Miete eines Hyperspektralsensorsystems für Testzwecke

Was wird ausgeschrieben
Das Planungsamt der Bundeswehr sucht einen Anbieter zur Anmietung eines Hyperspektralsensorsystems für Erprobungszwecke. Ziel ist die Evaluierung der Eignung und des Reifegrades solcher Systeme zur Aufklärung von getarnten Zielen. Das System muss verschiedene Spektralbereiche abdecken und in ein Gefechtsführungssystem integrierbar sein.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Derzeitige Beobachtungs- und Aufklärungssysteme begrenzen sich auf rein optisch/optronische (Tag-, Nacht- und Wärmesicht) und bildwiedergebende Darstellung, die für das menschliche Auge erkennbar und verwertbar sind. Die Hyperspektralsensorik soll für die Aufklärung von Zielen mit modernen Multispektralen Täusch- und Tarnsystemen eingesetzt werden, und die Aufklärungsergebnisse bildhaft und verständlich für den einzelnen Soldaten aufbereitet auf einem Medium darge-stellt werden. Das Amt für Heeresentwicklung testet das Sensorsystem Hyper-spektralsensorik, um so die grundsätzliche Eignung sowie den aktuellen Reifegrad derartiger Systeme zu ermitteln. Zudem sollen der taktisch-operationelle Mehrwert für die Aufklärung von Zielen mit Multispektraler Tarnung und auch die Möglichkeiten der Auf-klärungsreichweite eruiert werden. Dazu soll ein entsprechendes Testmuster gemietet werden. Beschreibung Testmuster: 1. 1 System bestehend aus Hyperspektral-Sensorkopf, Schwenk-Neigekopf, Bedien- und Anzeigegerät, Stativ/ Mast, und Ener-gieversorgung 2. Leistungsdaten: Sensoren: NUV (Near Ultraviolett) VIS (Sichtbarer Bereich des Lichtes) SWIR (Shortwave Infrared) MWIR (Middlewave Infrared) LEM (Laserentfernungsmesser) 3. Funktionen: Beobachtung bei Tag/ Nacht und eingeschränkter Sicht. Hyperspektrale Auswertung. Internes und externes Speichern von Aufklärungsdaten. Einbindung der Aufklärungsdaten in ein BMS Zugreifen, nutzen und anlernen einer Datenbank.
Die Bundeswehr möchte ein spezielles Hyperspektralsensorsystem mieten, um dessen Einsatzmöglichkeiten bei der Aufklärung von getarnten Zielen zu testen. Ein solches System kann mehr als herkömmliche Kameras, da es verschiedene Lichtbereiche wie Infrarot und Ultraviolett nutzt, um getarnte Objekte besser sichtbar zu machen. Das gemietete Testgerät muss unter anderem einen Sensorkopf, ein Stativ und eine Anbindung an ein Gefechtsführungssystem (BMS) umfassen. Da es sich um eine militärische Erprobung handelt, müssen Bieter neben technischer Fachkunde auch spezifische Erklärungen zur Zuverlässigkeit und zum Umgang mit Verschlusssachen vorlegen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Kurze Beschreibung des Testmusters (max. 0,5 DIN A4-Seite)
- Bestätigung der Verfügbarkeit des Mietgegenstands für den Projektzeitraum
- Darstellung des Qualitätsmanagements und Zertifizierungen
- Eigenerklärung gemäß Formular BAAINBw - B - V30
- Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen - B - V31
- Eigenerklärung bzgl. EU-Russland-Sanktionen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Folgende Unterlagen müssen beim Teilnahmewettbewerb vorgelegt werden, ansonsten erfolgt der Ausschluss: 1. Fachkunde: Kurze Beschreibung (halbe DIN A4-Seite) des Testmusters. 2. Leistungsfähigkeit: Bestätigung, dass das für den Einsatz in diesem Projekt vorgesehene anzumietende auch für den Projektzeitraum zur Verfügung steht. Darstellung des Qualitätsmanagements des Unternehmens. Angaben zu Zertifizierungen, die das Unternehmen erworben hat. 3. Zuverlässigkeit: a) Eigenerklärung gemäß Formular BAAINBw - B - V30 b) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen - B - V31 c) Eigenerklärung bzgl. EU-Russland-Sanktionen.
Aufteilung in Lose
1 LotSiehe Leistungsbeschreibung. Die vollständige Leistungsbeschreibung wird im Rahmen der Angebotsaufforderung per Post übersandt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality60%
Siehe Bewertungsmatrix
- price40%
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Zeitplan
- 18. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung