Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in strukturschwachen Regionen

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie schreibt eine Machbarkeitsstudie aus, um Potenziale für den Ausbau der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in strukturschwachen Regionen Deutschlands zu analysieren. Ziel ist die Identifikation von Standortfaktoren und Entwicklungsmöglichkeiten zur nachhaltigen Stärkung dieser Industriezweige. Das Projekt hat eine Laufzeit von 180 Tagen und ein geschätztes Auftragsvolumen von 200.000 Euro.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) gewinnt angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage sowie steigender Verteidigungsausgaben zunehmend an Bedeutung und wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter stark wachsen. Zur SVI zählen Unternehmen, die Güter, Technologien, Software oder Dienstleistungen für die zivile Sicherheit sowie die militärische Landes- und Bündnisverteidigung bereitstellen oder Teil der entsprechenden Wertschöpfungskette sind. Strukturschwache Regionen, insbesondere in Ostdeutschland, verfügen aufgrund ihrer geografischen Lage und vorhandener Industrieflächen über ein erhebliches Potenzial für den Ausbau der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, sind bislang jedoch deutlich schwächer entwickelt als etablierte Standorte. Erste Ansiedlungen und Investitionen von Rüstungsunternehmen verdeutlichen die wachsende Bedeutung dieser Regionen als potenzielle Produktions- und Innovationsstandorte. Ziel des Vorhabens ist es, die wirtschaftlichen, infrastrukturellen und innovationsbezogenen Standortfaktoren sowie Entwicklungspotenziale systematisch zu analysieren, um die nachhaltige Ansiedlung und Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in strukturschwachen Regionen Deutschlands zu unterstützen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sucht einen Auftragnehmer für eine wissenschaftliche Machbarkeitsstudie. Dabei soll untersucht werden, wie die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in wirtschaftlich schwächeren Regionen Deutschlands gezielt gestärkt und ausgebaut werden kann. Die Studie soll konkrete Standortfaktoren und Entwicklungspotenziale aufzeigen, um Ansiedlungen von Unternehmen in diesem Sektor zu fördern. Das Projekt ist auf eine Dauer von 180 Tagen angelegt und richtet sich an Experten für Wirtschafts- und Standortanalysen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung gemäß § 123 ff. GWB
- Nachweis der Eignung gemäß § 56 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 123 f. GWB, Eigenerklärung (Vordruck) Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotDie deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) gewinnt angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage sowie steigender Verteidigungsausgaben zunehmend an Bedeutung und wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter stark wachsen. Zur SVI zählen Unternehmen, die Güter, Technologien, Software oder Dienstleistungen für die zivile Sicherheit sowie die militärische Landes- und Bündnisverteidigung bereitstellen oder Teil der entsprechenden Wertschöpfungskette sind. Strukturschwache Regionen, insbesondere in Ostdeutschland, verfügen aufgrund ihrer geografischen Lage und vorhandener Industrieflächen über ein erhebliches Potenzial für den Ausbau der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, sind bislang jedoch deutlich schwächer entwickelt als etablierte Standorte. Erste Ansiedlungen und Investitionen von Rüstungsunternehmen verdeutlichen die wachsende Bedeutung dieser Regionen als potenzielle Produktions- und Innovationsstandorte. Ziel des Vorhabens ist es, die wirtschaftlichen, infrastrukturellen und innovationsbezogenen Standortfaktoren sowie Entwicklungspotenziale systematisch zu analysieren, um die nachhaltige Ansiedlung und Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in strukturschwachen Regionen Deutschlands zu unterstützen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
Personal (Gewichtung 30% innerhalb des qualitativen Zuschlagskriteriums) Arbeitsorganisation und -abläufe (Gewichtung 10% innerhalb des qualitativen Zuschlagskriteriums). Bitte erläutern Sie das vorgesehene Konzept für die Arbeitsorganisation und -abläufe: detaillierte Anforderungen siehe Ziff. 4.1.2 Verfahrensbeschreibung Umsetzungskonzept (Gewichtung 60% innerhalb des qualitativen Zuschlagskriteriums) mit Unterkriterien (1)operative Umsetzung (15%), (2) Baustein A: Indikatorik und Datenanalyse (25%), (3) Baustein B und C Nutzung und Stärkung bestehender Potenziale der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie auf regionalwirtschaftlicher Ebene (20%)
- price30%
Detaillierte Anforderungen siehe Verfahrensbeschreibung.
Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung