Markterkundung zur Errichtung von KI-Reallaboren im Gesundheitswesen
Was wird ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Gesundheit sucht nach Anbietern für eine Markterkundung zur Planung und Errichtung von KI-Reallaboren im Gesundheitswesen. Im Fokus steht ein Vorhaben, das KI-Entwicklern dabei helfen soll, regulatorische Anforderungen frühzeitig zu erkennen und Konformitätsdokumente für Zertifizierungsverfahren zu erstellen. Der geschätzte Auftragswert liegt bei 250.000 Euro. Ein konkreter Zeitrahmen oder eine verbindliche Vergabe ist für diese Vorabinformation nicht vorgesehen.
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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) plant die Errichtung von KI-Reallaboren im Gesundheitswesen. Ziel der Beschaffung für KI-Reallabore ist eine Beschleunigung des Transfers innovativer KI-Systeme in die Versorgung. Sie umfasst mehrere Vorhaben.
Das Bundesministerium für Gesundheit möchte herausfinden, wie sich künstliche Intelligenz sicher und praxistauglich in der Gesundheitsversorgung einsetzen lässt. Dafür werden Unternehmen gesucht, die bei der Planung und dem Aufbau von sogenannten KI-Reallaboren mitwirken. In einem ersten Schritt sollen dabei Hilfestellungen für die notwendigen Zulassungs- und Sicherheitsdokumente entwickelt werden, damit KI-Software schneller und konform auf den Markt kommen kann. Der geschätzte Aufwand für diese Markterkundung liegt bei 250.000 Euro.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Kenntnisse regulatorischer Anforderungen für KI im Gesundheitswesen
- Erfahrung in der Erstellung technischer Dokumentation und Blueprints
- Projektmanagement-Expertise für öffentliche Vorhaben
- Interdisziplinäres Verständnis von Medizin und Softwareentwicklung
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotEines dieser Vorhaben soll Einrichtungen, die KI entwickeln („KI-Entwickler“), dabei unterstützen, regulatorische Anforderungen frühzeitig zu identifizieren, zu adressieren und entsprechend konforme Entwicklungsprozesse zu etablieren. Dieses Ziel soll maßgeblich dadurch erreicht werden, dass Referenzdokumentationen („blueprints“) für gängige Dokumente, die im Rahmen eines Konformitätsbewertungs- oder Zertifizierungsverfahrens erforderlich sind, erarbeitet und veröffentlicht werden. Das BMG plant, KI-Entwickler, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), dabei zu unterstützen, solche „blueprints“ gemeinsam mit einschlägigen Expertinnen und Experten zu erarbeiten. Voraussetzung für die Förderung ist, dass entstehende „blueprints“ vollständig veröffentlicht werden, um einen Mehrwert auch für nicht-geförderte KI-Entwickler zu erreichen. Die im Rahmen des Vorhabens erarbeiteten „blueprints“ sollen in ihrer Gesamtheit unterschiedliche, für den Markt jeweils hochrelevante Herausforderungen adressieren, die derzeit das Inverkehrbringen von innovativen KI-Systemen für die Gesundheitsversorgung erschweren.
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert