TED·415175-2026

Machbarkeitsstudie zum Zusammenschluss von Kläranlagen und Errichtung einer vierten Reinigungsstufe

Rheinland-Pfalz
Altenkirchen, Germany·Veröffentlicht 17. Juni 2026
IngenieurdienstleistungenUmweltdienstleistungenÖffentliche VerwaltungWasserwirtschaftAbwasserwirtschaftMachbarkeitsstudieIngenieurleistungenUmweltschutzKommunale Infrastruktur
Auftragswert
~€60k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
16. Juli 2026
-18 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld und Hachenburg beauftragen eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung eines Zusammenschlusses dreier Kläranlagen im Wied-Einzugsgebiet. Ziel ist die Bewertung wasserwirtschaftlicher und ökonomischer Synergieeffekte unter Berücksichtigung einer geplanten vierten Reinigungsstufe. Die Studie soll verschiedene Anschlussvarianten vergleichen und die Wirtschaftlichkeit fundiert analysieren.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Mit Schreiben vom 17.03.2025 hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rhein-land-Pfalz (MKUEM) mitgeteilt, dass auf Landesebene eine Liste von 65 Kläranlagen erarbeitet wurde, für die nach dem Orientierungsrahmen des Bundes die Errichtung einer vierten Reinigungsstufe als sinnvoll erachtet wird. In dieser Liste sind sowohl die beiden „großen“ Kläranlagen der Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld – die Kläranlage Altenkirchen-Leuzbach sowie die Kläranlage Peterslahr – als auch der geplante Neubau der Kläranlage Mudenbach der Verbandsgemeindewerke Hachenburg aufgeführt. Die bestehenden Kläranlagen Mudenbach, Hachenburg und Steinebach a.d.W. sollen in der Kläranlage Mu-denbach inklusive dem Abwasser der Westerwald Brauerei Hachenburg zusammengeführt werden. Zu diesem Projekt liegen auch bereits Studien vor. Diese werden nachfolgenden als Mudenbach(neu) bezeichnet. Untersuchungen zur 4. Reinigungsstufe wurden im Zuge der Studie ebenfalls bereits mit betrachtet und liegen vor. Mit Schreiben vom 16.02.2026 hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Montabaur (SGD Nord), als Obere Wasserbehörde mitgeteilt, dass ein Zusammenschluss der Kläranlagen Mudenbach (neu), Altenkirchen-Leuzbach und Peterslahr erhebliche wirtschaftliche sowie wasserwirtschaftliche Synergieeffekte, insbesondere im Hinblick auf die Errichtung einer vierten Reinigungsstufe, erwarten lässt. Seitens der SGD Nord wird daher angeregt, einen Zusammenschluss der Kläranlagen zu prüfen und eine entsprechende Studie zu beauftragen. Die Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld sowie die Verbandsgemeindewerke Hachenburg beabsichtigen, diese Studie zu vergeben. Ziel dieser Anfrage ist es, die Rahmenbedingungen für den Leistungsumfang sowie die Kosten der Studie zu verhandeln. 1. Ziel der Untersuchung Zentrale Fragestellung der Studie ist: Ist es wasserwirtschaftlich und wirtschaftlich sinnvoll, die Kläranlagen Mudenbach (neu), Altenkirchen-Leuzbach und Peterslahr zusammenzuführen? 2. Zu untersuchende Varianten Unter der Prämisse, dass für alle drei Kläranlagen eine vierte Reinigungsstufe vorgesehen wird, sind folgen-de Varianten zu untersuchen: 1. Anschluss der Kläranlagen Mudenbach (neu)und Altenkirchen-Leuzbach an die Kläranlage Pe-terslahr 2. Anschluss der Kläranlage Mudenbach (neu) an die Kläranlage Altenkirchen-Leuzbach; Kläranlage Peterslahr verbleibt eigenständig 3. Anschluss der Kläranlage Altenkirchen-Leuzbach an die Kläranlage Peterslahr; Kläranlage Mudenbach (neu) verbleibt eigenständig 4. Weiterbetrieb aller drei Kläranlagen als eigenständige Anlagen Die Varianten sind sowohl hinsichtlich der wasserwirtschaftlichen Auswirkungen – insbesondere auf das aufnehmende Gewässer Wied – als auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen zu untersuchen. Für die wirtschaftliche Vorzugsvariante (ausgenommen Variante 4) ist zusätzlich zu prüfen, ob ein Zusammenschluss auch ohne Errichtung einer vierten Reinigungsstufe sinnvoll ist.

VergabeHero-Einschätzung

Die Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld und Hachenburg suchen ein Ingenieurbüro für eine Machbarkeitsstudie. Es soll untersucht werden, ob es sinnvoll ist, drei Kläranlagen (Mudenbach, Altenkirchen-Leuzbach und Peterslahr) zusammenzulegen, um Kosten zu sparen und die Wasserqualität durch eine sogenannte vierte Reinigungsstufe zu verbessern. Eine vierte Reinigungsstufe ist ein zusätzlicher technischer Prozess, um Schadstoffe wie Medikamentenrückstände oder Mikroplastik aus dem Abwasser zu filtern. Die Studie soll verschiedene Szenarien durchspielen, etwa den Anschluss einzelner Anlagen aneinander oder den Weiterbetrieb als eigenständige Standorte. Die Ergebnisse dienen als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Abwasserinfrastruktur in der Region.

Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gem. §§ 123-126 GWB
  • Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag
  • Referenzvorstellung (Präsentation)
  • Nachweis der Qualifikation und Struktur des Projektteams

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe gem. §§ 123 bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung/der Teilnahmeantrag ist den Angebotsunterlagen beizufügen und liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei. Die Vorlage für den Teilnahmeantrag ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Die Angaben des Teilnahmeantrages müssen vollständig ausgefüllt sein. Unternehmensbezogene fehlende Unterlagen werden nachgefordert. Eine Nachbesserung von abgegebenen Unterlagen ist grds. unzulässig, die Abgabe von fehlerhaften Bescheinigungen etc. führt insoweit grds. zum Ausschluss des Teilnahmeantrages vom weiteren Verfahren.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Erstellung einer Machbarkeitsstudie Zusammenschluss von Kläranlagen an der Wied und Errichtung einer vierten Reinigungsstufe

Mit Schreiben vom 17.03.2025 hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rhein-land-Pfalz (MKUEM) mitgeteilt, dass auf Landesebene eine Liste von 65 Kläranlagen erarbeitet wurde, für die nach dem Orientierungsrahmen des Bundes die Errichtung einer vierten Reinigungsstufe als sinnvoll erachtet wird. In dieser Liste sind sowohl die beiden „großen“ Kläranlagen der Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld – die Kläranlage Altenkirchen-Leuzbach sowie die Kläranlage Peterslahr – als auch der geplante Neubau der Kläranlage Mudenbach der Verbandsgemeindewerke Hachenburg aufgeführt. Die bestehenden Kläranlagen Mudenbach, Hachenburg und Steinebach a.d.W. sollen in der Kläranlage Mudenbach inklusive dem Abwasser der Westerwald Brauerei Hachenburg zusammengeführt werden. Zu diesem Projekt liegen auch bereits Studien vor. Diese werden nachfolgenden als Mudenbach(neu) bezeichnet. Untersuchungen zur 4. Reinigungsstufe wurden im Zuge der Studie ebenfalls bereits mit betrachtet und liegen vor. Mit Schreiben vom 16.02.2026 hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Montabaur (SGD Nord), als Obere Wasserbehörde mitgeteilt, dass ein Zusammenschluss der Kläranlagen Mudenbach (neu), Altenkirchen-Leuzbach und Peterslahr erhebliche wirtschaftliche sowie wasserwirtschaftliche Synergieeffekte, insbesondere im Hinblick auf die Errichtung einer vierten Reinigungsstufe, erwarten lässt. Seitens der SGD Nord wird daher angeregt, einen Zusammenschluss der Kläranlagen zu prüfen und eine entsprechende Studie zu beauftragen. Die Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld sowie die Verbandsgemeindewerke Hachenburg beabsichtigen, diese Studie zu vergeben. Ziel dieser Anfrage ist es, die Rahmenbedingungen für den Leistungsumfang sowie die Kosten der Studie zu verhandeln. 1. Ziel der Untersuchung Zentrale Fragestellung der Studie ist: Ist es wasserwirtschaftlich und wirtschaftlich sinnvoll, die Kläranlagen Mudenbach (neu), Altenkirchen-Leuzbach und Peterslahr zusammenzuführen? 2. Zu untersuchende Varianten Unter der Prämisse, dass für alle drei Kläranlagen eine vierte Reinigungsstufe vorgesehen wird, sind folgen-de Varianten zu untersuchen: 1. Anschluss der Kläranlagen Mudenbach (neu) und Altenkirchen-Leuzbach an die Kläranlage Peterslahr 2. Anschluss der Kläranlage Mudenbach (neu) an die Kläranlage Altenkirchen-Leuzbach; Kläranlage Peterslahr verbleibt eigenständig 3. Anschluss der Kläranlage Altenkirchen-Leuzbach an die Kläranlage Peterslahr; Kläranlage Mudenbach (neu) verbleibt eigenständig 4. Weiterbetrieb aller drei Kläranlagen als eigenständige Anlagen Die Varianten sind sowohl hinsichtlich der wasserwirtschaftlichen Auswirkungen – insbesondere auf das aufnehmende Gewässer Wied – als auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen zu untersuchen. Für die wirtschaftliche Vorzugsvariante (ausgenommen Variante 4) ist zusätzlich zu prüfen, ob ein Zusammenschluss auch ohne Errichtung einer vierten Reinigungsstufe sinnvoll ist.

CPV 71241000
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • price

    Preis/Honorar Die Gesamthonorarsumme mitsamt Kalkulation ist verbindlich in die folgende Tabelle einzutragen. Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Preis der Leistung“ erhält das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis 10 Punkte und damit die maximale Punktzahl. Die Honorarangebote werden zueinander in Beziehung gesetzt und anschließend wird ermittelt, um wie viel Prozent sich die Angebotspreise (= H_i) vom niedrigsten Angebotspreis (= H_min) unterscheiden. Dabei erhält der Quotient H_min:H_min=1 für das beste Preisverhältnis 10 Wertungspunkte. Formel Berechnung: Punkte=H_min/H_i x Punkte (10) Legende: Hmin = niedrigster Angebotspreis H_i = Honorarangebot Beispiel: 1. Honorarangebot = 5.000 € 2. Honorarangebot = 7.500 € H_min = 5.000 € 1. Honorarangebot = 5.000 € Berechnung Punkte: Punkte=5.000/5.000 x Punkte (10) = 10 Punkte 2. Honorarangebot 7.500 € Berechnung Punkte: Punkte=5.000/7.500 x Punkte (10) = 6,67 Punkte

    30%
  • quality

    Referenzvorstellung Wir bitten Sie um die Erstellung einer Präsentation, innerhalb dieser Sie eine Referenz Ihrer Wahl vorstellen. Die Referenzvorstellung erfolgt innerhalb eines Präsentationstermins (Termin voraussichtlich in der ab der KW 36 möglich). Die Präsentation sollte auf eine Dauer von 45 Minuten ausgelegt sein. Die Referenz sollte die Anforderungen, die bereits innerhalb der Eignung gestellt wurden, erfüllen. [Referenzen sind vergleichbar, wenn die Fertigstellung bis zu zwanzig Jahre (bis 01.01.2006) zurückliegen. Die Referenz muss die Durchführung von Studien im Bereich der kommunalen Abwasserbehandlung bzw. Kläranlagentechnik und den Zusammenschluss von mindestens zwei Kläranlagen oder die vergleichbare Betrachtung von Verbundlösungen beinhalten betreffen. Die Referenz muss einen Einwohnergleichwert von jeweils mind. 1.000 EW umfassen.] Die Präsentation sollte, wie folgt, aufgebaut sein: - Kurzvorstellung des eigenen Büros und der Projektleiter (nicht Wertungsbestandteil) - In Bezug auf Ihre Referenz: o Darstellung des Sachverhaltes; Ausgangssituation, o Darstellung der Lösungsmöglichkeiten inkl. Vor- und Nachteile, um die Ausgangssituation zu verbessen, o Erläuterung der letztendlichen Lösung und Darstellung der Entscheidungsgründe, o Umsetzung, o Kritische Würdigung der eigenen Referenz, - Beantwortung der Rückfragen. Die Bewertung der Präsentation erfolgt als Gesamtbewertung unter Berücksichtigung insbesondere folgender Aspekte: * Nachvollziehbarkeit und Struktur der Projektbearbeitung * Fachliche Tiefe und methodisches Vorgehen * Umgang mit komplexen wasserwirtschaftlichen Fragestellungen * Erfahrung mit Verfahren der vierten Reinigungsstufe * Erfahrungen mit komplexen Kostenvergleichsrechnungen * Übertragbarkeit auf die konkrete Aufgabenstellung * Qualität der Darstellung 4 bis 5 Punkte: Die Vorstellung des Referenzprojektes ist sehr gut strukturiert, fachlich fundiert und leicht verständlich. Die Aufgabenstellung, Variantenbildung sowie die Entscheidungsfindung werden nachvollziehbar und schlüssig dargestellt. Die methodische Herangehensweise bei Machbarkeitsstudien, Variantenvergleichen und Kostenvergleichsrechnungen wird umfassend erläutert. Komplexe wasserwirtschaftliche Zusammenhänge sowie technische und wirtschaftliche Randbedingungen werden sicher bewertet. Erfahrungen mit Verfahren der vierten Reinigungsstufe sowie mit komplexen Kostenvergleichsrechnungen werden nachvollziehbar und praxisnah dargestellt. Die Übertragbarkeit der dargestellten Erfahrungen auf die ausgeschriebene Machbarkeitsstudie wird konkret und überzeugend hergeleitet. Die Präsentation ist in sich schlüssig, fachlich klar aufgebaut und adressatengerecht aufbereitet. Rückfragen werden sicher, umfassend und überdurchschnittlich beantwortet. 2 bis 3 Punkte: Die Präsentation ist insgesamt verständlich und nachvollziehbar. Die wesentlichen Inhalte der Projektbearbeitung sowie die methodische Vorgehensweise werden grundsätzlich dargestellt. Variantenbildung, wasserwirtschaftliche Fragestellungen und Kostenvergleichsrechnungen werden zufriedenstellend erläutert, jedoch teilweise nur oberflächlich oder nicht vollständig vertieft. Erfahrungen mit Verfahren der vierten Reinigungsstufe sowie die Übertragbarkeit auf die konkrete Aufgabenstellung werden grundsätzlich dargestellt, bleiben jedoch teilweise allgemein. Die Präsentation weist kleinere fachliche oder strukturelle Schwächen auf. Rückfragen werden zufriedenstellend beantwortet. 0 bis 1 Punkte: Die Präsentation ist lückenhaft, fachlich unzureichend oder nicht nachvollziehbar aufgebaut. Wesentliche Inhalte zur Projektbearbeitung, Variantenbildung, Methodik oder wirtschaftlichen Bewertung fehlen oder werden nicht verständlich erläutert. Komplexe wasserwirtschaftliche Fragestellungen sowie Erfahrungen mit Verfahren der vierten Reinigungsstufe oder Kostenvergleichsrechnungen werden nicht ausreichend dargestellt. Eine nachvollziehbare Übertragbarkeit auf die ausgeschriebene Machbarkeitsstudie ist nicht erkennbar. Die Präsentation ist nicht schlüssig, weist erhebliche fachliche Defizite auf und Rückfragen bleiben unbeantwortet oder offen. Die erreichte Punktzahl wird mit dem Faktor 2 multipliziert.

    55%
  • quality

    Qualifikation und Struktur des Projektteams Dieses Wertungskriterium kann innerhalb der Präsentation erläuterter werden oder gesondert. Jedenfalls müssen mit Angebotsabgabe alle erforderlichen Informationen eingereicht werden. Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Qualifikation und Struktur des Projektteams“ werden die fachliche Qualifikation der Projektleitung sowie die Berufserfahrung der vorgesehenen Projektmitglieder bewertet. Die Projektleitung und Stellvertretung sowie die Mitglieder müssen im Teilnahmeantrag (Ziffer 8) entsprechend angegeben sein. Die Projektleitung muss durch einen Ingenieur wahrgenommen werden. Zusätzlich ist eine fachingenieurtechnische Qualifikation in den Bereichen Verfahrenstechnik und Umwelttechnik nachzuweisen. Berufserfahrung • Für die Projektleitung ist eine Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren erforderlich. • Für die Mitglieder der Projektgruppe ist eine Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren ausreichend. 4 bis 5 Punkte: Die Zusammensetzung des Projektteams ist sehr gut auf die Aufgabenstellung abgestimmt und fachlich überzeugend dargestellt. Die Projektleitung wird durch einen Ingenieur mit mindestens 10 Jahren einschlägiger Berufserfahrung wahrgenommen. Die erforderlichen Fachkompetenzen in den Bereichen Verfahrenstechnik und Umwelttechnik sind im Projektteam umfassend und nachvollziehbar vertreten. Die vorgesehenen Projektmitglieder verfügen über die für ihre jeweiligen Aufgaben erforderliche Qualifikation und ausreichende Berufserfahrung (= mindestens drei Jahre). Die Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams sind klar definiert. Vertretungsregelungen für Schlüsselpositionen, insbesondere für die Projektleitung, sind eindeutig beschrieben und gewährleisten eine kontinuierliche Projektbearbeitung. Die Teamstruktur ist schlüssig, leistungsfähig und auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Leistung optimal ausgerichtet. 2 bis 3 Punkte: Die Zusammensetzung des Projektteams ist grundsätzlich geeignet und die wesentlichen fachlichen Anforderungen werden erfüllt. Die Projektleitung verfügt über die geforderte Qualifikation und Berufserfahrung. Die erforderlichen Fachkenntnisse in den Bereichen Verfahrenstechnik und Umwelttechnik sind grundsätzlich vorhanden, werden jedoch teilweise nur allgemein oder nicht vollständig nachvollziehbar dargestellt. Die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams ist erkennbar, weist jedoch kleinere Unklarheiten auf. Vertretungsregelungen sind vorhanden, jedoch nicht vollständig ausgearbeitet oder nur teilweise beschrieben. Insgesamt erscheint die Projektorganisation geeignet, weist jedoch einzelne fachliche oder organisatorische Schwächen auf. 0 bis 1 Punkte: Die Zusammensetzung des Projektteams ist fachlich oder organisatorisch nicht ausreichend dargestellt. Die Anforderungen an die Qualifikation der Projektleitung oder die erforderlichen Fachkenntnisse in den Bereichen Verfahrenstechnik und Umwelttechnik werden nicht oder nur unzureichend nachgewiesen. Die Berufserfahrung der vorgesehenen Personen ist nicht ausreichend belegt oder entspricht nicht den Mindestanforderungen. Rollen, Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen sind nicht nachvollziehbar beschrieben oder fehlen vollständig. Die Projektorganisation weist erhebliche Defizite auf und lässt keine verlässliche Bearbeitung der ausgeschriebenen Leistung erkennen. Die Punktzahl wird mit dem Faktor 2 multipliziert.

    15%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 17. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 16. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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