Lüftungs- und Regelungstechnik für den Erweiterungsbau der Mittelpunkt-Grundschule Hungen

Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Gießen schreibt die Gewerke Lüftungstechnik und Gebäudeautomation für den zweigeschossigen Erweiterungsbau der Mittelpunkt-Grundschule Hungen aus. Der Auftrag umfasst die Installation eines zentralen Lüftungsgerätes auf dem Dach sowie die zugehörige Regelungstechnik. Die Arbeiten finden im laufenden Schulbetrieb statt.
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Anbau MPGRS Hungen - Ausbaugewerk Lüftung & Gebäudeautomation / 1. BA
Der Landkreis Gießen sucht einen Fachbetrieb für die Installation der Lüftungs- und Regelungstechnik im neuen Erweiterungsbau der Mittelpunkt-Grundschule Hungen. Das Projekt umfasst den Einbau eines zentralen Lüftungsgerätes auf dem Dach des Neubaus sowie die gesamte Steuerungstechnik für die Be- und Entlüftung der Räume. Da der Bau in Holzständerbauweise errichtet wird und die Arbeiten während des laufenden Schulbetriebs stattfinden, ist eine präzise Planung erforderlich. Die Wärmeversorgung der Lüftungsanlage wird über eine VRF-Anlage (eine spezielle Wärmepumpentechnologie) sichergestellt.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A Nachforderung ist möglich nach Maßgabe von § 16 a EU VOB/A.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Zuge des zweigeschossigen Erweiterungsbaus (Holzständer-/Brettsperrholzbauweise) im laufenden Schulbetrieb sind die Gewerke Lüftungstechnik und Regelungstechnik vollumfänglich zu errichten. Die Lüftungstechnik umfasst die Neuinstallation eines zentralen Lüftungsgerätes, mit integrierter Regelung/Schaltschrank, auf dem Dach des Neubaus, für die Be- und Entlüftung aller Räume des Erweiterungsbaus. Die Wärmeerzeugung RLT erfolgt mit einer VRF-Anlage, die neben dem Gerät aufgestellt wird. Die Lüftung ist mittels CO2 -Steuerung und variablen Volumenstromreglern auszuführen. Hierfür ist in jedem Raum ein Bediengerät mit CO2-Sensor vorgesehen. Als Grundlüftung wird 1/3 der jeweiligen Gesamtluftmengen angesetzt. Steigt der CO2-Wert, wird die Gesamtluftmenge genutzt. Die Zuluftversorgung der Klassenräume erfolgt über Quelluftauslässe am Boden und in der gemeinsamen Mitte über Gitter im Deckenkoffer. Die Abluft wird punktuell über Gitter, im Deckenkoffer, abgeführt. Alle Leitungen auf dem Dach erhalten eine wetterfeste Dämmung mit Blechmantel. Im Gebäude werden alle Zuluftkanäle gedämmt. Der Brandschutz wird durch motorische Brandschutzklappen gewährleistet. Im Bestandsgebäude ist zusätzlich eine Batterieraumlüftung zu installieren. Für die Gebäudeautomation sind örtliche Schaltschränke mit Automatisierungsstationen (ASP) vorzusehen. Durch die Gebäudeautomation können alle Steuerungsvorgänge des Neubaus zentral erfasst, angezeigt und über das Internet (VLAN) ferngesteuert werden. Als Bus-System ist MODBUS TCP/IP vorzusehen. Es sind alle, durch das Gewerk Elektro verlegten Kabel, aufzulegen.
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung