TED·377189-2026

Bau eines Anlegers für verflüssigte Gase in Wilhelmshaven

Niedersachsen Ports GmbH & Co KGWilhelmshaven, GermanyVeröffentlicht 2. Juni 2026
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Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG führt eine Markterkundung für den Bau eines stationären Terminals für verflüssigte Gase in Wilhelmshaven durch. Das Projekt umfasst umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen wie eine 1.600 Meter lange Zufahrtsbrücke, sechs Liegeplätze und komplexe Baggerarbeiten. Die Realisierung ist in mehreren Bauabschnitten zwischen 2027 und 2032 geplant, wobei die Vergabe an Generalunternehmer erfolgen soll.

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Markterkundung für Bauleistungen: Erstellung des "Anlegers für verflüssigte Gase in Wilhelmshaven" (AVG) in Wilhelmshaven (WHV) durch Generalunternehmer. Mit dem AVG WHV soll ein neues stationäres Terminal für den Umschlag verflüssigter Gase in der westlichen Innenjade bei Wilhelmshaven entstehen. Das Vorhaben schafft die seeseitige Infrastruktur für den schrittweisen Übergang von fossilem LNG zu grünen Energieträgern wie synthetischem Methan (eNG), Flüssigwasserstoff (LH2), Ammoniak und Derivaten. **** Die Projektrealisierung soll in mehreren, im Einzelnen noch festzulegenden Bauabschnitten erfolgen, beginnend im April 2027 und einer vorgesehenen Gesamtfertigstellung der Infrastruktur ca. im Jahr 2032. ***************Weitere Informationen können der Projektkurzbeschreibung entnommen werden, die unter folgendem Link: +++++ https://fta.heuking.de/download/3cc10010-f512-452a-bab5-3b684fa3acfc ++++++ abrufbar ist.***************** *** Der Auftraggeber, die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG ist als hundertprozentige Gesellschaft des Landes Niedersachsen der Betreiber der landeseigenen Häfen in Niedersachsen. *** Es handelt sich vorliegend um ein Markterkundungsverfahren des Auftraggebers gemäß § 26 SektVO im Hinblick auf die beabsichtigte Erstellung eines "Anlegers für verflüssigte Gase in Wilhelmshaven" (AVG WHV) in Wilhelmshaven. Der Auftraggeber hat im Jahr 2022 bereits eine bestehende Umschlaganlage zur Sicherstellung der Energieversorgung um einen temporären LNG-Import-Terminal erweitert. Diese Infrastruktur hat nur noch eine Reststandzeit bis maximal 2042. Sowohl um die Energieversorgung über das Jahr 2042 hinaus zu sichern, als auch den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern zu realisieren, ist geplant, ein neues stationäres Terminal (AVG WHV) zu bauen. *** Die Hauptkomponenten des AVG WHV sind: - Landseitige Anbindung: Deichquerung mit Hochwasserschutzwand, Rampenbauwerk, Wachgebäude - Zufahrtsbrücke: ca. 1.600 m Länge, 2+1 Fahrstreifen, Mediengalerie und Medienträger - Abzweigbauwerk mit Verbindungsbrücke Nord (205 m) und Verbindungsbrücke Süd (898 m), je 9 Dehnungsbauwerke - Sechs Liegeplätze: S1, S3 (LNG/LH2 seeseitig), S2, S4, S6 (CO2-Export/Mehrzweck), N1 (Ammoniak Nordseite) - Baggerarbeiten: Liegewannen und Zufahrtsbereich bis NHN 16,00 m, seeseitige Bauzufahrt NHN 12,50 m, bauzeitliche Unterhaltungsbaggerung. *** Nach Abschluss der Planungsleistungen beabsichtigt der Auftraggeber voraussichtlich im September 2026 mit der Durchführung europaweiter Vergabeverfahren zur Vergabe der für die zur Errichtung des AVG WHV erforderlichen Bauleistungen zu beginnen. Nach dem derzeitigen Planungsstand (vgl. Ziffer 3 der Projektkurzbeschreibung) soll die Projektrealisierung in mehreren Abschnitten erfolgen. Die Vergabe der Bauleistungen soll in dem jeweiligen Abschnitt möglichst an geeignete Generalunternehmer (Einzelbieter oder Bietergemeinschaften) vergeben werden. Die vorliegende Markterkundung dient dem Auftraggeber dazu, die Bereitschaft potentieller Marktteilnehmer zur Teilnahme an den Vergabeverfahren, welche als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt werden sollen, einschätzen zu können. Weiterhin sollen im Vorfeld der beabsichtigten Vergabeverfahren mögliche Hinweise von Marktteilnehmern im Hinblick auf einen marktgerechten Zuschnitt der Bauabschnitte und damit einhergehend der Vergabeverfahren berücksichtigt werden. **** Der Auftraggeber beabsichtigt insoweit auch, das Projekt interessierten Unternehmen (Generalunternehmern) in Gesprächsterminen vorzustellen (s. nachfolgende weitere Informationen unter Ziff. 2.1.4). Ein Anspruch auf Durchführung eines Gesprächstermins im Rahmen der Markterkundung besteht nicht. ************** Weitere Informationen können der Projektkurzbeschreibung entnommen werden.

VergabeHero-Einschätzung

Die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG plant den Bau eines neuen Terminals für den Umschlag von verflüssigten Gasen wie LNG, Wasserstoff und Ammoniak in Wilhelmshaven. Da das bestehende Terminal nur bis 2042 betrieben werden kann, soll eine langfristige, stationäre Infrastruktur entstehen, die unter anderem eine 1,6 Kilometer lange Zufahrtsbrücke und sechs Liegeplätze umfasst. Mit dieser Markterkundung möchte der Auftraggeber das Interesse potenzieller Generalunternehmer prüfen und Hinweise für die Gestaltung der kommenden Ausschreibungen sammeln. Die eigentlichen Vergabeverfahren für die Bauleistungen sollen voraussichtlich ab September 2026 starten.

BauleistungenIngenieurdienstleistungenÖffentliche VerwaltungEnergieLogistikHafenbauWasserbauInfrastrukturEnergieversorgungGeneralunternehmerMarkterkundung
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
PAR-0001Markterkundung "Anleger für verflüssigte Gase in Wilhelmshaven" (AVG) durch Generalunternehmer

siehe kurze Beschreibung

CPV 45241000
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 2. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
Anhänge

Dokumente & Links

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