeausrüstung sowie Bauphysik unter Anwendung der BIM-Methodik. Die Beauftragung erfolgt zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI, mit Optionen für weitere Leistungsphasen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Zusammenhang mit den Hochleistungsnetzen sollen eine Generalsanierung der Strecke 1720 (Hamburg – Hannover) inklusive der Stationen erfolgen und Maßnahmen zur Erreichung der Zukunftsbahnhofsstandards durchgeführt werden. Auf dieser Strecke liegt das Empfangsgebäude Celle. Der Bahnhof Celle ist eine oberirdische Verkehrsanlage der Kategorie 3 und wird von ca. 6.500 Reisenden pro Tag genutzt. Das Empfangsgebäude wurde 1922 in Massivbauweise mit Dachtragwerken aus Holz errichtet. Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz. Als „Lichtkunstbahnhof“ wurde der Standort durch vielfältige Lichtinstallationen ergänzt und dient als Verbindung zum Celler Kunstmuseum und Aushängeschild der Stadt. Altersbedingt weist das Gebäude Instandhaltungs- und Modernisierungsbedarf auf, welche durch ein aktuelles Gutachten sowie weiterer Begehungen bewertet und zusammengestellt wurden. Ziel des Projektes ist, als Ergänzung zum Projektauftrag „HLN-Korridor Hamburg Hannover“, die ganzheitliche Sanierung im Sinne der umfassenden Generalsanierung. Dies beinhaltet den Abbau der Leerstandsflächen innerhalb des Gebäudes durch neu entwickelte Nutzungseinheiten, Modernisierung der Empfangshalle und Shopfassaden, Sanierung der Gebäudestruktur (Dach, Fassade, Außen- und Innenwände, Decken), Abdichtungsmaßnahmen sowie die Erneuerung der Haustechnik (ELT, TGA). Diese Vergabe beinhaltet die Objekt- und Tragwerksplanung Gebäude, die Fachplanungen Bauphysik und Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 410, 420, 430, 440, 460 und 480) sowie Vermessungsleistungen nach BIM-Methodik. Die Leistungsphasen 1 - 4 nach HOAI werden übertragen. Optional sind die Leistungsphasen 5 - 7 und teilweise 3 - 4 vorgesehen.
Die Deutsche Bahn plant eine umfassende Sanierung des Empfangsgebäudes am Bahnhof Celle, um den Standort an moderne Standards anzupassen. Das Projekt beinhaltet die Erneuerung der Gebäudestruktur, der Fassaden und der gesamten Haustechnik, um Leerstände zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Gesucht werden Planungsbüros für Objekt- und Tragwerksplanung sowie Fachplanungen, die ihre Arbeit vollständig nach der BIM-Methodik (Building Information Modeling) ausführen. BIM ist ein digitales Verfahren, bei dem ein Gebäude virtuell als 3D-Modell geplant und verwaltet wird. Der Auftrag umfasst zunächst die frühen Planungsphasen, wobei weitere Phasen optional beauftragt werden können.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Zusammenhang mit den Hochleistungsnetzen sollen eine Generalsanierung der Strecke 1720 (Hamburg – Hannover) inklusive der Stationen erfolgen und Maßnahmen zur Erreichung der Zukunftsbahnhofsstandards durchgeführt werden. Auf dieser Strecke liegt das Empfangsgebäude Celle. Der Bahnhof Celle ist eine oberirdische Verkehrsanlage der Kategorie 3 und wird von ca. 6.500 Reisenden pro Tag genutzt. Das Empfangsgebäude wurde 1922 in Massivbauweise mit Dachtragwerken aus Holz errichtet. Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz. Als „Lichtkunstbahnhof“ wurde der Standort durch vielfältige Lichtinstallationen ergänzt und dient als Verbindung zum Celler Kunstmuseum und Aushängeschild der Stadt. Altersbedingt weist das Gebäude Instandhaltungs- und Modernisierungsbedarf auf, welche durch ein aktuelles Gutachten sowie weiterer Begehungen bewertet und zusammengestellt wurden. Ziel des Projektes ist, als Ergänzung zum Projektauftrag „HLN-Korridor Hamburg Hannover“, die ganzheitliche Sanierung im Sinne der umfassenden Generalsanierung. Dies beinhaltet den Abbau der Leerstandsflächen innerhalb des Gebäudes durch neu entwickelte Nutzungseinheiten, Modernisierung der Empfangshalle und Shopfassaden, Sanierung der Gebäudestruktur (Dach, Fassade, Außen- und Innenwände, Decken), Abdichtungsmaßnahmen sowie die Erneuerung der Haustechnik (ELT, TGA). Diese Vergabe beinhaltet die Objekt- und Tragwerksplanung Gebäude, die Fachplanungen Bauphysik und Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 410, 420, 430, 440, 460 und 480) sowie Vermessungsleistungen nach BIM-Methodik. Die Leistungsphasen 1 - 4 nach HOAI werden übertragen. Optional sind die Leistungsphasen 5 - 7 und teilweise 3 - 4 vorgesehen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
90 % Honorar (übertragene und optionale Leistungen) Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält 5 Punkte. Alle Angebote ab dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotspreises erhalten 0 Punkte. Die Punkte für die übrigen Angebote werden zwischen dem niedrigsten Angebotspreis und dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotspreises linear interpoliert. 10 % Querschnittswert aller Stundensätze gemäß Vertrag § 7.4 Das Angebot mit dem niedrigsten Querschnittswertes aller Stundensätze erhält 5 Punkte. Alle Angebote ab dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Querschnittswertes aller Stundensätze erhalten 0 Punkte. Die Punkte für die übrigen Angebote werden zwischen dem niedrigsten Querschnittswertes aller Stundensätze und dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Querschnittswertes aller Stundensätze linear interpoliert.
Zeitplan
- 2. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Juni 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Schmidt & Pütz Planungsgesellschaft · €0k