Identsysteme zur Behälteridentifikation für Sammelfahrzeuge
Was wird ausgeschrieben
Die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden schreiben die Lieferung und Montage von bis zu 30 Identsystemen zur automatischen Behälteridentifikation nach BDE-Norm für ihre Müllsammelfahrzeuge aus. Der Rahmenvertrag sieht die Beschaffung von 9 Stück im Jahr 2026 vor, der Rest (bis zu 21 weitere) soll 2027 abgerufen werden. Eine Abnahmeverpflichtung für alle 30 Stück besteht nicht. Die Systeme müssen mit der bestehenden Entsorgungssoftware EIS über REST-API oder Webservice im BDE-Truck-XML-Format kommunizieren und kompatibel mit Zöller-Kipper-Aufbauten sowie MAN-, Scania- und Daimler-Truck-Fahrzeugen sein.
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Der Auftraggeber beabsichtigt, bis zu 30 Sammelfahrzeuge mit Identsystemen zur Behälteridentifikation nach BDE-Norm auszurüsten. Alle Fahrzeuge verfügen über eine mechanische und elektrische Vorrüstung sowie eine Clean-Open-Schnittstelle. Die vorhandene Verkabelung ist zu prüfen und bei Bedarf zu ergänzen. Die hauseigene Entsorgungssoftware "EIS" soll beibehalten werden und der Datentransfer via REST-API-Schnittstelle oder Webservice im BDE-Truck-XML-Format erfolgen. Eine SAP-Schnittstelle muss gegeben, aber noch nicht aktiviert sein. Die Abfallbehälter im Stadtgebiet Wiesbaden sind bereits mit RFID Transponder Chip R134 FT read-only 134,2 kHz. FDX, DIN und BDE-konform ausgestattet. Die Systeme müssen voll kompatibel sein mit: - Delta- und Rotary-Liftern sowie Aufbauten der Firma Zöller-Kipper - Hecklader-Fahrzeugen und deren spezifischen Montagepunkten (MAN, Scania und Daimler-Truck) - BDE-konformen Transpondern - REST-API / Webservice nach BDE Truck-XML-Interface Die eingesetzten Monteure des Anbieters müssen aufgrund der zunehmenden Elektrisierung der Fahrzeuge eine Hochvoltschulung (S2) nachweisen um eigenständig an den Fahrzeugen der ELW arbeiten zu können. Derzeit sind sechs Fahrzeuge BEV-Müllfahrzeuge.
Die Wiesbadener Stadtreinigung rüstet ihre Müllsammelfahrzeuge mit Identsystemen aus, die per RFID-Chip die Abfallbehälter automatisch erkennen und die Leerungsdaten an die hauseigene Software EIS übermitteln. Der Rahmenvertrag umfasst bis zu 30 Systeme, wobei 2026 neun Stück fest bestellt werden und der Rest optional 2027 folgt – der Auftraggeber ist also nicht verpflichtet, alle 30 Einheiten abzunehmen. Die Monteure müssen eine Hochvoltschulung (S2) vorweisen können, da bereits sechs vollelektrische Müllfahrzeuge im Fuhrpark sind und die Nachrüstung an diesen BEV-Fahrzeugen nur mit entsprechender Qualifikation erfolgen darf. Die bestehende SAP-Schnittstelle muss vorhanden, aber noch nicht aktiviert sein. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: ELW, EIS)
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- BDE-Norm-Konformität für Behälteridentifikation
- Kompatibilität mit Zöller-Kipper-Aufbauten (Delta- und Rotary-Lifter)
- Kompatibilität mit MAN, Scania und Daimler-Truck-Fahrzeugen
- REST-API/Webservice-Schnittstelle im BDE-Truck-XML-Format
- Hochvoltschulung (S2) für Monteure zur Arbeit an BEV-Fahrzeugen
- SAP-Schnittstelle muss vorhanden sein
- Erfahrung mit Nutzfahrzeug-Elektronik und Fahrzeugvernetzung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des §56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Aufteilung in Lose
1 LotRahmenvertrag zum Abruf von bis zu 30 Identsystemen. Davon sollen 9 Stück in 2026 beschafft werden. Der Rest in 2027. Es besteht keine Abnahmeverpflichtung für die kompletten 30 Stück!
Zeitplan
- 20. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Apr. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung