IT-Fachverfahren für parlamentarische Vorgangsbearbeitung und Dokumentenmanagement (LISA.BB)
Was wird ausgeschrieben
Der Landtag Brandenburg vergibt einen Dienstleistungsauftrag für die Einführung eines Nachfolgesystems des bestehenden ELVIS-Systems. Das neue System LISA.BB soll die parlamentarischen Prozesse des Plenums und der Ausschüsse inklusive der Veraktung digital abbilden und in bestehende Drittsysteme integriert werden. Die Vertragslaufzeit beträgt 6 Jahre (2190 Tage), die Einführung ist für Anfang 2027 geplant. Aktuell nutzen rund 60 der 170 Beschäftigten das bestehende System.
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Der Landtag Brandenburg mit Sitz in Potsdam ist das Parlament des Landes Brandenburg. Die Landtagsverwaltung ist Dienstleister für das Parlament und die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg. Aufgabe der Landtagsverwaltung ist es, den möglichst reibungslosen Ablauf des parlamentarischen Betriebes sicherzustellen und die organisatorischen, personellen, technischen und materiellen Voraussetzungen für die Arbeit der Abgeordneten im Landtag zu schaffen. Mehr Informationen zum Landtag und zur Landtagsverwaltung finden sich im Internet unter: https://www.landtag.brandenburg.de/ Bei ihrer Tätigkeit nutzt die Landtagsverwaltung ein eigenes IT-Fachverfahren - das "Elektronische Landtags-Vorgangsbearbeitungs- und Informationssystem", kurz: ELVIS. Dieses unterstützt die parlamentarischen Abläufe wie die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen von Plenum und Ausschüssen sowie deren entsprechender Veraktung. Aktuell wird es von rund 60 der 170 Beschäftigten der Landtagsverwaltung für die tägliche Arbeit genutzt. ELVIS entspricht nicht mehr den aktuellen technischen und funktionalen Anforderungen. Daher soll mit dem vorliegenden Vergabeverfahren ein Anbieter für die Einführung eines Nachfolgesystems gefunden werden. Das neu einzuführende IT-Fachverfahren trägt die hausinterne Bezeichnung LISA.BB. Ziel des Vergabeverfahrens ist die Implementierung eines modernen, leistungsfähigen und zukunftsfähigen Systems als Nachfolge von ELVIS, das die parlamentarische Arbeit des Landtages flexibel und digital unterstützt. LISA.BB soll wesentliche Prozesse, insbesondere die des Plenums und der Ausschüsse inklusive der Veraktung abbilden. Die softwaregestützte Abbildung zentraler Arbeitsabläufe soll Effizienz, Transparenz und Nachvollziehbarkeit innerhalb der Landtagsverwaltung steigern. Eine nahtlose Integration in bestehende und künftige Drittsysteme soll medienbruchfreie End-to-End-Prozesse ermöglichen und redundante Dateneingaben vermeiden. Die Nutzeroberfläche soll benutzungsfreundlich, barrierearm und intuitiv gestaltet, die Architektur des Systems auf Erweiterbarkeit, Wartbarkeit und Anpassbarkeit an organisatorische und technische Veränderungen ausgelegt werden. Wesentliche für den Betrieb von ELVIS notwendige Softwarekomponenten werden in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Daher strebt der Landtag Brandenburg eine Einführung von LISA.BB zu Beginn des Jahres 2027 an.
Der Landtag Brandenburg sucht einen Anbieter für die Einführung eines neuen IT-Fachverfahrens namens LISA.BB, das das bisherige System ELVIS ablösen soll. Das System unterstützt die parlamentarische Arbeit – also die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sitzungen des Landtagsplenums und der Ausschüsse – und soll medienbruchfrei mit anderen Systemen zusammenarbeiten. Die Benutzeroberfläche muss barrierearm und intuitiv sein, die Architektur soll flexibel und erweiterbar sein. Das Projekt läuft über sechs Jahre, wobei die Einführung Anfang 2027 erfolgen soll. Bewerber sollten Erfahrung mit der Implementierung komplexer IT-Lösungen im öffentlichen Sektor mitbringen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Erfahrung mit der Implementierung von IT-Fachverfahren im öffentlichen Sektor
- Fähigkeit zur Integration in bestehende Drittsysteme (Schnittstellen)
- Nachweis barrierefreier und benutzerfreundlicher UI/UX-Entwicklung
- Referenzen für vergleichbare Parlaments- oder Verwaltungs-IT-Projekte
- Erfahrung mit der Abbildung komplexer Geschäftsprozesse (Workflow-Management)
- Wartbarkeit und Erweiterbarkeit der Systemarchitektur
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 Lotsiehe kurze Beschreibung
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality65%
Diese Kriterien umfassen die wünschenswerten Funktionalitäten und Merkmale des Systems. Sie wurden in der Bewertungsmatrix in vier thematischen Gruppen (Allgemeine Anforderungen, UI-/UX-Anforderungen, Anforderungen der Plenumsprozesse, Anforderungen der Ausschussprozesse - siehe Abschnitt 3) nach ihrer Priorität gewichtet (prozentuale Aufteilung). Abhängig vom Erfüllungsgrad werden sie mit einer abgestuften Punkteskala bewertet (siehe Abschnitt 9.2). Ziel ist es, durch die Gewichtung einen fairen und marktrealistischen Vergleich der Angebote zu ermöglichen, ohne dabei potenziell geeignete Lösungen auszuschließen.
- price35%
Für die Ermittlung des Gesamtpreises des Angebotes eines jeden Anbieters werden alle benannten Teilkosten während der Vertragslaufzeit von sechs Jahren berücksichtigt. Von allen Angeboten wird das mit dem niedrigsten Preis als Maßstab zur Ermittlung der Preisdifferenz aller anderen Angebote zum günstigsten herangezogen.
Zeitplan
- 6. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert