Mitwirkung in der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose zur Konjunkturprognose
Was wird ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sucht einen Partner für die Erstellung der Gemeinschaftsdiagnose. Dabei handelt es sich um halbjährliche Gutachten zur Analyse der konjunkturellen Lage und zur Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Der Auftrag ist auf eine Laufzeit von vier Jahren ausgelegt und umfasst insgesamt acht Gutachten.
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Aufgabe der GD ist die Analyse der konjunkturellen Lage in Deutschland und die Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren (kurz- und mittelfristige Prognosen). Die Analysen werden zweimal jährlich, jeweils im Frühjahr und im Herbst, erstellt. Die Prognosen der GD liefern eine Orientierung für die Projektionen der Bundesregierung. In den Gutachten sind die relevanten nationalen und internationalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Entwicklungen zu untersuchen und darzustellen. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse der wirtschaftlichen Lage in Deutschland, die Prognose der kurzen Frist, die Prognose der mittleren Frist einschließlich Potenzialschätzung sowie die Prognose der relevanten fiskalischen Größen. Die Gutachten sollen eine Analyse der Wirtschaftspolitik und wirtschaftspolitische Empfehlungen enthalten. Ein Schwerpunktthema mit Bezug zu aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen soll vertiefend behandelt werden. Dieses Schwerpunktthema ist nach Auftragsvergabe gemeinsam mit dem AG und den übrigen Mitgliedern der Gemeinschaftsdiagnose im Vorfeld der jeweiligen Veröffentlichungstermine festzulegen. Es ist eine Potenzialschätzung entsprechend dem von der Bundesregierung im Rahmen der nationalen Schuldenregel angewandten Verfahren durchzuführen, welches gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (insb. Artikel 115 GG sowie EgVG) in Übereinstimmung mit dem im Rahmen der in der Europäischen Haushaltsüberwachung angewandten Verfahren („gemeinsame EU-Methode“) erfolgt; die Ergebnisse sind entsprechend im Gutachten darzustellen. Darüber hinaus steht es den AN frei, Alternativrechnungen mit anderen Methoden der Potenzialschätzung zusätzlich zur „gemeinsamen EU-Methode“ in den Gutachten vorzulegen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie schreibt die Erstellung der sogenannten Gemeinschaftsdiagnose aus. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche Gutachten, die zweimal jährlich – jeweils im Frühjahr und im Herbst – die wirtschaftliche Lage in Deutschland analysieren und Prognosen für die kommenden fünf Jahre erstellen. Diese Analysen dienen der Bundesregierung als wichtige Orientierungshilfe für ihre eigenen wirtschaftlichen Planungen. Der Auftrag umfasst eine Laufzeit von vier Jahren, in denen insgesamt acht solcher Gutachten erstellt werden müssen. Die Arbeit beinhaltet neben der Konjunkturprognose auch die Analyse wirtschaftspolitischer Maßnahmen und die Bearbeitung aktueller Schwerpunktthemen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung gemäß § 123 ff. GWB
- Nachweis der Eignung gemäß VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 123 f. GWB, Eigenerklärung (Vordruck) Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotAufgabe der GD ist die Analyse der konjunkturellen Lage in Deutschland und die Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren (kurz- und mittelfristige Prognosen). Die Analysen werden zweimal jährlich, jeweils im Frühjahr und im Herbst, erstellt. Die Prognosen der GD liefern eine Orientierung für die Projektionen der Bundesregierung. In den Gutachten sind die relevanten nationalen und internationalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Entwicklungen zu untersuchen und darzustellen. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse der wirtschaftlichen Lage in Deutschland, die Prognose der kurzen Frist, die Prognose der mittleren Frist einschließlich Potenzialschätzung sowie die Prognose der relevanten fiskalischen Größen. Die Gutachten sollen eine Analyse der Wirtschaftspolitik und wirtschaftspolitische Empfehlungen enthalten. Ein Schwerpunktthema mit Bezug zu aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen soll vertiefend behandelt werden. Dieses Schwerpunktthema ist nach Auftragsvergabe gemeinsam mit dem AG und den übrigen Mitgliedern der Gemeinschaftsdiagnose im Vorfeld der jeweiligen Veröffentlichungstermine festzulegen. Es ist eine Potenzialschätzung entsprechend dem von der Bundesregierung im Rahmen der nationalen Schuldenregel angewandten Verfahren durchzuführen, welches gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (insb. Artikel 115 GG sowie EgVG) in Übereinstimmung mit dem im Rahmen der in der Europäischen Haushaltsüberwachung angewandten Verfahren („gemeinsame EU-Methode“) erfolgt; die Ergebnisse sind entsprechend im Gutachten darzustellen. Darüber hinaus steht es den AN frei, Alternativrechnungen mit anderen Methoden der Potenzialschätzung zusätzlich zur „gemeinsamen EU-Methode“ in den Gutachten vorzulegen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality75%
Die Qualität der Angebote wird anhand folgender Zuschlagskriterien bewertet: - Personal - 20 % innerhalb der qualitativen Zuschlagskriterien (Ziff. 4.1.1. Verfahrensbeschreibung) - Arbeitsorganisation und -abläufe - 20 % innerhalb der qualitativen Zuschlagskriterien (Ziff. 4.1.2. Verfahrensbeschreibung) - Umsetzungskonzept - 60 % innerhalb der qualitativen Zuschlagskriterien (Ziff. 4.1.3. Verfahrensbeschreibung)
- price25%
Es ist ein Pauschalpreis (Festpreis) pro Gutachten der Gemeinschaftsdiagnose anzubieten. Das entspricht bei einer 4-jährigen Laufzeit Pauschalpreise für maximal 8 Gutachten. Daraus errechnet sich ein Netto- und Bruttogesamtpreis für die Gesamtlaufzeit.
Zeitplan
- 10. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung