Lieferung und Montage einer Lichtsignalanlage in Essen
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Essen schreibt die Lieferung und Montage einer Lichtsignalanlage (LSA) im Stadtkern aus. Das Projekt umfasst die technische Ausstattung, Verkabelung und Inbetriebnahme der Anlage an der Kreuzung Goldschmidtstraße/Klosterstraße. Die Ausführungsdauer ist mit 15 Tagen sehr kurz bemessen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Lieferung und Montage einer Lichtsignalanlage in Essen-Stadtkern
Die Stadt Essen sucht einen Fachbetrieb für die Installation einer neuen Lichtsignalanlage, also einer Ampelanlage, im Stadtkern. Der Auftrag beinhaltet die Lieferung der technischen Komponenten, die Verkabelung zwischen dem Steuergerät und den Signalgebern sowie den Anschluss von Zubehör wie Anforderungstastern und Funkempfängern für den öffentlichen Nahverkehr. Da es sich um eine spezifische Verkehrsanlage handelt, ist eine präzise technische Umsetzung innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens von nur 15 Tagen erforderlich. Das Projekt ist Teil der Infrastrukturmaßnahmen für die Citybahn Essen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Einhaltung der Bestimmungen des GWB
- Einhaltung der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (EU VOB/A)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (EU VOB/A). Es werden nur fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachgefordert, die nicht wertungsrelevant sind. Sind daher über die Wertung des Preises hinaus weitere Kriterien für den Zuschlag relevant, so wird die Nachforderung wertungsrelevanter fehlender oder unvollständiger leistungsbezogener Unterlagen zur Sicherstellung der Vergabegrundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung hiermit ausgeschlossen.
Aufteilung in Lose
1 LotFolgende Lichtsignalanlage ist zu liefern und zu montieren: LSA 717 Goldschmidtstr. / Klosterstr. Die LSA ist in dezentraler Technik zu errichten. Die systemtechnische Verkabelung zwischen dem Steuergerät und den Anlagenkomponenten (Signalgeber, Anforderungstaster, Akustik, ...) zum Betrieb der LSA ist vom Auftragnehmer zu liefern und zu installieren. Des Weiteren sind Nachrichtenkabel für den Anschluss bauseits gestellter Induktionsschleifen und des ÖPNV-Funkempfängers, sowie diverse NYY-J Kabel zu liefern und zu verlegen. Im geringen Umfang sind Tiefbauarbeiten zur Installation der Schaltschrankfundamente und der Anbindung der Schaltschränke an das vorhandene Leerrohrnetz zu erbringen. Die Baumaßnahme beinhaltet zudem die Erweiterung vom städtischen Steuerkabelnetz. Dazu zählt die Lieferung und Verlegung von Fernmeldekabel bis zu 20DA. Die Leerrohrtrassen zum Kabelzugschacht vor den Schaltschränken bzw. zu den Maststandorten und Schleifenschächten werden bauseits gestellt. Die verkehrsabhängige Steuerung der Lichtsignalanlagen erfolgt in LISA + Version 8. Die LSA muss über Steuerkabel an den OCIT-Verkehrsrechner SITRAFFIC Scala angeschlossen werden. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: In die Zuschlagserteilung fließt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vom Energieverbrauch der Signalgeber der LSA 49 mit ein. Der Betrachtungszeitraum für den Energieverbrauch der Signalgeber beträgt 20 Jahre. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Mit der Ausführung ist unverzüglich nach Erteilung des Auftrages zu beginnen. Die Arbeiten sind innerhalb von 15 Tagen nach Beginn der Ausführung fertig zu stellen. Weiteres ist bei Teilnahme an diesem Verfahren der Leistungsbeschreibung / den Leistungsverzeichnissen nebst Vorbemerkungen sowie den Vertragsbedingungen zu entnehmen.
Zeitplan
- 15. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 16. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung