Hochauflösender Micro-Computertomograph (Micro-CT) zur Miete
Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Münster sucht einen hochauflösenden Micro-CT-Scanner für die Klinik für Unfallchirurgie. Das Gerät soll für einen Zeitraum von maximal 24 Monaten gemietet werden und für hochpräzise Forschungszwecke im Bereich der Knochenanalyse eingesetzt werden. Es handelt sich um eine Interessenbekundung für ein kompaktes Tischgerät mit spezifischen technischen Anforderungen an Auflösung und Strahlenschutz.
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Die Universität Münster beabsichtigt die Beschaffung eines hochauflösenden micro-Computertomographen zur zerstörungsfreien dreidimensionalen Rekonstruktion der inneren Microstruktur von Objekten mit einer räumlichen Auflösung im Mikrometerbreich. Der CT-Scanner soll in Forschungsprojekten der Klinik für Unfallchirurgie zum Einsatz kommen und zunächst für einen Zeitraum von maximal 24 Monaten gemietet werden. Der CT-Scanner muss mindestens die folgenden technischen Eigenschaften besitzen: - Ausführung als kompaktes Tischgerät, um bauliche Anpassungen sowie eventuell notwendige zusätzliche technische Anschlüsse zu vermeiden. - Auflösung bis auf Sub-µm zur Durchführung von Aufnahmen auf zellulärer und nah-zellulärer Ebene zur Erforschung von: - Wachstumsfuge bei Menschen und Maus - Osteoklastenlakunen - Implantate in Knochen bei Nagetieren - Kallusbildung bei Oberschenkelknochenfrakturen an Mäusen - Knochendegeneration in Hand und Fußknochen bei Mäusen - Knochendestruktion in Mäuseknochen nach Inokulation einer osteolytischen Brustkrebszelle - Möglichkeit der mechanischen Testung und Erforschung von Versagensmechanismen von Knochen mit einer Auflösung von 9 µm in drei Dimensionen. - Das System soll zur Reduzierung von Folgekosten wartungsfrei sein und aufgrund seiner Konstruktion auf eine offene Flüssigkeitskühlung verzichten. - Die wartungsfreie Röntgenquelle soll mit einer maximalen Spannung von 110 kV arbeiten können, dauerhaft versiegelt sein und über eine minimale Fokusgröße von 2 µm verfügen. - Integrierter Strahlenschutz ohne die Notwendigkeit baulicher Anpassungen. - Der Röntgendetektor soll über einen hochauflösenden Bildsensor mit faseroptischer Platte sowie einem hochauflösenden GADOX Szintillator verfügen. Die Auflösung soll mindestens 7 Megapixeln betragen. - Positioniersystem mit einer Positionier- und Rotationsgenauigkeit im Mikrometerbereich. - Inklusive Software zur Datenerfassung, Rekonstruktion, Visualisierung und Nachbearbeitung. Ihre Interessenbekundung richten Sie bitte an die folgende Mailadresse: vvgm@ukmuenster.de
Das Universitätsklinikum Münster plant die Anmietung eines speziellen Micro-Computertomographen für die unfallchirurgische Forschung. Das Gerät muss hochauflösende 3D-Aufnahmen von biologischen Proben, wie etwa Knochenstrukturen bei Mäusen, ermöglichen und als kompaktes Tischgerät ohne aufwendige bauliche Anpassungen funktionieren. Die Miete ist für eine Dauer von bis zu 24 Monaten vorgesehen. Interessierte Anbieter werden gebeten, ihre Interessenbekundung direkt an das Klinikum zu senden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Universität Münster beabsichtigt die Beschaffung eines hochauflösenden micro-Computertomographen zur zerstörungsfreien dreidimensionalen Rekonstruktion der inneren Microstruktur von Objekten mit einer räumlichen Auflösung im Mikrometerbreich. Der CT-Scanner soll in Forschungsprojekten der Klinik für Unfallchirurgie zum Einsatz kommen und zunächst für einen Zeitraum von maximal 24 Monaten gemietet werden. Der CT-Scanner muss mindestens die folgenden technischen Eigenschaften besitzen: - Ausführung als kompaktes Tischgerät, um bauliche Anpassungen sowie eventuell notwendige zusätzliche technische Anschlüsse zu vermeiden. - Auflösung bis auf Sub-µm zur Durchführung von Aufnahmen auf zellulärer und nah-zellulärer Ebene zur Erforschung von: - Wachstumsfuge bei Menschen und Maus - Osteoklastenlakunen - Implantate in Knochen bei Nagetieren - Kallusbildung bei Oberschenkelknochenfrakturen an Mäusen - Knochendegeneration in Hand und Fußknochen bei Mäusen - Knochendestruktion in Mäuseknochen nach Inokulation einer osteolytischen Brustkrebszelle - Möglichkeit der mechanischen Testung und Erforschung von Versagensmechanismen von Knochen mit einer Auflösung von 9 µm in drei Dimensionen. - Das System soll zur Reduzierung von Folgekosten wartungsfrei sein und aufgrund seiner Konstruktion auf eine offene Flüssigkeitskühlung verzichten. - Die wartungsfreie Röntgenquelle soll mit einer maximalen Spannung von 110 kV arbeiten können, dauerhaft versiegelt sein und über eine minimale Fokusgröße von 2 µm verfügen. - Integrierter Strahlenschutz ohne die Notwendigkeit baulicher Anpassungen. - Der Röntgendetektor soll über einen hochauflösenden Bildsensor mit faseroptischer Platte sowie einem hochauflösenden GADOX Szintillator verfügen. Die Auflösung soll mindestens 7 Megapixeln betragen. - Positioniersystem mit einer Positionier- und Rotationsgenauigkeit im Mikrometerbereich. - Inklusive Software zur Datenerfassung, Rekonstruktion, Visualisierung und Nachbearbeitung. Ihre Interessenbekundung richten Sie bitte an die folgende Mailadresse: vvgm@ukmuenster.de
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- 11. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert