Digitale Einsatzdokumentationssoftware für den Rettungsdienst inkl. Hosting und MDM

Was wird ausgeschrieben
Die Landeshauptstadt Potsdam schreibt die Einführung einer digitalen Einsatz- und Patientendokumentationssoftware für den Rettungsdienst aus. Der Auftrag umfasst die Bereitstellung einer marktverfügbaren Standardsoftware inklusive Hosting, Mobile-Device-Management (MDM) sowie Implementierung, Schulung und Wartung. Es handelt sich um eine Ersatzbeschaffung zur Modernisierung der bestehenden IT-Infrastruktur.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist Los 1 der Gesamtmaßnahme "Einsatzdokumentationssystem Software und Hardware Rettungsdienst". Es handelt sich um Los 1 "Digitale Einsatzdokumentation inkl. Hosting/ Betrieb und MDM". Beschafft wird eine bereits marktverfügbare, serienreife und im Echtbetrieb erprobte Softwarelösung zur digitalen Einsatz- und Patientendokumentation einschließlich Hosting/Betrieb, Mobile-Device-Management sowie der hierfür erforderlichen Implementierungs-, Schulungs-, Wartungs- und Supportleistungen.
Die Landeshauptstadt Potsdam sucht eine moderne Softwarelösung für die digitale Dokumentation von Rettungsdiensteinsätzen und Patientendaten. Neben der eigentlichen Software müssen der Betrieb (Hosting) sowie eine Lösung zur Verwaltung der mobilen Endgeräte (Mobile-Device-Management, kurz MDM) bereitgestellt werden. Zudem sind Dienstleistungen wie die Einrichtung, Schulungen für das Personal sowie laufende Wartung und technischer Support Teil des Auftrags. Die Lösung muss bereits marktreif sein und sich im Echtbetrieb bewährt haben, da keine Neuentwicklung gewünscht ist.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
- Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß §§123,124 GWB Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. Nachforderung erfolgt gem. § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotMit der Beschaffung soll die bislang eingesetzte elektronische Einsatzbearbeitung vollständig durch eine zukunftssichere, praxistaugliche und rechtssichere Fachanwendung ersetzt werden. Gegenstand der Beschaffung ist ausdrücklich eine bereits marktverfügbare, serienreife und im Echtbetrieb erprobte Standardsoftware; sämtliche geforderten Funktionen müssen bereits im Zeitpunkt der Angebotsabgabe produktiv verfügbar, lauffähig und konfigurierbar vorliegen. Nicht Gegenstand der Beschaffung sind Neuentwicklungen, prototypische Ansätze, bloße Roadmap-Funktionen oder nachträglich zusammenzustellende, voneinander unabhängige Einzellösungen. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die mobile und webbasierte Einsatz- und Patientendokumentation nach aktuellem MIND-/DIVI-Standard, Offline-Fähigkeit mit automatischer Synchronisation, ein rollenbasiertes Rechtekonzept, revisionssichere Protokollierung, offene und dokumentierte Schnittstellen mindestens zur Integrierten Regionalleitstelle, zu IVENA, zu Abrechnungs- und Statistiksystemen sowie zum Deutschen Reanimationsregister, ferner Implementierung, Betrieb in der virtuellen On-Premise-Umgebung des Auftraggebers, Migration, Parametrisierung, Schulung, Go-Live-Begleitung, Pflege, Wartung, Störungsbearbeitung und Mobile-Device-Management
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Zuschlag erfolgt entsprechend § 58 Abs. 1 VgV. Demnach wird der Zuschlag auf das wirtschaftlichste verbindliche Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot wird nach folgenden Kriterien ermittelt: - Preis zu 100%
Zeitplan
- 15. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung