TED·546829-2026·Schließt in 26 Tagen

Durchführung der Studie Mobilität in Deutschland 2028

Nordrhein-Westfalen
Bergisch Gladbach, Germany·Veröffentlicht 6. Aug. 2026
ForschungsdienstleistungenBeratungsleistungenÖffentliche VerwaltungWissenschaft und ForschungVerkehrsforschungDatenerhebungSozialforschungOeffentliche VerwaltungStatistikMobilitaetsplanung
Auftragswert
~€10M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
1. Sept. 2026
26 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen plant eine bundesweite repräsentative Befragung zum Mobilitätsverhalten von mindestens 35.000 Haushalten und 70.000 Personen für das Jahr 2028. Das Projekt umfasst die Datenerhebung mittels klassischer Methoden sowie innovativer Ansätze wie Smartphone-Tracking und bietet Optionen für regionale Vertiefungsstichproben. Ziel ist die Bereitstellung einer fundierten Datenbasis für verkehrspolitische Entscheidungen und Infrastrukturplanungen.

Vollständige Beschreibung anzeigen

„Mobilität in Deutschland 2028“ Verkehrspolitik und Verkehrsplanung benötigen zuverlässige, aktuelle und räumlich differenzierte Informationen zur Wahl und Nutzung von Verkehrsmitteln, um zielgenaue Infrastrukturinvestitionen und politische Maßnahmen entwickeln zu können. Die amtliche Statistik erfasst die Mobilität privater Haushalte und den Wirtschaftsverkehr mit kleineren Lkw und Pkw nur rudimentär. Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) als nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) ist daher für ihre Aufgaben auf eigene Erhebungen angewiesen. Bisherige Erhebungen der Studie Mobilität in Deutschland (MiD) (2002, 2008, 2017, 2023) benötigen eine Aktualisierung, um neue Entwicklungen abzubilden. Die BASt beabsichtigt, eine bundesweite repräsentative Befragung von mindestens 35.000 Privathaushalten und 70.000 Personen im Kalenderjahr 2028 durchzuführen. Erfasst werden Mobilitätsverhalten, Verkehrsmittelnutzung, Wegestrecken und -zwecke. Die Erhebung baut auf bewährten Methoden der Vorgängerstudien auf, integriert jedoch innovative Ansätze wie Smartphone-Tracking und verbessert die Einbeziehung unterrepräsentierter Gruppen. Regionale Vertiefungsstichproben ermöglichen bis zu 175.000 Haushalte. Die MiD 2028 liefert aktuelle Mobilitätskennwerte für Bund und Länder sowie sozioökonomische und raumtypische Mobilitätsmuster. Sie unterstützt die Bedarfsplanüberprüfung der Verkehrsträger (Schiene, Straße, Wasserstraße), die Weiterentwicklung des Klimaschutzprogramms und die Planung nachhaltiger Infrastruktur. Die Datenbasis ermöglicht evidenzbasierte verkehrspolitische Entscheidungen, fördert die wissenschaftliche Forschung und steht Dritten (Gebietskörperschaften, Verkehrsunternehmen) für regionale Vertiefungsstichproben zur Verfügung. Durch methodische Weiterentwicklungen verbessert sie langfristig die Qualität der Mobilitätsforschung in Deutschland.

VergabeHero-Einschätzung

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) beauftragt die Durchführung der Studie 'Mobilität in Deutschland 2028'. Dabei geht es um eine groß angelegte, repräsentative Befragung zur Nutzung von Verkehrsmitteln, um Daten für die zukünftige Verkehrsplanung und Klimaschutzmaßnahmen zu gewinnen. Neben klassischen Befragungsmethoden sollen auch moderne Ansätze wie Smartphone-Tracking eingesetzt werden, um ein genaues Bild des Mobilitätsverhaltens in Deutschland zu erhalten. Das Projekt ist sehr umfangreich und richtet sich an spezialisierte Institute für Sozialforschung und Verkehrsstatistik.

Eignung

Zentrale Anforderungen

1 Punkte
  • Eignung gemäß § 56 VgV (Vergabeverordnung)

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

siehe § 56 VgV

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000"Mobilität in Deutschland 2028"

„Mobilität in Deutschland 2028“ Verkehrspolitik und Verkehrsplanung benötigen zuverlässige, aktuelle und räumlich differenzierte Informationen zur Wahl und Nutzung von Verkehrsmitteln, um zielgenaue Infrastrukturinvestitionen und politische Maßnahmen entwickeln zu können. Die amtliche Statistik erfasst die Mobilität privater Haushalte und den Wirtschaftsverkehr mit kleineren Lkw und Pkw nur rudimentär. Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) als nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) ist daher für ihre Aufgaben auf eigene Erhebungen angewiesen. Bisherige Erhebungen der Studie Mobilität in Deutschland (MiD) (2002, 2008, 2017, 2023) benötigen eine Aktualisierung, um neue Entwicklungen abzubilden. Die BASt beabsichtigt, eine bundesweite repräsentative Befragung von mindestens 35.000 Privathaushalten und 70.000 Personen im Kalenderjahr 2028 durchzuführen. Erfasst werden Mobilitätsverhalten, Verkehrsmittelnutzung, Wegestrecken und -zwecke. Die Erhebung baut auf bewährten Methoden der Vorgängerstudien auf, integriert jedoch innovative Ansätze wie Smartphone-Tracking und verbessert die Einbeziehung unterrepräsentierter Gruppen. Regionale Vertiefungsstichproben ermöglichen bis zu 175.000 Haushalte. Die MiD 2028 liefert aktuelle Mobilitätskennwerte für Bund und Länder sowie sozioökonomische und raumtypische Mobilitätsmuster. Sie unterstützt die Bedarfsplanüberprüfung der Verkehrsträger (Schiene, Straße, Wasserstraße), die Weiterentwicklung des Klimaschutzprogramms und die Planung nachhaltiger Infrastruktur. Die Datenbasis ermöglicht evidenzbasierte verkehrspolitische Entscheidungen, fördert die wissenschaftliche Forschung und steht Dritten (Gebietskörperschaften, Verkehrsunternehmen) für regionale Vertiefungsstichproben zur Verfügung. Durch methodische Weiterentwicklungen verbessert sie langfristig die Qualität der Mobilitätsforschung in Deutschland.

CPV 73000000
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 6. Aug. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 1. Sept. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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