Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Studio Qwertz
Auftragswert
€0k
Zuschlag am
29. Juli 2026
Machbarkeitsstudie zur denkmalgerechten Sanierung des Alliierten-Museums (Gebäude Outpost)

Was wird ausgeschrieben
Die PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH sucht einen Fachberater für Denkmalschutz zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie für das denkmalgeschützte 'Outpost'-Gebäude des Alliierten-Museums in Berlin. Ziel ist die Entwicklung eines Sanierungskonzepts, das energetische Anforderungen, Barrierefreiheit und moderne Museumsnutzung mit dem Denkmalschutz in Einklang bringt. Die Leistung umfasst die fachliche Begleitung der Planung und Abstimmung mit Behörden.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Liegenschaft Clayallee 135 in 14195 Berlin wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zur Nutzung als Museums-, Ausstellungs-, Büro-, Depot- und Lagerflächen mit den üblichen Nebenzwecken an das AlliiertenMuseum e.V. vermietet. Die Liegenschaft umfasst zwei historische Gebäude – das denk-malgeschützte Gebäude Outpost aus dem Jahr 1953 (Planungsgegenstand und ehemaliges US-Truppenkino) und das 1978 errichtete Gebäude Nicholson (für die Planung nicht relevant, eine ehemalige US-Garnisonsbibliothek) – sowie das Freigelände auf dem Grundstück. Das Museum nutzt die Liegenschaft seit 1994. Es ist auf der gesamten Liegenschaft ein umfassender Sanierungsbedarf zu erkennen. Für die weitere Planung des Sanierungsbedarfs ist eine Machbarkeitsstudie notwendig. Weiter ist der Nutzerbedarf und die Anforderung durch eine zeitgemäße Museumsnutzung zu prüfen. Diese Ergebnisse fließen in die Machbarkeitsstudie ein. Der Denkmalpflegeplan ist Grundlage für die Erarbeitung der Sanierungsmaßnahmen. Die Aufgabenstellung umfasst die nachfolgend näher beschriebenen Leistungsbausteine für eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Beratungsleistungen Denkmalschutz, mit dem Ziel den Sanierungsbedarf für das denkmalgeschützte Gebäude näher bestimmen zu können und die Ergebnisse in einem Bericht zusammenzuführen. Die Schwerpunkte der denkmalgerechten Sanierung umfassen die Umsetzung der: - Energetische Sanierung (Zielwert EGB 55, soweit rechtlich und tatsächlich möglich) - Barrierefreiheit nach BImA-Standard Barrierefreiheit sowie Leitfaden Barrierefreiheit des Bundes (LfBB) -Einbau eines Aufzuges -Brandschutzmaßnahmen - Erneuerung der Lüftungsanlage/ Klimaanlage - Erneuerung der elektrischen Anlagen - Erneuerung des Flachdaches über dem Bürobereich - Erneuerung der EMA/BMA - Schadstoffsanierung - Behebung verschiedener Gebäudeschäden des Bestandsgebäudes - Diverse räumliche Nutzungsänderungen: - Umsetzung Unisex-Toiletten - Umwandlung des Pausenraums in Bürofläche im OG - Umwandlung einer Bürofläche in einen barrierefreien Pausenraum im EG - Fachbibliothek wird zusätzlich barrierefreier Besprechungsraum - Barrierefreier Mitarbeitereingang - Neuer Garderobenraum für Besuchende - Zusätzlicher Lagerraum - Umwandlung eines Depotraums in einen Serverraum im UG - Barrierefreie Toiletten für Besuchende - Rang des Kinosaals und Galeriegang im OG als Ausstellungsfläche ertüchtigen - Umwandlung Foyer in barrierefreie Empfangshalle für Besuchende - Umwandlung Kassenhäuschen in Ausstellungsfläche Die Belange der energetischen Sanierung und der Barrierefreiheit müssen im Rahmen eines integrativen Planungsprozesses gemeinsam mit der Denkmalpflege abgestimmt werden. Die vorliegenden restauratorischen Untersuchungen sind dabei Grundlage für die Erarbeitung der Sanierungsmaßnahmen. Es sind, unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Schutz des historischen Bestands wahren als auch den heutigen energetischen, musealen und inklusiven Standards gerecht werden. Ziel ist u.a. die Entwicklung von baulichen Konzepten unter Berücksichtigung des zu erstellenden Ausstellungskonzepts, die Untersuchung der baulichen Machbarkeit, die Kostenschätzung sowie die Abstimmung mit den beteiligten Behörden insbesondere hinsichtlich des Denkmalschutzes. Weiterhin ist auch eine regelmäßige und enge Abstimmung mit den beteiligten Planungsbüros, insbesondere dem Baulichen Berater (Hochbau/Los 1) und dem Technischen Berater (TGA /Los 2), sowie bei Bedarf die Vorstellung von Bearbeitungsständen sowie der finalen Machbarkeitsstudie notwendig.
Für das Alliierten-Museum in Berlin-Zehlendorf soll das historische 'Outpost'-Gebäude saniert werden. Gesucht wird ein spezialisierter Berater für Denkmalschutz, der eine Machbarkeitsstudie erstellt. Dabei müssen komplexe Anforderungen wie energetische Sanierung, Barrierefreiheit und Brandschutz mit dem Erhalt des historischen Gebäudes aus dem Jahr 1953 abgestimmt werden. Der Berater arbeitet eng mit anderen Fachplanern für Hochbau und Gebäudetechnik zusammen, um ein tragfähiges Konzept für die zukünftige Museumsnutzung zu entwickeln.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Liegenschaft Clayallee 135 in 14195 Berlin wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zur Nutzung als Museums-, Ausstellungs-, Büro-, Depot- und Lagerflächen mit den üblichen Nebenzwecken an das AlliiertenMuseum e.V. vermietet. Die Liegenschaft umfasst zwei historische Gebäude – das denk-malgeschützte Gebäude Outpost aus dem Jahr 1953 (Planungsgegenstand und ehemaliges US-Truppenkino) und das 1978 errichtete Gebäude Nicholson (für die Planung nicht relevant, eine ehemalige US-Garnisonsbibliothek) – sowie das Freigelände auf dem Grundstück. Das Museum nutzt die Liegenschaft seit 1994. Es ist auf der gesamten Liegenschaft ein umfassender Sanierungsbedarf zu erkennen. Für die weitere Planung des Sanierungsbedarfs ist eine Machbarkeitsstudie notwendig. Weiter ist der Nutzerbedarf und die Anforderung durch eine zeitgemäße Museumsnutzung zu prüfen. Diese Ergebnisse fließen in die Machbarkeitsstudie ein. Der Denkmalpflegeplan ist Grundlage für die Erarbeitung der Sanierungsmaßnahmen. Die Aufgabenstellung umfasst die nachfolgend näher beschriebenen Leistungsbausteine für eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Beratungsleistungen Denkmalschutz, mit dem Ziel den Sanierungsbedarf für das denkmalgeschützte Gebäude näher bestimmen zu können und die Ergebnisse in einem Bericht zusammenzuführen. Die Schwerpunkte der denkmalgerechten Sanierung umfassen die Umsetzung der: - Energetische Sanierung (Zielwert EGB 55, soweit rechtlich und tatsächlich möglich) - Barrierefreiheit nach BImA-Standard Barrierefreiheit sowie Leitfaden Barrierefreiheit des Bundes (LfBB) -Einbau eines Aufzuges -Brandschutzmaßnahmen - Erneuerung der Lüftungsanlage/ Klimaanlage - Erneuerung der elektrischen Anlagen - Erneuerung des Flachdaches über dem Bürobereich - Erneuerung der EMA/BMA - Schadstoffsanierung - Behebung verschiedener Gebäudeschäden des Bestandsgebäudes - Diverse räumliche Nutzungsänderungen: - Umsetzung Unisex-Toiletten - Umwandlung des Pausenraums in Bürofläche im OG - Umwandlung einer Bürofläche in einen barrierefreien Pausenraum im EG - Fachbibliothek wird zusätzlich barrierefreier Besprechungsraum - Barrierefreier Mitarbeitereingang - Neuer Garderobenraum für Besuchende - Zusätzlicher Lagerraum - Umwandlung eines Depotraums in einen Serverraum im UG - Barrierefreie Toiletten für Besuchende - Rang des Kinosaals und Galeriegang im OG als Ausstellungsfläche ertüchtigen - Umwandlung Foyer in barrierefreie Empfangshalle für Besuchende - Umwandlung Kassenhäuschen in Ausstellungsfläche Die Belange der energetischen Sanierung und der Barrierefreiheit müssen im Rahmen eines integrativen Planungsprozesses gemeinsam mit der Denkmalpflege abgestimmt werden. Die vorliegenden restauratorischen Untersuchungen sind dabei Grundlage für die Erarbeitung der Sanierungsmaßnahmen. Es sind, unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Schutz des historischen Bestands wahren als auch den heutigen energetischen, musealen und inklusiven Standards gerecht werden. Ziel ist u.a. die Entwicklung von baulichen Konzepten unter Berücksichtigung des zu erstellenden Ausstellungskonzepts, die Untersuchung der baulichen Machbarkeit, die Kostenschätzung sowie die Abstimmung mit den beteiligten Behörden insbesondere hinsichtlich des Denkmalschutzes. Weiterhin ist auch eine regelmäßige und enge Abstimmung mit den beteiligten Planungsbüros, insbesondere dem Baulichen Berater (Hochbau/Los 1) und dem Technischen Berater (TGA /Los 2), sowie bei Bedarf die Vorstellung von Bearbeitungsständen sowie der finalen Machbarkeitsstudie notwendig.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality35%
Inhaltliches Konzept
- quality15%
Persönliche Referenzen Projektleitung
- price50%
Preis
Zeitplan
- 31. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Studio Qwertz · €0k