Metallbauarbeiten für den Neubau der Rettungs- und Feuerwache Lüdinghausen

Was wird ausgeschrieben
Der Kreis Coesfeld schreibt Metallbauarbeiten für den Neubau einer kombinierten Rettungs- und Feuerwache in Lüdinghausen aus. Der Auftrag umfasst schwerpunktmäßig die Lieferung und Montage von Fenstern und Türen für das Gebäudeensemble. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren mit einem Zuschlagskriterium, das ausschließlich auf dem Preis basiert.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Bei der Ausschreibung handelt es sich um Metallbauarbeiten für die Rettungswache Lüdinghausen, insbesondere der Einbau der Fenster und Türen.
Der Kreis Coesfeld plant den Neubau einer Rettungs- und Feuerwache in Lüdinghausen, die sowohl Räumlichkeiten für den Rettungsdienst als auch für die Freiwillige Feuerwehr und den Katastrophenschutz umfasst. Im Rahmen dieses Projekts werden nun Firmen für die Metallbauarbeiten gesucht, die insbesondere den Einbau der Fenster und Türen übernehmen. Da der Zuschlag rein über den Preis entschieden wird, ist ein effizientes Angebot entscheidend. Interessierte Unternehmen müssen ihre Eignung durch eine Eigenerklärung nachweisen, sofern sie nicht bereits präqualifiziert sind.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklaerung zur Eignung gemaess Formblatt 124 (fuer nicht praequalifizierte Unternehmen)
- Kein Vorliegen von Ausschlussgruenden nach Paragraf 123 bis 126 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §123 - §126 GWB. Der Bieter hat daher als vorläufigen Nachweis das ausgefüllte Formblatt "124 Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" (liegt den Vergabeunterlagen bei) mit dem Angebot vorzulegen. Nachforderungen erfolgen gemäß §§ 16 (EU) Abs. 1 Nr. 4 und 16a (EU) VOB/A.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Kreis Coesfeld beabsichtigt den Neubau der Rettungs- und Feuerwache Lüdinghausen an der Selmerstr. L835 Höhe Freigrafenweg. Der Neubau besteht aus einem vierzügigen Gebäudeteil mit einer zusätzlichen Waschhalle für die Rettungswache, sowie einem weiteren vierzügigen Gebäudeteil für die Freiwillige Feuerwehr und den Katastrophenschutz Lüdinghausen. Im Erdgeschoss im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr befinden sich zudem Sanitärräume, Umkleiden, Lagerflächen und ein Besprechungsraum. Der Gebäudeteil der Feuerwehr wird vollständig eingeschossig errichtet. Der Gebäudeteil der Rettungswache wird im rückwärtigen Bereich zweigeschossig ausgeführt. Im Erdgeschoss befinden sich Umkleiden, Sanitärbereiche sowie Lagerflächen. Im Obergeschoss der Rettungswache befinden sich neben den Arbeitsbereichen, wie Büros und ein Besprechungsraum, auch die Sozialbereiche der Mitarbeiter. Diese umfassen Ruheräume, Aufenthaltsräume, einen Speisebereich sowie eine Küche mit kleiner Lagerfläche. Zudem sind dort eine Dachterrasse und die Technikflächen für beide Gebäudeteile untergebracht. Eine Erweiterungsfläche für einen zusätzlichen Stellplatz im Bereich der Rettungswache ist bereits vorgesehen. Im Falle der Erweiterung wurden die Sozialbereiche um zwei weitere Ruheräume im Obergeschoss ergänzt. Die Erschließung erfolgt für die Mitarbeiter der Rettungswache zum Schichtbeginn sowie für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Alarmfall über die rückwärtige Gebäudeseite durch zwei separate Eingänge. Die Bereiche der Rettungswache und der Feuerwehr sind vollständig voneinander getrennt und funktionieren unabhängig. Lediglich der Alarmhof wird von beiden Parteien gemeinsam genutzt. Die Erschließung des gesamten Grundstücks erfolgt über zwei Einfahrten von der Selmerstraße. Die Außenanlagen sind in zwei Bereiche unterteilt: Zum einen in einen separaten Alarmhof, der ausschließlich von Einsatzfahrzeugen der Rettungswache, der Freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes genutzt werden darf, und zum anderen in einen Parkplatzbereich für die Fahrzeuge der Angestellten der Rettungswache sowie für Alarmparkplätze der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Der Neubau besteht aus einer Massivkonstruktion aus Kalksandstein und Stahlbetonbauteilen. Dazu gehören eine lastabtragende WU-Betonsohle, Streifenfundamente, Stahlbetondecken und - wände sowie Stahlbetonstützen und -träger. Ergänzend werden Mauerwerkswände eingesetzt. Die Fenster sind vorzugsweise als Kunststofffenster auszuführen. In einzelnen Bereichen war aufgrund der Abmessungen der Fensterelemente der Einbau von Kunststofffenstern nicht möglich, sodass dort alternativ Aluminiumfenster vorgesehen werden. Sämtliche Rettungswegtüren in Flurbereichen und Treppenhäusern sowie Notausgänge und Außentüren sind als Aluminium-Rohrrahmentüren auszuführen. Für die Montage der Fenster- und Türelemente ist ein Vorwandmontagesystem vorzusehen. In Teilbereichen kommen zusätzlich Laibungsbleche bzw. Metallfassadenelemente zur Ausführung. Sämtliche Rahmen sowie Verblechungen sind in Aluminium im Farbton RAL 7012 Basaltgrau auszuführen. Eine einheitliche und abgestimmte Optik aller Elemente ist sicherzustellen. Die Ausführung der Raffstoreelemente hat gemäß den Angaben des Wärmeschutznachweises zu erfolgen. Die Raffstoreelemente sind ebenfalls farblich an die Fenster- und Türelemente anzupassen.
Zuschlagskriterien
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Preis
Zeitplan
- 10. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 11. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung