Modellbau für die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung im Museum Lüdenscheid
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Lüdenscheid schreibt die Leistungen für den Modellbau (VE12) zur Gestaltung der neuen stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Stadt- und Geschichtsmuseum aus. Der Auftrag umfasst die Herstellung, Lieferung und Montage von interaktiven Modulen, Tastreliefs, einem Stadtmodell sowie Exponatnachbildungen. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren als reiner Preiswettbewerb.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadt Lüdenscheid realisiert in ihrem Museumskomplex an der Sauerfelder Straße 14-20 in Lüdenscheid mit Fördermitteln des Landes NRW aus dem Programm "Heimat-Zeugnis" sowie mit Eigenmitteln eine neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung. Das Stadt- und Geschichtsmuseum Lüdenscheid befindet sich im denkmalgeschützten Amtshaus (Bauteil A, Baujahr 1910). Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe von Leistungen im Gewerk Modellbau (VE12).
Die Stadt Lüdenscheid gestaltet ihr stadtgeschichtliches Museum neu und sucht hierfür einen Dienstleister für den Modellbau. Zu den Aufgaben gehören die Anfertigung und Montage von interaktiven Stationen, wie zum Beispiel Modulen zu den Themen Elektrik und Aluminium, sowie Tastreliefs und ein Modell der Stadtentwicklung. Auch großformatige Nachbildungen historischer Exponate sind Teil des Auftrags. Die Arbeiten finden im denkmalgeschützten Amtshaus statt und werden ausschließlich über den günstigsten Preis vergeben.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Leistungen des Modellbaus umfassen die Herstellung, Lieferung und/oder Montage folgender Elemente: - drei Hands-On-Innovationsmodule (Themen: Elektrik, Aluminium, Legierung) mit interaktiven Mechanismen, LED-Beleuchtung und Direktdruck, - vier Tastreliefs zu ausgewählten Exponaten, - eine Buchstation mit reproduzierten Patentbroschüren, - ein Projektionsmodell Stadtmodell zur Darstellung der Stadtentwicklung Lüdenscheids, - vier übergroße Exponatnachbildungen (Britannia-Kanne, Schalter, Normalien-Formplatte, Feldflasche) für den Ausstellungsprolog. Alle Elemente müssen den Belastungen einer öffentlichen Dauerausstellung standhalten (langlebig, robust, revisionierbar) und mindestens der Baustoffklasse B1 (schwer entflammbar) entsprechen. Holzprodukte sind nach FSC, PEFC oder gleichwertig zu zertifizieren. Der Denkmalschutz des Gebäudes ist bei der Ausführung zwingend zu beachten. Erforderlich ist die Abstimmung mit den Gewerken Ausstellungsbau, Grafikproduktion, Elektro sowie Medientechnik. Nach Auftragsvergabe sind Bemusterungen sowie Werk- und Montageplanung umgehend zu veranlassen. Die auftragsgegenständlichen Leistungen sind ab dem 15.07.2026 auszuführen und bis zum 16.10.2026 fertigzustellen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Einziges Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis.
Zeitplan
- 5. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 1. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung