Neubau eines Verwaltungsgebäudes für die Stadtwerke Ingolstadt
Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke Ingolstadt suchen im Rahmen einer Markterkundung Investoren und Projektentwickler für den Neubau eines energieeffizienten Verwaltungsgebäudes. Das Projekt umfasst die Planung, Finanzierung und Errichtung eines ca. 4.500 m² BGF großen Komplexes inklusive Tiefgarage und Rückbau der Bestandsgebäude. Der Bezug ist für das Jahr 2029 geplant, wobei ein langfristiges Mietverhältnis (Build-to-Suit) angestrebt wird.
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1. Projektgegenstand und Zielsetzung Die Stadtwerke Ingolstadt planen die Realisierung eines neuen Verwaltungsgebäudes im Wege eines investorenbasierten Neubaus (Build to Rent) auf dem bestehenden Betriebsgelände (Ringlerstraße 28, 85057 Ingolstadt). Ziel ist die Bereitstellung eines zukunftsfähigen, energieeffizienten und funktional optimierten Verwaltungsstandorts für die Bereiche Energie und Beteiligungen inkl. Kundenservice. Der Neubau soll moderne Arbeitsformen unterstützen, ein hohes Maß an Flexibilität bieten und die Anforderungen an Nachhaltigkeit und KRITIS berücksichtigen. Der geplante Bezugstermin liegt im Jahr 2029. 2. Nutzer- und Arbeitsplatzkonzept • ca. 169 Mitarbeitende (Planungsstand 2029) • ca. 112 Arbeitsplätze (Desksharing-Konzept, Quote ca. 0,6–0,8) • Flexible Arbeitsorte (Büro, Homeoffice, mobile Arbeit) • Fokus auf: - hybrides Arbeiten - offene und flexible Flächenstrukturen - interdisziplinäre Zusammenarbeit Ziel ist eine moderne Arbeitswelt mit: • Kombination aus Standardarbeitsplätzen, Rückzugsflächen und Kollaborationszonen • hoher Aufenthaltsqualität und funktionaler Effizienz 3. Flächenbedarf und Struktur Gesamtflächenbedarf • NUF (Nutzungsfläche): ca. 3.000 m² • BGF (Bruttogrundfläche): ca. 4.500 m² Flächenstruktur: Flächenart Anteil Größe Büroflächen ca. 31 % ca. 1.400 m2 BGF Teamflächen ca. 5 % ca. 230 m2 BGF Netzwerkflächen ca. 13 % ca. 600 m2 BGF Allgemeinflächen ca. 51 % ca. 2.300 m2 BGF 4. Funktionale Anforderungen an das Gebäude Grundanforderungen • Flexible, offene und anpassbare Flächenstruktur • Trennung von Kunden- und Verwaltungsbereichen (zwei Gebäude) • Möglichkeit zur Skalierung zukünftiger Flächenbedarfe • Berücksichtigung von KRITIS- und Sicherheitsanforderungen Arbeitsumfeld • Desksharing-fähige Bürostruktur • Rückzugsräume („Think Tanks“), Meetingpoints, Kommunikationsflächen • Konferenzbereiche und Schulungsräume (bis ca. 30 Personen) Zentrale Sonderflächen • Kundencenter (ca. 180–270 m² BGF) • Konferenzbereich (ca. 150–280 m² BGF) • Coworking-/Flexflächen (ca. 150–225 m² BGF) • Kantine / Speisesaal (multifunktional) für bis zu 120 Personen • ca. 50 Parkplätze in der mit zu errichtenden Tiefgarage zzgl. Stellplätze im Freigelände nach Vorgaben der gültigen Stellplatzsatzung Betriebs- und Technikflächen • Druckzentrum mit speziellen Anforderungen (Lärm, Klima, Logistik) • Serverräume, IT Flächen, Lager- und Infrastrukturflächen • Empfang und zentrale Poststelle 5. Rückbau Bestandsgebäude und Baufeldfreimachung Die beiden neuen Gebäude sollen vier bestehende Gebäude ersetzen. Die Bestandsgebäude sind im Projektverlauf zurückzubauen. 6. Nachhaltigkeit und Energie Das Gebäude soll als sichtbares Zeichen der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadtwerke konzipiert werden. Zielbild: • Sehr energieeffizientes Gebäude (ggf. Plus Energie Standard) • Einsatz ressourcenschonender und wiederverwertbarer Baustoffe • Optional: Nachhaltigkeitszertifizierung • Fokus auf: - Energieeffizienz - CO₂ Reduktion - Betriebskosteneffizienz 7. Realisierungsmodell (Ziel Markterkundung) Die Stadtwerke Ingolstadt beabsichtigen: • Errichtung eines maßgeschneiderten Neubaus durch einen Investor • Abschluss eines langfristigen Mietvertrags • Planung, Bau und Finanzierung durch den Investor • Nutzung des Gebäudes durch die SWI als Hauptmieter Ziel der Markterkundung: • Identifikation geeigneter Investoren / Projektentwickler • Prüfung möglicher Modelle: - Forward Deal / Forward Funding - Build to Suit • Einholung erster Einschätzungen zu: - Wirtschaftlichkeit (Mietniveau) - Realisierbarkeit - Zeitrahmen - technische Umsetzung 8. Zeitrahmen (Orientierung) • Planungsstart: erfolgt • Bauantrag: ab ca. 2026 • Baubeginn: ca. 2027 • Fertigstellung / Bezug: 2029 Die SWI suchen die Firmen zur Ausführung der Leistungen. Der Auftraggeber führt mit den Teilnehmern der Interessensbekundung Gespräche bezüglich geplanten Leistungen. Im Falle Ihres Interesses übermitteln Sie bitte eine E-Mail an einkauf@sw-i.de. Die Frist zur Teilnahme am Markterkundungsverfahren und Übermittlung der geforderten Dokumente ist für den Zeitraum bis zum 11.06.2026, 10:00 Uhr festgesetzt.
Die Stadtwerke Ingolstadt planen den Bau eines neuen, modernen Verwaltungsstandorts auf ihrem bestehenden Betriebsgelände. Gesucht werden Investoren, die das Gebäude nach den Anforderungen der Stadtwerke planen, finanzieren und errichten, um es anschließend langfristig an diese zu vermieten. Das Projekt umfasst neben dem Neubau auch den Rückbau der alten Bestandsgebäude und legt einen starken Fokus auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und moderne Arbeitsplatzkonzepte wie Desksharing. Interessierte Unternehmen können sich im Rahmen dieser Markterkundung melden, um in einem frühen Stadium ihre Expertise und Konzepte einzubringen.
Aufteilung in Lose
1 Lot1. Projektgegenstand und Zielsetzung Die Stadtwerke Ingolstadt planen die Realisierung eines neuen Verwaltungsgebäudes im Wege eines investorenbasierten Neubaus (Build to Rent) auf dem bestehenden Betriebsgelände (Ringlerstraße 28, 85057 Ingolstadt). Ziel ist die Bereitstellung eines zukunftsfähigen, energieeffizienten und funktional optimierten Verwaltungsstandorts für die Bereiche Energie und Beteiligungen inkl. Kundenservice. Der Neubau soll moderne Arbeitsformen unterstützen, ein hohes Maß an Flexibilität bieten und die Anforderungen an Nachhaltigkeit und KRITIS berücksichtigen. Der geplante Bezugstermin liegt im Jahr 2029. 2. Nutzer- und Arbeitsplatzkonzept • ca. 169 Mitarbeitende (Planungsstand 2029) • ca. 112 Arbeitsplätze (Desksharing-Konzept, Quote ca. 0,6–0,8) • Flexible Arbeitsorte (Büro, Homeoffice, mobile Arbeit) • Fokus auf: - hybrides Arbeiten - offene und flexible Flächenstrukturen - interdisziplinäre Zusammenarbeit Ziel ist eine moderne Arbeitswelt mit: • Kombination aus Standardarbeitsplätzen, Rückzugsflächen und Kollaborationszonen • hoher Aufenthaltsqualität und funktionaler Effizienz 3. Flächenbedarf und Struktur Gesamtflächenbedarf • NUF (Nutzungsfläche): ca. 3.000 m² • BGF (Bruttogrundfläche): ca. 4.500 m² Flächenstruktur: Flächenart Anteil Größe Büroflächen ca. 31 % ca. 1.400 m2 BGF Teamflächen ca. 5 % ca. 230 m2 BGF Netzwerkflächen ca. 13 % ca. 600 m2 BGF Allgemeinflächen ca. 51 % ca. 2.300 m2 BGF 4. Funktionale Anforderungen an das Gebäude Grundanforderungen • Flexible, offene und anpassbare Flächenstruktur • Trennung von Kunden- und Verwaltungsbereichen (zwei Gebäude) • Möglichkeit zur Skalierung zukünftiger Flächenbedarfe • Berücksichtigung von KRITIS- und Sicherheitsanforderungen Arbeitsumfeld • Desksharing-fähige Bürostruktur • Rückzugsräume („Think Tanks“), Meetingpoints, Kommunikationsflächen • Konferenzbereiche und Schulungsräume (bis ca. 30 Personen) Zentrale Sonderflächen • Kundencenter (ca. 180–270 m² BGF) • Konferenzbereich (ca. 150–280 m² BGF) • Coworking-/Flexflächen (ca. 150–225 m² BGF) • Kantine / Speisesaal (multifunktional) für bis zu 120 Personen • ca. 50 Parkplätze in der mit zu errichtenden Tiefgarage zzgl. Stellplätze im Freigelände nach Vorgaben der gültigen Stellplatzsatzung Betriebs- und Technikflächen • Druckzentrum mit speziellen Anforderungen (Lärm, Klima, Logistik) • Serverräume, IT Flächen, Lager- und Infrastrukturflächen • Empfang und zentrale Poststelle 5. Rückbau Bestandsgebäude und Baufeldfreimachung Die beiden neuen Gebäude sollen vier bestehende Gebäude ersetzen. Die Bestandsgebäude sind im Projektverlauf zurückzubauen. 6. Nachhaltigkeit und Energie Das Gebäude soll als sichtbares Zeichen der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadtwerke konzipiert werden. Zielbild: • Sehr energieeffizientes Gebäude (ggf. Plus Energie Standard) • Einsatz ressourcenschonender und wiederverwertbarer Baustoffe • Optional: Nachhaltigkeitszertifizierung • Fokus auf: - Energieeffizienz - CO₂ Reduktion - Betriebskosteneffizienz 7. Realisierungsmodell (Ziel Markterkundung) Die Stadtwerke Ingolstadt beabsichtigen: • Errichtung eines maßgeschneiderten Neubaus durch einen Investor • Abschluss eines langfristigen Mietvertrags • Planung, Bau und Finanzierung durch den Investor • Nutzung des Gebäudes durch die SWI als Hauptmieter Ziel der Markterkundung: • Identifikation geeigneter Investoren / Projektentwickler • Prüfung möglicher Modelle: - Forward Deal / Forward Funding - Build to Suit • Einholung erster Einschätzungen zu: - Wirtschaftlichkeit (Mietniveau) - Realisierbarkeit - Zeitrahmen - technische Umsetzung 8. Zeitrahmen (Orientierung) • Planungsstart: erfolgt • Bauantrag: ab ca. 2026 • Baubeginn: ca. 2027 • Fertigstellung / Bezug: 2029 Die SWI suchen die Firmen zur Ausführung der Leistungen. Der Auftraggeber führt mit den Teilnehmern der Interessensbekundung Gespräche bezüglich geplanten Leistungen. Im Falle Ihres Interesses übermitteln Sie bitte eine E-Mail an einkauf@sw-i.de. Die Frist zur Teilnahme am Markterkundungsverfahren und Übermittlung der geforderten Dokumente ist für den Zeitraum bis zum 11.06.2026, 10:00 Uhr festgesetzt.
Zeitplan
- 20. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert