Logistik- und Lagerdienstleistungen für Goethe-Institute im In- und Ausland
Was wird ausgeschrieben
Der Auftraggeber vergibt die komplette Lager- und Logistikabwicklung für das Goethe-Institut, einschließlich der Niederlassungen im Ausland. Der Leistungsumfang umfasst die eigenverantwortliche Organisation von der Warenannahme über die Lagerung bis zur Übergabe an Transportdienstleister sowie die vollständige Dokumentation und Kommunikation aller Beteiligten. Die Vertragslaufzeit beträgt 730 Tage. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung liegt in den Vergabeunterlagen vor.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Hier ausgeschrieben Dienstleistungen zur Abwicklung der anfallenden Lager und Logistikabwicklung für die Goethe-Institute, insbesondere auch die Goethe-Institute im Ausland. Leistungsgegenstand ist insbesondere die eigenverantwortliche, selbstständige und proaktive Organisation des gesamten Logistikablaufs von der Warenannahme bis zur Übergabe an einen Transportdienstleister, inklusive vollständiger und individueller Dokumentation sämtlicher Transportvorgänge sowie Abwicklung der Kommunikation der am jeweiligen Transportvorgang Beteiligten. Eine detaillierte Beschreibung der geforderten Leistung ist den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung (Anlage D1), sowie dem Vertragsmuster (Anlage E1) nebst Anlagen zu entnehmen.
Das Goethe-Institut sucht einen Dienstleister für die gesamte Logistik- und Lagerabwicklung seiner Niederlassungen in Deutschland und im Ausland. Der Auftragnehmer übernimmt dabei eigenverantwortlich die Warenannahme, die sichere Lagerung und die Organisation des Transports bis zur Übergabe an ausgewählte Speditionen. Zusätzlich sind die lückenlose Dokumentation aller Sendungen sowie die Koordination mit allen Beteiligten erforderlich. Der Vertrag wird für zwei Jahre geschlossen, wobei Preis, Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiter und ein nachhaltiges Konzept die Vergabeentscheidung maßgeblich beeinflussen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Goethe-Institut e.V., Zentrale München)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweisliche Erfahrung in der internationalen Logistikabwicklung
- Fachkenntnisse in der Zollabwicklung und -dokumentation
- Nachweis eines nachhaltigen und konzeptionellen Logistikansatzes
- Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Auftraggebern
- Vorlage eines detaillierten Qualitäts- und Prozesskonzepts
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDer genaue Leistungsumfang ergibt sich nur aus den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen (Anlagen D1 bis D4) sowie dem Vertragsentwurf (Anlagen E1 und E2) Warenannahme, Lagerung und Warenausgabe für Lieferungen an die Niederlassungen des Goethe-Instituts im Ausland (GIA). Eigenverantwortliche, selbständige und proaktive Organisation des gesamten Logistikablaufs von der Warenannahme bis zur Übergabe an ein von der Goethe-Zentrale ausgewähltes Transportunternehmen, inklusive Dokumentation und Kommunikation mit allen Beteiligten sowie der gesamten logistikbezogenen Kommunikation mit Lieferanten und dem Goethe-Institut im In- und Ausland. Es werden überwiegend Güter aus den Bereichen Druck/Papier, Medien, Elektronik, Möbel und Bürobedarf umgeschlagen, die für den Betrieb der Goethe-Institute (GIA) im Ausland erforderlich sind. Die GIA bestellen überwiegend bei Lieferanten in Deutschland, gelegentlich bei Lieferanten innerhalb der EU oder der Schweiz. Nicht alle Lieferanten verfügen über Außenhandelserfahrung, es besteht Beratungsbedarf in größerem Umfang. Die Mitarbeiter der GIA verfügen über logistische Grundkenntnisse, es gibt jedoch in den GIAs kein spezialisiertes Personal. Auch in diesem Bereich besteht umfangreicher Beratungsbedarf. Sie erhalten für gewöhnlich keine Informationen über die zu erwartenden Wareneingänge. In selten Fällen oder bei größeren Möbellieferungen avisieren Lieferanten die Anlieferung. Die angelieferten Sendungen werden bis zum Zeitpunkt der Versandfreigabe durch das jeweilige GIA gelagert. Es können Lagerzeiten von mehreren Wochen entstehen.( Die GIA erhalten durch den Dienstleister (=Sie) jeden Dienstag um 17:00h eine Lagerbestandsmeldung. Die GIA können auf dieser Grundlage bis Mittwoch 12:00h Ihre Versandfreigaben erteilen, auch für Teilmengen oder Splittung nach Warenart, des jeweiligen Lagerbestands. Ohne schriftliche Versandfreigabe durch das Goethe-Institut darf keine Ware das Lager verlassen. Der Dienstleister (=Sie) ordnet die Versandfreigaben einem geeigneten Verkehrsträger zu und stellt den Anbietern für die Verkehrsträger Luftfracht und LKW-Fracht bis Mittwoch 12:15h Preisanfragelisten zur Verfügung. Die Verladungen erfolgen per Luftfracht, Seefracht, LKW, dem Kurierdienst des Auswärtigen Amts oder mit KEP-Diensten. Der Dienstleister stellt für die Verkehrsträger Luft, See, LKW und KEP bei Exporten in Drittländer die Lieferantendokumente (Proformarechnungen, Ausfuhrbegleitdokumente, Präferenznachweise) für die jeweilige Destination zur Verfügung. Hierzu betreibt der Dienstleister ein geeignetes Onlineportal zum Dokumentenaustausch mit den Speditionen bzw. Frachtführern. Der Transport zum GIA ist nicht Teil der Dienstleistung. Die Transportvergabe erfolgt durch die GI-Zentrale auf Basis der wöchentlichen Ausschreibung für Luft- und LKW-Verkehre. Für KEP-Dienste wird der Vertragspartner des Goethe-Instituts eingesetzt. Seefrachtraten werden durch die GI-Zentrale individuell angefragt. Die Goethe-Zentrale wertet die Angebote der Speditionen / Frachtführer aus und übermittelt dem Dienstleister bis Donnerstag 12:00h eine Transportvergabeliste. Destination A -> Spedition X Destination B -> Spedition Y, usw Basierend auf der Vergabeliste der Goethe-Zentrale kommissioniert der Dienstleister (=Sie) die bei ihm lagernden Sendungen und übergibt diese am Donnerstag, spätestens am Freitag dem beauftragten Transportunternehmen. Bei Seefrachtverladungen zum vereinbarten Gestellungstermin. Im Zeitraum zwischen der Anlieferung durch den Lieferanten (Wareneingang) und der der Versandfreigabe durch das GIA (Warenausgang) können mehrere Lieferungen eines Lieferanten für eine Destination, inklusive Subdestinationen, eintreffen. Überschreitet der Warenwert der Einzellieferungen eines Lieferanten den Warenwert von 1000 Euro oder befindet sich bereits ein Wareneingang mit Ausfuhrbegleitdokument im Lager, der mit weiteren Wareneingängen mit einem Wert unter 1000 Euro versandt wird, muss der Dienstleister ein Ausfuhrbegleitdokument im Namen und Auftrag des Lieferanten auf Kosten der Goethe-Zentrale erstellen. Der Dienstleister kann hierfür selbständig Vereinbarungen mit Lieferanten zum Erstellen von Ausfuhrdokumenten / Präferenznachweisen treffen. In jedem Fall muss der Dienstleister sicherstellen, dass die Ausfuhrabfertigung nach erteilter Versandfreigabe durch das GIA möglich ist, sofern vom Liefertanten die Rahmenbedingungen gemäß den Versandvorschriften erfüllt wurden. Die Datenstammpflege ist Aufgabe des Dienstleisters. Neben der Pflege und Verwaltung der individuellen Versandvorschriften entwickelt der Auftragnehmer die allgemeinen Versandvorschriften proaktiv weiter und passt diese den Marktentwicklungen an. Die Dienstleistung beinhaltet die Bereitstellung sämtlicher Daten in unterschiedlichen Datenaustauschformaten. Der Dienstleister darf grundsätzlich Subunternehmer für Teilaufgaben der Dienstleistung einsetzen.
Zuschlagskriterien
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Preisangebot gem. Preisblatt einschließlich Erklärung zu inkludierten Kosten Zur besseren Vergleichbarkeit und Erhöhung der Übersichtlichkeit haben die Bieter zur Abgabe des Preisangebotes das Preisblatt (Anlage B 9) zu verwenden. a. Erklärung, dass alle Kosten, insbesondere auch die Kosten für das Logistik-Abfertigungssystem, in den Angebotspreisen inkludiert sind b. Kalkulations- und Ausfüllhinweise im Übrigen: a. Zur Kalkulation Ihrer Preise stellen wir Ihnen in Anlage J1 und J2 ein Mengengerüst hins. der Wareneingänge und - Ausgänge sowie der Begleitdokumente (J1) sowie eine Statistik hins. des Gewichts der Eingänge pro Monat (J2) zur Verfügung. Bitte beachten Sie auch Anlage J3 Aufstellung Montagegewichte 2020 bis 2025. b. Die angegebenen Mengen stellen bei allen abgefragten Preispositionen eine Schätzung auf Grundlage von Vergangenheitsdaten dar und dienen rein zu Wertungs- und Kalkulationszwecken. Ein Anspruch auf Abnahme dieser Mengen besteht nicht. c. Bitte beachten Sie im Übrigen auch die Preisverhandlungsklausel, Ziffer 7 Abs. 4 des Vertragsentwurfs, Anlage E 1. d. Gewertet wird der Gesamtangebotspreis gemäß Preisblatt.
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Unterlagen zu Qualität (Qualifikation und Erfahrung) des mit der Ausführung des Auftrags vorgesehenen Mitarbeitenden für die Zollabwicklung Die Entscheidung über den Bestbieter erfolgt auch auf der Grundlage der Qualität (Qualifikation und Erfahrung) des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals. Die für die Zuschlagswertung erforderlichen Angaben sind unter Verwendung des Formblatts Anlage B 10 mit dem Angebot fristgerecht einzureichen. Es ist zu benennen: Der/Die für den ausschreibungsgegenständlichen Auftrag vorgesehenen Mitarbeitenden für die Zollabwicklung (verantwortliche/r Mitarbeiter*in). Für den Mitarbeitenden sind insgesamt Angaben zur Qualifikation und Erfahrung (Berufserfahrung) zu machen. Hierzu sind folgende Angaben zu machen: 1. Ausbildung/Qualifikationen 2. Erfahrung mit Luftfrachtabwicklung (anhand Referenz. Als Referenz ist auch die Erfahrung für einen Arbeitgeber zulässig) Die genauen Details zu den Angaben ergeben sich aus dem Anlage B 10. Bitte verwenden Sie für Ihre Angaben das zutreffende Formblatt: Anlage B 10. für die Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Mitarbeitenden für die Zollabwicklung Bei Bietergemeinschaften ist insgesamt ein Mitarbeitender für die Zollabwicklung zu nennen
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Antworten zu konzeptionellen Fragen zur Auftragsausführung und Nachhaltigkeit. Die Entscheidung über den Bestbieter erfolgt zuletzt auch auf der Grundlage der konzeptionellen Fragen zur Auftragsausführung und Nachhaltigkeit in Bezug auf den Auftrag. Die textliche Darstellung ist mit dem Angebot fristgerecht einzureichen. Die konzeptionellen Fragen sind durch den Bieter in Textform zu beantworten. Die textliche Darstellung ist mit dem Angebot fristgerecht einzureichen. Der Bieter hat zur Wertung dieses Merkmales folgende Unterlagen einzureichen: Die untenstehenden konzeptionellen Fragen (insgesamt 2 Fragen) sind einzeln auf maximal drei (3) DIN A4-Seiten (Arial, Schriftgröße 11) je Frage zu beantworten. Die Antworten auf die Fragen sind als PDF-Dokument zum Ausdruck einzureichen, soweit möglich in 2 einzelnen Dokumenten. Angaben außerhalb der jeweiligen Antwort zur konkreten Frage bleiben unberücksichtigt. Bei Überschreitungen der maximalen Seitenzahl bleiben in Bezug auf die betreffende Frage alle Inhalte nach Ende der dritten (3.) Seite unberücksichtigt. Die Verwendung von Schaubildern und Organigrammen innerhalb der jeweiligen Antworten wird zugelassen. Folgende konzeptionelle Fragen sind zu beantworten: 1. Wie stellen Sie sicher, dass neue Anforderungen des Zolls oder des Auftraggebers schnellstmöglich umgesetzt werden? (auch in der Software/im Abfertigungssystem)? 2. Welche konkreten Maßnahmen zur nachhaltigen/ umweltbewussten/ klimafreundlichen Auftragsausführung würden im Auftrag zur Ausführung kommen? (Trennung Lager / sonstige Dienstleistungen) Der Auftraggeber erwartet eine nachvollziehbare Darstellung, die erkennen lässt, dass der Bieter im Auftragsfall die Besonderheiten der ausgeschriebenen Leistung berücksichtigt und durch seine ablaufbezogenen Maßnahmen eine vertragsgerechte Leistungserbringung entsprechend den Vergabeunterlagen sicherstellt. Hinsichtlich der Bewertung der Konzepte wird auf Ziffer III.3. verwiesen.
Zeitplan
- 11. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert