TED·413025-2026

Managed Service für den Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM IT

Bayern
München, Germany·Veröffentlicht 16. Juni 2026
IT-DienstleistungenTelekommunikationÖffentliche VerwaltungEnergieversorgungVersorgungswirtschaftManaged ServicesShdslNetzwerkinfrastrukturIt BetriebStadtwerkeTelekommunikation
Auftragswert
~€600k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
17. Juli 2026
-17 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die SWM Services GmbH schreibt den Betrieb ihrer SHDSL-Infrastruktur als Managed Service aus. Der Auftrag umfasst die laufende Wartung, Störungsbearbeitung und Fehlerdiagnose für dezentrale Standorte über eine Vertragslaufzeit von drei Jahren mit Verlängerungsoptionen. Die Leistung ist für einen Zeitraum von insgesamt bis zu fünf Jahren ausgelegt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Ausgeschrieben wird ein Managed Service für den Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM. Diese Technik wird genutzt, um dezentrale technische Standorte über bestehende Kupferleitungen an das Netz der SWM anzubinden, wenn dort keine Glasfaser verfügbar ist. Betroffen sind unter anderem technische Anlagen aus den Bereichen Wärme, Kälte, Gas und Wasser. Der Auftragnehmer übernimmt den Betrieb der SHDSL-Komponenten sowie des zugehörigen Management-Systems. Dazu gehören vor allem die laufende Analyse und Pflege der Infrastruktur, die Bearbeitung von Störungen sowie die Unterstützung bei der Fehlerdiagnose. Der Auftraggeber bleibt jedoch für bestimmte Bereiche selbst verantwortlich, zum Beispiel für das übergeordnete Netz, die passive Kupferverkabelung, die Stromversorgung vieler Umsysteme und das zentrale Ticket-System. Störungen werden ausschließlich vom Auftraggeber im Ticket-System angelegt, entweder manuell oder automatisch durch Monitoring. Der Auftragnehmer bearbeitet diese Tickets nach den vereinbarten Prozessen und Fristen. Zusätzlich erstellt der Auftragnehmer ein fachliches Monitoring-Konzept, während die technische Einrichtung und der Betrieb des Monitorings beim Auftraggeber verbleiben. Der Vertrag ist auf drei Jahre angelegt, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um zweimal je zwölf Monate. Zu Beginn gibt es eine Transition-Phase, in der Zugänge eingerichtet, Wissen übertragen und die Betriebsübernahme vorbereitet werden. Danach beginnt der Regelbetrieb. Für den laufenden Betrieb gelten klare Service Levels: sehr kritische Störungen müssen rund um die Uhr schnell bearbeitet werden, weniger kritische Störungen innerhalb definierter Servicezeiten. Für besonders schwere Ausfälle gelten kurze Reaktions- und Wiederherstellungszeiten. Bei wiederholten oder starken Abweichungen ist eine Eskalation vorgesehen.

VergabeHero-Einschätzung

Die SWM Services GmbH (Stadtwerke München) sucht einen Dienstleister für den Betrieb ihrer SHDSL-Infrastruktur. Diese Technik ermöglicht es, technische Anlagen wie Wärme-, Kälte-, Gas- und Wasserversorgungsstationen über Kupferleitungen an das SWM-Netz anzubinden, sofern kein Glasfaseranschluss vorhanden ist. Der Auftragnehmer übernimmt dabei die Überwachung, Wartung und Störungsbehebung der Komponenten, während der Auftraggeber die passive Infrastruktur und das Ticketsystem verantwortet. Der Vertrag läuft über drei Jahre und kann zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Es gelten strikte Service-Level-Agreements, die je nach Kritikalität der Störung unterschiedliche Reaktionszeiten vorschreiben.

Eignung

Zentrale Anforderungen

7 Punkte
  • Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
  • Nachweis über ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
  • Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Nichtvorliegen von Insolvenzverfahren
  • Eigenerklärung zur Nicht-Liquidation des Unternehmens
  • Eigenerklärung zur Einhaltung von Arbeitsgesetzen (Schwarzarbeit, Mindestlohn, Arbeitnehmerentsendung)
  • Zustimmung zur Abfrage im Wettbewerbsregister
  • Eigenerklärung zum Russlandbezug gemäß bereitgestelltem Dokument

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

1. Erklärung des Unternehmens, dass vergaberechtliche Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen. 2. Erklärung des Unternehmens, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist. 3. Erklärung des Unternehmens, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. 4. Erklärung des Unternehmens, dass über dessen Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbar gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. 5. Erklärung des Unternehmens, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. 6. Erklärung des Unternehmens, dass dieses in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs.1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Abs.1 Arbeitsnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500,00 € belegt worden ist. 7. Der Auftraggeber behält sich gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vor, vor Zuschlagserteilung eine Abfrage beim Wettbewerbsregister durchzuführen. Eintragungen im Wettbewerbsregister können – je nach Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen gemäß §§ 123, 124 GWB – zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. 8. Eigenerklärung zu Russlandbezug im Dokument "Eigenerklärung_Russlandbezug.pdf". Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen vor.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000SV-KWA-260520-004 Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM IT als Managed Service

Ausgeschrieben wird ein Managed Service für den Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM. Diese Technik wird genutzt, um dezentrale technische Standorte über bestehende Kupferleitungen an das Netz der SWM anzubinden, wenn dort keine Glasfaser verfügbar ist. Betroffen sind unter anderem technische Anlagen aus den Bereichen Wärme, Kälte, Gas und Wasser. Der Auftragnehmer übernimmt den Betrieb der SHDSL-Komponenten sowie des zugehörigen Management-Systems. Dazu gehören vor allem die laufende Analyse und Pflege der Infrastruktur, die Bearbeitung von Störungen sowie die Unterstützung bei der Fehlerdiagnose. Der Auftraggeber bleibt jedoch für bestimmte Bereiche selbst verantwortlich, zum Beispiel für das übergeordnete Netz, die passive Kupferverkabelung, die Stromversorgung vieler Umsysteme und das zentrale Ticket-System. Störungen werden ausschließlich vom Auftraggeber im Ticket-System angelegt, entweder manuell oder automatisch durch Monitoring. Der Auftragnehmer bearbeitet diese Tickets nach den vereinbarten Prozessen und Fristen. Zusätzlich erstellt der Auftragnehmer ein fachliches Monitoring-Konzept, während die technische Einrichtung und der Betrieb des Monitorings beim Auftraggeber verbleiben. Der Vertrag ist auf drei Jahre angelegt, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um zweimal je zwölf Monate. Zu Beginn gibt es eine Transition-Phase, in der Zugänge eingerichtet, Wissen übertragen und die Betriebsübernahme vorbereitet werden. Danach beginnt der Regelbetrieb. Für den laufenden Betrieb gelten klare Service Levels: sehr kritische Störungen müssen rund um die Uhr schnell bearbeitet werden, weniger kritische Störungen innerhalb definierter Servicezeiten. Für besonders schwere Ausfälle gelten kurze Reaktions- und Wiederherstellungszeiten. Bei wiederholten oder starken Abweichungen ist eine Eskalation vorgesehen.

CPV 72000000
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 16. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 17. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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